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Lillie Keenan gewinnt Weltcup in Washington

26.10.2026 In einem mitreißenden Stechen ritt Lillie Keenan (USA) auf Kick On zum Sieg im Longines FEI Jumping World Cup™ Washington. Keenan fügte ihrer Erfolgsbilanz bei der Washington International Horse Show (WIHS) einen weiteren Erfolg hinzu – eine Veranstaltung, bei der sie vor 23 Jahren auf kleinen Ponys ihre Karriere begann. Der Grand Prix war der Höhepunkt der Woche bei der WIHS.

13 blieben im Umlauf fehlerfrei und zogen ins Stechen ein. Den Auftakt im Stechen machte der US-Olympiasieger McLain Ward mit Jordan Molga M. Ihre Zeit von 38,44 Sekunden für den fehlerfreien Ritt hielt drei Durchgänge lang, bis Daniel Coyle mit Farrel in den Parcours einritt. Mit atemberaubenden Wendungen senkte Coyle mit seinem langjährigen Partner die Siegerzeit auf 37,13 Sekunden. Er belegte damit zum zweiten Mal in Folge den zweiten Platz, während Ward auf den vierten Platz landete.




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„Mein Plan ist überhaupt nicht nach Plan verlaufen“, räumte Coyle ein. „Schon vom dritten zum vierten Sprung habe ich versucht, mit sieben Sprüngen zu reiten, und habe es nicht geschafft . Farrel war sehr, sehr wendig und sehr, sehr schnell. Ich war zwar auch ziemlich schnell, aber mir war klar, dass ich mir damit eine kleine Lücke offen gelassen habe.“

Lillie Keenan u. Kick On (Foto WIHS / Erin Gilmore Photography)

Mit einem schnellen Ritt im Anschluss an Keenan sicherte sich der irische Olympionike Shane Sweetnam auf Pia Maria H mit einer Zeit von 38,09 Sekunden den dritten Platz.

Keenan war begeistert ihren Namen auf die President’s-Cup-Trophäe bei der WIHS eintragen zu können. Sie ist die dritte Reiterin, die sowohl das WIHS-Equitation-Finale als auch den Grand Prix beim WIHS gewonnen hat – nach ihrem Trainer McLain Ward und dem US-Olympiasilbermedaillengewinner und Weltranglistenzweiten Kent Farrington.

„Ich komme schon seit meinem siebten oder achten Lebensjahr, damals mit Ponys, nach Washington“, erzählte sie. „Ich war hier Siegerin in den Ponyklassen, ich war Siegerin bei den Junior Hunters und habe hier mit 13 das Finale im Dressurreiten gewonnen. Mit 16 oder 17 bin ich in der offenen Springklasse geritten.

„Jetzt bin ich 30, ich bin also schon sehr lange hier“, lachte sie. „Es ist wirklich unglaublich, beim President’s Cup vor meinem Heimpublikum springen zu dürfen – einer Prüfung, die ich schon seit meinem ersten Besuch hier auf einem kleinen Pony verfolgt habe. Meine Mutter wollte immer, dass ich die besten Reiter der Welt sehe, daher ist es ziemlich toll, jetzt selbst zu ihnen zu gehören.“

Quelle: Pressemitteilung WIHS / JumpMedia