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Hendrik Dowe gewinnt Mittlere Tour in Münster 2026

Hendrik Dowes Führung hält bis zum Schluss

11.01.2026 Hendrik Dowe ist Stammgast bei den Siegerehrungen in der Halle Münsterland. Er hat in Münster jedes Springen bis auf das Championat schon einmal gewonnen. 2025 siegte er mit Askala NRW im Großen Preis von Münster. Am Sonntag fügte er beim AGRAVIS-Cup 2026 seiner Titelsammlung einmal mehr den Triumph in der Mittleren Tour hinzu.

Als Henrik Griese mit der elfjährigen Carla als letzter Starter in die zweite Phase des S**-Parcours kam, musste der bis dato führende Dowe noch einmal ein bisschen zittern. Griese (RFV Ravensberg) gehörte zu den Reiterinnen und Reitern, die die Zwei-Phasen-Springprüfung komplett absolvierten. Seine 28,99 Sekunden in der zweiten Phase reichten am Ende für Platz vier. Den Sieg konnte er Dowe und der elfjährigen Stute Lajacuma NRW (ZRFV Heiden, 0/27,57 Sekunden) nicht mehr streitig machen.




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Das Finale der Mittleren Tour wurde als Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S** ausgetragen. Sammelte ein Paar in der ersten Phase Fehlerpunkte ein, wurde abgeläutet. Blieb es fehlerfrei, ging es direkt in die zweite Phase des Parcours, und hier zählte dann die Zeit. Das gelang insgesamt 15 Paaren, von denen zehn auch in der zweiten Phase ohne Abwurf blieben.

Als 24. Starter übernahm Hendrik Dowe die Führung von Michael Hagemann/Cadillac (ZRFV Appelhülsen, 0/29,39) und behauptete sie bis zum Schluss. Eng wurde es für ihn noch zweimal: als Philipp Schulze Topphoff/Vivantas (RFV Roxel), das Siegerpaar des Großen Preises von Münster 2024, seine schnelle Null-Runde mit 28,42 Sekunden abschloss. Und als Sönke Fallenberg mit Zanzibar Z (Pferdesportverein Wessenhorst) als drittletzter Starter das Publikum mit seinem rasanten Ritt begeisterte. Aber nicht rasant genug: Seine Zeit von 28,68 Sekunden bei null Fehlern bedeutete Rang drei im Finale der Mittleren Tour.

Auch wenn er noch 19 Paaren zuschauen musste, bevor sein Sieg feststand: Irgendwie hatte es Hendrik Dowe geahnt. „Es hat vom ersten bis zum letzten Hindernis perfekt funktioniert. Es ist selten, dass ich das sage. Aber als ich meine Zeit gesehen haben, dachte ich: Das kann reichen. Das reicht.“ Seit sechs Jahren hat er Lajacuma NRW unter dem Sattel und lobt: „Sie ist immer und überall einsatzfähig und hat einen unglaublich guten Charakter.“ Das hat die Stute beim AGRAVIS-Cup erneut gezeigt.

Quelle: Pressemitteilung AGRAVIS Raiffeisen AG

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