Breido Graf zu Rantzau erhält Friedensreiterpreis

Reiterklatsch

Beim Turnier der Sieger wurde Breido Graf zu Rantzau der Friedensreiterpreis überreicht. Ein Preis der zum 27. Mal vergeben wurde.

Der Westfälische Reitverein Münster zeichnet jedes Jahr eine Persönlichkeit mit dem Friedensreiterpreis aus. In diesem Jahr wurde Breido Graf zu Ratzau ausgezeichnet.

Gegeben wird der Preis an Menschen, die sich außergewöhnlich zum Thema Pferd engagieren.

Für Breido Graf zu Rantzau ein emotionaler Moment, da er den Preis von seinem Schwager Hendrik Snoak, dem Turnierveranstalter in Münster, erhielt.

Graf Rantzau selbst, war früher erfolgreicher Springreiter und ist heute u. a. Vorsitzender beim Holsteiner Zuchtverband. Er hat viel für den Verband getan, u. a. eine bessere Integration und Neuausrichtung.

Außerdem übernahm er den Posten des Präsidenten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, als diese in der Krise waren und sich im Reitsport Image Schäden ankündigten, was durch das Hongkong-Debakel bei den Olympischen Spielen noch verstärkt wurde.

Hendrik Snoak erklärte, dass Breido Graf zu Rantzau in dieser schwierigen Zeit Entscheidungen getroffen hat und Konsequenzen gezogen, aus Liebe zur Reiterei, die einigen vielleicht nicht gefielen.

Der Friedensreiterpreis ist eine Skulptur, die jetzt zum dritten Mal nach Schleswig-Holstein vergeben wurde. Vor Graf Rantzau haben diesen Preis bereits Karsten Huck und Hinrich Romeike erhalten.

1948 wurde im Rathaus von Münster und Osnabrück der westfälische Frieden nach dem Endes des 30-jährigen Krieges geschlossen, und der Friedensschluss von einem Reiter durchs Land getragen und verkündet; daran soll die Statue erinnern.