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Großbritannien gewinnt Nationenpreis in Rotterdam

19.06.2026 Ein spannender Abschluss eines Freitags voller aufregender Springreitwettbewerbe beim CHIO Rotterdam 2026. Großbritannien, die USA und die Schweiz lieferten sich bis zur zweiten Runde ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Entscheidung fiel im Stechen, in dem Harry Charles seine Konkurrenten Jason Smith aus der Schweiz und Marilyn Little aus den USA knapp bezwang.




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Im Stechen betrat Harry Charles als Erster die Rotterdamer Arena. Mit einem überaus fehlerfreien Ritt blieben er und LT Holst Freda zum dritten Mal fehlerfrei. Er setzte eine Zeit von 31,18 Sekunden und musste nun abwarten, ob seine Konkurrenten diese unterbieten würden.

Die Amerikanerin Marilyn Little erreichte nach zwei fehlerfreien Runden das Stechen und gab erneut alles, um Charles‘ Zeit zu unterbieten, verpasste den Sieg aber knapp. Mit La Contessa erzielte sie eine fehlerfreie Zeit von 31,25 Punkten, was letztendlich den zweiten Platz für die Vereinigten Staaten bedeutete.

Jason Smith hatte die erste Runde für die Schweiz ausgelassen – die Schweizer hatten bereits drei fehlerfreie Runden absolviert, sodass er aufgrund eines Streichergebnisses verschont blieb. Diese Paarung war im Vergleich zu den anderen die ausgeruhteste. Im Stechen ritt er Picobello van’t Roosakker fehlerfrei in 31,64 Sekunden und sicherte sich damit die Bronzemedaille für die Schweiz.

Unglaubliches Pferd

Harry Charles freute sich über den Sieg für sein Team. „Es ist wunderbar, drei fehlerfreie Runden zu reiten.“ Er lobte sein Pferd, das er erst seit Kurzem reitet. „LT Holst Freda ist ein Traumpferd, ein unglaubliches Pferd.“

„Sie startete ihren ersten Wettkampf für Neuseeland mit Julie Davey, die sie trainierte und immer noch ihre Besitzerin ist. Ich bin sehr glücklich über diese Partnerschaft und hoffe, dass Julie und ihr Mann uns in der Live-Übertragung sehen konnten. Schon beim ersten Ritt auf diesem Pferd wusste ich, wie fantastisch sie ist. Sie kann sogar Kühe hüten; sie ist wirklich toll.“

Nationaltrainerin Di Lampard zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung ihres Teams. „Wir freuen uns immer, als Team zu diesem Turnier nach Rotterdam zu kommen, und es ist wunderbar, dass wir dieses Jahr hier unsere Bestform erreichen konnten. Wir hatten uns im Vorfeld auf einen Plan geeinigt, und dieser hat gute Ergebnisse gebracht. Ich fand, dass der Parcours bei diesen Wetterbedingungen sehr gut auf das Wohlbefinden der Pferde abgestimmt war. Es ist fantastisch, nach einem großartigen Springreittag hier zu gewinnen.“ 

Das deutsche Team kam in der ersten Runde auf 12 Fehler und konnte sich damit nicht für die zweite Runde qualifizieren. Am Ende wurde es Platz 9.

Quelle: Pressemitteilung CHIO Rotterdam

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