24.07.2026 Oldenburgs 77. Landesturnier hat buchstäblich “Fahrt aufgenommen” und lockte bereits zum Auftakt am Mittwoch und Donnerstag etliche Schaulustige auf den idyllischen Turnierplatz am Schlosspark. Hauptanziehungspunkte waren der große Rasenplatz und die Dressurarena. Für die Vierspänner, die in Rastede nur gut drei Wochen vor den Weltmeisterschaften zum Nationenpreis antreten hat der Prüfungsreigen am Donnerstagabend mit der ersten Teilprüfung Dressur begonnen.
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Für die ersten Schlagzeilen sorgte der Nationenpreisreiter Harm Lahde (Königslutter), der genauso wie der Vierte des Weltcup-Finals Springen, Rene Dittmer (Stade) zum ersten Mal beim 77. Oldenburger Landesturnier in Rastede an den Start geht. Lahde gewann mit Kingston de l`eau und Echo van Spalbeek Z die beiden ersten S-Springen des Turniers. “Von mir aus kann das so weitergehen”, kommentierte der 39-jährige Springreiter trocken seine Eindrücke. Großes Lob gab es von beiden Premierengästen für den Springplatz. Dittmer: “Ich war sonst als Zuschauer hier, jetzt zum ersten Mal zum Reiten und die Bedingungen sind vom Feinsten – gerade auf so einem großen Grasplatz. Die Pferde können viel lernen.”
Auch Harm Lahde schätzt die Springarena mit dem gepflegten Grasboden. “Ich bin auch ein Reiter, der super-super gern auf Gras reitet. Ich finde es einfach wichtig, einen natürlichen Boden zu haben. Zuhause versuchen wir mal auf der Wiese zu reiten, auf der Straße – egal was, um unterschiedliche Untergründe zu haben. Auf Rasen springen meine Pferde `alle durch die Bank weg´ besser”, hat der Springsportprofi beobachtet.

Erste Entscheidungen in der Dressur – prominenter Zuwachs
Dicht umlagert war im Schlosspark das Dressurviereck am Waldrand, denn dort fielen bereits erste Entscheidungen für die Landesmeisterschaften. Die für den RV Oldenburger Münsterland startende US-Amerikanerin Brandi Roenick gewann mit Tilda PS (v. Top Gear) die Dressurprüfung Kl. M und damit die 1. Wertung Dressur Ländl. Reiter. Madlen Wegmann (RV Vechta) setzte sich in der ersten Wertung Jugend in einer Dressurprüfung Kl. M mit dem DSP-Wallach Bonito MZ an die Spitze. Eines der Glanzlichter in der Dressur wird am Freitag ab 13.30 Uhr die Dressurpferdeprüfung Kl. S, und damit auch die Qualifikation zum Bundeschampionat der sieben Jahre alten Dressurpferde im Preis der Firma Fineisen Steuerberatung sein. Kurz vor Beginn des Turniers traf noch eine prominente Nachnennung ein. In Rastede dürfen sich Dressurfans nun auf den Mannschafts-Olympiasieger Frederic Wandres aus Hagen a.T.W. freuen.
CAIO Rastede hat begonnen – Marathon am Samstag ab 11. 30 Uhr
Am Abend hat “endlich” wie es ein Zuschauer formulierte, das internationale Highlight des 77. Oldenburger Landesturniers begonnen – der Nationenpreis der Vierspänner. Mit dabei sind alle Titelträger: Weltmeister Boyd Exell, in den Niederlanden lebend, Europameister Bram Chardon (NED) und Vize-Europameister Christoph Sandmann aus Lähden, sowie der aktuelle Weltcupsieger Dries Degrieck (BEL). Mit Sandmann, Tochter Anna Sandmann und Anna Mareike Harm (Negernbötel) sind zudem die Top-Drei der Deutschen Meisterschaften in Greven dabei.
Bis zum ersten Dressurstart wurde auf den denkmalgeschützten Flächen, die zentral fünf der sieben Hindernisse des Marathons birgt, noch fleissig auf den Warm-Up-Plätzen gearbeitet und Hindernisse zu Fuß ergründet. In Gummistiefeln sah man Fahrer und Grooms durch die Wasserflächen waten oder über den besten Weg grübeln.
Die spektakuläre zweite Teilprüfung, der Marathon am Samstag, hat eine neue Startzeit. Um 11. 30 Uhr beginnt die Prüfung, die sieben Hindernisse enthält. Gestartet wird im Sieben-Minuten-Takt und Zuschauer/innen können den Großteil der Hindernisse direkt auf dem Turniergelände verfolgen.
Quelle: Pressemitteilung Renn- u. Reitverein Rastede e.V. / Brüske Medien
