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AGRAVIS-Cup: Mario Stevens im Championat von Oldenburg nicht zu schlagen

31.10.2026 Es war das Championat von Oldenburg, aber auch der Preis der LVM-Versicherung. Es war aber vor allem eine Springprüfung Kl. S*** mit Stechen, die den 41 Paaren im Parcours alles abverlangte. Zudem war es auf jeden Fall ein weiterer Höhepunkt des AGRAVIS-Cups in Oldenburg, der die Besucherinnen und Besucher am Samstagnachmittag begeisterte. Und einer war ganz besonders begeistert: Mario Stevens auf Starissa FRH. Der Reiter vom RuFV Lastrup ist seit Jahren erfolgreich unterwegs, das Pferd mit 13 Jahren schon sehr erfahren. Und beide lieben es, schnell und rasant durch den Parcours zu fegen. Am liebsten fehlerfrei.




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So wie am Samstag, da waren sie einfach die Besten. Sie mussten das Stechen eröffnen, das insgesamt acht Paare erreicht hatten. Und mit einer fehlerfreien Runde in 33,67 Sekunden hatten sie die Messlatte für die Konkurrenz so hoch gelegt, dass ihnen der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Max Paschertz (Cappeln) mit Foodfox Amerigo vh Zandershof Z (0 Fehler/35,57Sekunden) und Sina Schütze (Oldenburger Münsterland) mit Ladina PS (0/39,8) komplettierten das Podium. Michael Hagemann, der Schornsteinfeger aus Appelhülsen, durfte sich als Vierter mit CB Chattanooga (0/40,56) über eine großartige Leistung freuen.

Der Sieger: „Wenn man praktisch zu Hause reitet, schon als kleiner Junge in der Halle war, dann macht das alles einfach ganz viel Spaß. Die Pferde merken das übrigens auch und genießen die Stimmung. Im Umlauf hatte vor uns keiner eine Null-Runde, das wollte ich ändern. Und im Stechen als erster Starter in den Parcours zu gehen, bedeutet schon einen gewissen Druck. Aber damit kann ich umgehen, ich bin ja leider keine 22 mehr.“ Zu den Umständen insgesamt fügte Mario Stevens hinzu: „Der Parcours war fair, der Boden optimal. Acht Paare im Finale sind super, junge und ältere Pferde, jüngere und ältere Reiter – was will man mehr?“

Auch wenn er „nur“ Zweiter wurde, für Max Paschertz fühlte sich das alles wie ein Sieg an: „Ich bin mega happy. Ich wohne ja auch nicht so weit weg und hatte meine Familie dabei. Selbst meine Oma konnte mich im Sattel sehen. Ich habe viel von Mario gelernt und wusste im Stechen, dass seine Zeit nicht mehr zu toppen ist.“ Sina Schütze hält ihre Ladina PS für ein ganz besonderes Pferd, das sie erst zum dritten Mal bei einem Turnier vorstellte. „Beste Amazone mit Doppel-Null, das kann sich sehen lassen. Die Stimmung hier in Oldenburg ist grandios. Die Leute kennen einen gar nicht und feuern einen trotzdem an. Einfach super“, lautete ihr Fazit.

Im Umlauf mussten sich alle ein wenig gedulden, bis dem ersten Paar eine fehlerfreie Runde gelang. Am nächsten kamen dem sehnlichst erwarteten Stechen Stefanie Bolte und Lara Tönnissen: Beide lagen auf Null-Fehler-Kurs, aber ausgerechnet die letzte Stange fiel bei ihren Ritten. Carola Wegener hatte es dann mit Edgar PS ohne Abwurf durch den Parcours geschafft, leistete sich aber einen Zeitfehler. Ganze 72 Hundertstel-Sekunden waren sie zu lange unterwegs, ein Wimpernschlag. 

Dann aber lief es: zuerst Mario Stevens mit Starissa FRH, dann Emilia Löser mit Chacootargos PS OLD, schließlich Christoph Brüse mit Benjamin und Michael Hagemann mit CB Chattanooga. Großes Aufatmen allerseits, das Stechen war gerettet. Diesem Quartett folgten im zweiten Teil der Prüfung vier weitere Null-Fehler-Ritte, sodass den Besucherinnen und Besuchern ein spannendes Finale bevorstand. Dieses erfüllte dann alle Erwartungen und bescherte Mario Stevens einen weiteren Erfolg beim AGRAVIS-Cup Oldenburg.

Quelle: Pressemitteilung AGRAVIS-Cup Oldenburg

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