CSI3 Sterne: Ales Opatrny aus Tschechien ist der Schnellste
Grand Prix der CDI 3 Sterne-Tour: Australierin Simone Pearce siegt vor Nadine Plaster und Florian Bacher
14.05.2026 Lange Schlangen bei der Autogrammstunde von Jessica von Bredow-Werndl, volles Haus bei Dressur, Springen, Voltigieren und Working Equitation, begeisterte Zuschauer beim abwechslungsreichen ganztägigen Schauprogramm, glühende Kreditkarten an den Shoppingständen und der Duft von kulinarischen Köstlichkeiten in der Luft: All das macht die Pferd International München aus. Heute öffnete die altehrwürdige Olympia-Reitanlage in München-Riem wieder ihre Tore für faszinierenden Pferdesport, lebendige Pferdekultur und den einzigartigen Volksfestcharakter. Das größte Pferdefestival Süddeutschlands und in seiner Art wahrscheinlich einzigartig in Europa wird in den nächsten Tagen knapp 87.000 Besucher anziehen. Selbst der Wettergott hatte am Eröffnungstag Erbarmen und verscheuchte rechtzeitig die angekündigten Regenwolken. Die Sonne bahnte sich ihren Weg und bot beste Bedingungen für atemberaubenden Pferdesport.
Und der erste Tag wurde direkt zum vollen Erfolg: Ab morgens strömten Menschenscharen auf das Gelände, um Stars wie Lisa Müller, Yara Reichert, Haley Beresford, Marco Kutscher, Sophie Hinners oder Pius Schwizer in Aktion zu sehen. In der Einlaufprüfung zu „Derby Stars von Morgen“ siegte Franz Trischberger vor Yara Reichert und Nicole Casper. Im Grand Prix der CDI3-Sterne-Tour – Preis der Kaffeerösterei Martermühle – siegte die Australierin Simone Pearce und im CSI 3Sterne-Springen – Preis der IWEST-Tierernährung – absolvierte der Tscheche Ales Opatrny die schnellste fehlerfreie Runde.
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Pferd International München ist gestartet! Traditionell beginnt Süddeutschlands größtes Pferdefestival an Christi Himmelfahrt – und dieses Konzept geht auf. Ab den frühen Morgenstunden herrschte reges Treiben auf dem gut 30 Hektar großen Areal in München-Riem. Wo einst die besten ReiterInnen der Welt um olympische Medaillen kämpfen, präsentiert sich heute nahezu die ganze Welt der Pferde. In den verschiedenen Disziplinen konnten Besucherinnen und Besucher eindrucksvolle Leistungen erleben – von der Dressur über hochklassiges Springreiten bis hin zu Working Equitation auf einem eigens dafür gestalteten Areal, dazu spektakuläre Voltigierauftritte und ein abwechslungsreiches Showprogramm. Überall stand die besondere Verbindung zwischen Mensch und Pferd im Mittelpunkt. „Ich möchte den Menschen das Kulturgut Pferd näherbringen und es gleichzeitig erhalten. Mensch und Pferd haben eine so lange gemeinsame Geschichte und diese Vielfalt möchte ich hier präsentieren. Pferd International München ist längst zu einem Ort der hippologischen und gesellschaftlichen Begegnung geworden, an dem Gemeinschaft und Freude im Vordergrund stehen“, so Veranstalter Jürgen Blum. Und mit seinem wohl einmaligen Konzept bekommt er sie alle unter einen Hut: Die Reiter, die Pferdebegeisterten, die Familien, Freundesgruppen und Pferdefans to be. Dazu haben er und sein Team jede Menge aufgefahren: Über 200 Stände mit Mode, Accessoires, Reitsportzubehör und Kulinarik säumen die Laufwege; Wer möchte kann in einem gemütlichen Biergarten Platz nehmen oder sich durch die internationalen kulinarischen Angebote testen. Neben internationalem Topsport kommt also auch echtes Festivalfeeling und Volksfeststimmung auf. Und die Familien freuen sich auch über das Kinderland mit Ponyreiten, Hobbyhorsing, zahlreichen Mitmachaktionen, Info- und Edutainment.
