Dublin 2014: USA gewinnt Nationenpreis – Schwarzer Tag für Deutschland

Springen – Dublin Horse Show

Mit tollen Leistungen siegt die USA in Dublin im Nationenpreis. Deutschland erlebt einen schwarzen Tag.

Dieser Auftakt zum Nationenpreis lief sicherlich nicht so wie gedacht. Die deutsche Mannschaft war nach der Auslosung als erstes Team dran und Ludger Beerbaum mit Chaman sollte beginnen. Leider reagierte Chaman sehr ungewöhnlich: er verweigerte am Einsprung der dreifachen Kombination. Auch beim zweiten Anreiten wollte er nicht und das Paar schied aus.

Ludger Beerbaum u. Chaman (Hamburg 2014)
Ludger Beerbaum u. Chaman (Hamburg 2014)

Patrick Stühlmeyer und Lacan zeigten ebenfalls eine nicht so gute Runde. Es standen nach dem Ritt 16 Fehler auf der Anzeigentafel, u. a. weil Lacan nicht richtig über den Wassergraben sprang; er sprang hinein. Bei Andre Thieme und Conthendrix fiel dann auch noch eine Stange kurz vor Ende des Parcours, und Daniel Deusser, mit dem erst neunjährigen First Class van Eeckelghem im Parcours unterwegs, konnte auch nur noch die Stange am überbauten Wasser fallen hören.

Das deutsche Team enttäuschte völlig: traurige Ritte, passend zum anfänglichen Regen in Dublin. Deutschland lag nach dem ersten Umlauf auf dem letzten Platz mit 24 Fehlern. Unglaublich….

IMG_2868 Daniel Deusser u. First Class van Eeckelghem (Hamburg 2014)
Daniel Deusser u. First Class van Eeckelghem (Hamburg 2014)

Die Engländer und Niederländer zeigten hingegen sehr gute Ritte und führten nach der ersten Runde.

Der zweite Umlauf lief auch nicht vielversprechender an…. Ludger Beerbaum gab auf… Patrick Stühlmeyer schied aus… Lacan sprang anfangs gut, aber dann parkte er unvorhergesehen am überbauten Wasser. Was für ein unglücklicher Tag für die deutschen Reiter.

Ein weiterer Abwurf für Andre Thieme und Conthendrix… und noch ein Zeitfehler… Deutschland schied aus, aber Daniel Deusser ritt trotzdem noch seine Runde, damit sein junges Pferd weitere Erfahrungen sammelt.

Es war ein Trauerspiel, was hier heute gezeigt wurde. Die anderen Nationen bekamen auch Fehler, aber so unter dem gewohnten Niveau waren die Deutschen schon lange nicht mehr geritten.

Es wurde eine enge Entscheidung zwischen den USA, England und der Niederlande. Und am Schluss zeigte sich wieder wie stark derzeit die Reiter der USA sind; Sieg im Nationenpreis in Dublin.

Ergebnisse:

  1. USA / 4 F.
  2. Großbritannien / 8 F.
  3. Ukraine / 16 F.
    Frankreich / 16 F.
    Schweden / 16 F.

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