15.02.2026 Zum ersten Mal ging der Sieg im Großen Preis von Neumünster an den Niederländer Willem Greve. Er setzte sich mit einer sehr guten Zeit an die Spitze.
Dabei war das Pferd nur „geliehen“, da seine eigentliche Reiterin Alessandra Volpi, verletzungsbedingt pausieren muss und Greve Candy Luck Z so lange fit hält. In den nächsten Monaten geht das Pferd dann zu seiner Reiterin zurück.
Der CSI3* Große Preis (1,55 m) wurde in zwei Umläufen ausgetragen: Die zehn besten Paare aus dem ersten Umlauf kämpften in der zweiten Runde um den Sieg.
Eröffnet wurde die zweite Runde von Johanna Beckmann auf Queen Frieda, die mit einem Abwurf ins Ziel kam. Die erste fehlerfreie Runde lieferte dann gleich Willem Greve mit Candy Luck Z ab. Greve hatte eine perfekte Linie geritten, die er flüssig vorwärts reiten konnte.

Ebenso eine sehr gute Linie erwischte die junge Holsteiner Reiterin Romy Rosalie Tietje auf Cascadino. Nur die Wendungen konnte sie nicht so eng reiten, sodass sie dort etwas Zeit verlor.
Der Schweizer Christoph Könemann und Coredo schoben sich auf den zweiten Platz. Er hatte ordentlich Tempo gemacht, konnte die Zeit von Greve aber nicht einholen. Nach seinem Ritt wurde deutlich, wie schnell Willem Greve unterwegs gewesen war. Den dritten Platz sicherte sich Marco A. Pelxoto Ferreira Filho mit Everest v’t Hof V Eversem Z.
Mit Dumbo 23 konnte sich außerdem noch eine junge Holsteiner Reiterin sehr gut platzieren: Linn Hamann hatte im Stechen ebenfalls eine Nullrunde vorgelegt und kam auf Platz fünf.
Willem Greve freute sich über seinen Sieg. Er sagte, dass er gerne in Neumünster reite, da es hier viele gute Prüfungen gebe und man Pferden dabei gute Erfahrungen ermöglichen könne.
CSI3* Grand Prix – Int. Springen m. zwei Umläufen (1,55 m)
- Willem Greve, Candy Luck Z / 34,07 Sek.
- Christoph Könemann, Coredo / 35,97 Sek.
- Marco A. Pelxoto Ferreira Filho, Everest v´t Hof V Eversem Z / 36,84 Sek.
- Romy Rosalie Tietje, Cascadino / 38,01 Sek
- Linn Hamann, Dumbo 23 / 38,06 Sek.
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