Die meisten Gäste sind „Wiederholungstäter“, da sie dieses einzigartige Flair schätzen. Gleichzeitig entdecken auch viele neue Besucherinnen und Besucher, was das Pferd International-Erlebnis so besonders macht. Auch die Reit- und Pferdebegeisterte Schauspielerin Eva-Maria Reichert kam mit ihrem Mann und den beiden Töchtern vorbei. „Ein absolutes Highlight für alle Pferdefans! Es ist immer wieder schön, hier zu sein!“ Und auch Moderatorin, Autorin (u.a. „Die Menopausenqueen“) und Botschafterin der Para-Dressur Kerstin von der Linden reiste extra aus Dortmund an: „Wer Pferd International München einmal erlebt hat, der möchte auch immer wiederkommen. Dieses Turnier ist wirklich einzigartig und macht süchtig!“
Tscheche Ales Opatrny siegt im Preis der IWEST Tierernährung – CSI3*
In der Hauptprüfung Springen des Donnerstags, dem Preis der IWEST Tierernährung – CSI 3*, bewarben sich 65 Starter um den Sieg. Der schnellste war Ales Opatrny aus Tschechien, der mit dem Oldenburger Wallach Vivo De Muze Ps (v. Vivant) in fehlerfreien 70,31 Sekunden den Sack sprichwörtlich zu machte. Der heute 44-Jährige begann mit zwei Jahren im Stall der Familie mit dem Reiten. Die Liebe zu Pferdestärken liegt in der Familie: Opatrnys Vater war internationaler Vielseitigkeitsreiter. 2019 wurde Ales Opatrny von der Czech Equestrian Federation als Rider of the Year ausgezeichnet. Als Zweiter folgte David Will, der mit DSP King George, einem Nachkommen von Kasanova de la Pomme, 70,46 Sekunden benötigte. Die schwedische Reiterin Karin Martinsen kam auf der Mecklenburger Stute Tailormade Conita Blue PS (v. Conthargos) in 72,38 Sekunden durchs Ziel kam. Der Preis der IWEST Tierernährung diente auch als Qualifikation zum Großen Preis von Bayern am Sonntagnachmittag (17. Mai 2026).
Preis der IWEST-Tierernährung CSI3 – Springprüfung Fehler/Zeit Longines Ranking Springen D – Qualifikation für Prf. 6 & 2. Qualifikation für Prf. 4
1. Ales Opatrny (CZE) Vivo De Muze Ps 0.00/70.31
2. David Will (GER) DSP King George 0.00/70.46
3. Karin Martinsen (SWE) Tailormade Conita Blue Ps 0.00/72.38
CDI 3 Sterne Grand Prix – Preis der Kaffeerösterei Martermühle: Sieg für Simone Pearce
Sie kam, sie sah, sie siegte: Die in der Schweiz lebende und für das Sportpferdezentrum Aach startende Australien Simone Pearce war die wahrlich strahlende Siegerin des Grand Prix – Preis der Kaffeerösterei Martermühle – der CDI 3Sterne-Tour: 71,892 Prozent. Gesattelt hatte sie den zehnjährigen Cruzado Espaniol-Wallach Will Marq (v. Rio Marq). Dabei ist Will Marq kein spanisches Pferd – aber in Spanien gezüchtet. Papa Rio Marq ist ein Hannoveraner Hengst und die Mutter eine bayerische Stute von St.Ludwig’s Lanciano. Simone Pearce, die die beste australische Dressurreiterin ist, zog Anfang 2024 zu ihrem Lebensgefährten, dem Schweizer Springreiter Martin Fuchs. 2021 und 2024 nahm sie an den Olympischen Spielen teil und lebt seit 2010 in Europa. Unter anderem arbeitete sie bei Andreas Helgstrand oder für das Gestüt Sprehe.
Rang zwei belegten Nadine Plaster und die elfjährige Westfälin Shiva NRW (v. Sir Heinrich x Fürst Grandios mit 70,109 Prozent – und das machte die Persönliche Bestleistung für die Reiterin aus Lienen. Mit ihrer Stute Shiva, die sie seit dreijährig unter dem Sattel hat, konnte sie 2025 das Finale der Serie „Derby Stars von Morgen“ in Münster für sich entscheiden.
68,305 Prozent und damit Rang drei war das Ergebnis des in Wien lebenden Österreichers Florian Bacher. Der ehemalige Reiter der Spanischen Hofreitschule hatte Da Vinci, einen elfjährigen Oldenburger Hengst von De Niro, gesattelt. Trainiert wird der zweimalige Olympia-Teilnehmer (2021 und 2024) übrigens von dem britischen Olympia-Goldmedaillengewinner Carl Hester.
Für große Augen sorgte die Thailänderin Suphakamol Vuntanadit. Die 28-Jährige gilt als Pionierin in der thailändischen Dressur und war die erste Reiterin ihres Landes, die auf internationalem Niveau in Grand Prix-Prüfungen gestartet ist. Suphakamol lebt und trainiert in Belgien bei Imke Schellekens-Bartels und hat einen Master-Abschluss in Corporate and Commercial Law an der Universität Maastricht. Dank ihres pferdebegeisterten Vaters begann sie im Alter von sieben in der Nähe von Bangkok mit dem Reiten. Zusammen mit ihrer Schwester Suphajit (25 Jahre alt) bereitet sie sich momentan auf die Weltmeisterschaften sowie auf die Asian Games vor. Suphakamol hatte den 16-jährigen Lusitano Wallach Farao da Raia (63,500 Prozent) gesattelt, ihre Schwester stellte den schon 19-jährigen Hannoveraner Wallach Wall Street JV (v. Wie Weltmeyer) vor (64,652 Prozent)
CDI3* FEI Grand Prix Preis der Kaffeerösterei Martermühle
1. Simone Pearce (AUS) Will Marq 71,892%
2. Nadine Plaster (GER) Shiva NRW 70,109%
3. Florian Bacher (AUT) Da Vinci 68,305%
Quelle: Pressemitteilung Pferd International / Hippo GmbH
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