26.04.2026 Den DSP-Wallach Benur du Romet kennt man mit Jörg Naeve. Oft haben beide in unterschiedlichen Parcours geglänzt, u.a. bei den Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein/ Hamburg. Heute saß Robin Naeve im Sattel des 17 Jahre jungen fuchsfarbenen Wallachs und gewann prompt den Großen Preis zuhause. Die “Leihgabe” vom stolzen Vater kennt Robin Naeve sehr gut: “Er hat so seine Eigenheiten, aber wenn man versteht, ihn so zu nehmen wie er ist und sich darauf einstellt, dann geht das gut.”
Seit rund einem halben Jahr kann Naeve, der für das Heimatland seiner Mutter, also für Schweden startet, auf Benur du Romet zurückgreifen, Jörg Naeve kümmert sich zuhause viel um die dressurmäßige Arbeit mit dem Fuchswallach von Balou du Rouet. Die ist auch wichtig, um Benur fit und gesund zu erhalten und hat dazu beigetragen, dass das Paar in 38,25 Sekunden durch das Stechen sausen konnte – schneller als Niclas Aromaa (FIN) und Cascalinus und Lucia Voss (Tasdorf) mit Hagrano P.M.S.. Diese drei Paare waren das Top-Trio des zweiten Großen Preises beim CSE Ehlersdorf.
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Nächste Ziele – Hamburg ud Martofte
Robin Naeve hat mehrere jüngere Pferde in der Ausbildung, weil ihm aber ein wenig ein “Erstpferd” fehlt, darf er Benur du Romet einsetzen. Die nächsten Ziele sind bereits gesetzt beim 28 Jahre alten Springreiter: “Ich möchte in Hamburg beim Derby die Vier-Sterne-Tour reiten, danach steht für mich als Einzelreiter der Nationenpreis in Martofte, in Dänemark, auf dem Plan und ich würde auch gern in Hohen Wieschendorf starten”. Danach könnte auch noch der Nationenpreis im norwegischen Drammen folgen, aber das sei noch sieben Wochen entfernt.
Insgesamt 34 Paare nahmen die Springprüfung Kl. S mit Stechen auf Zwei-Sterne-Niveau, die vom Gestüt Grönwohldhof und Lorentsen Münzautomaten ermöglicht wurde, ins Visier, sieben erreichten das Stechen, darunter auch Pheline Ahlmann (Reher) mit dem Holsteiner Hengst Carlton (Platz sechs) und Nationenpreisreiterin Sandra Auffarth mit dem elf Jahre alten Comcadur OLD (Platz sieben).
Best Youngster-Couple: Michael Grimm und Conlantum U.P.
Das Kürzel U.P. verrät es: Das Siegerpferd der Emil Frey Küstengarage Tour gehört der U.P. Sporthorses GmbH und heißt Conlantum U.P.. Reiter Michael Grimm ist sehr angetan von dem braunen Holsteiner Wallach, den er seit rund 1,5 Jahren ausbildet: “Der hat einen Super-Charakter, ist total unkompliziert in allem und im Parcours schnell, sehr rationell und hat eine gute Übersicht – er ist einfach ein ganz feines Pferd”. Besser kann ein Zeugnis kaum ausfallen. Im Zwei-Phasen-Springen Kl. S* war Conlantums Job in 25,87 Sekunden fehlerfrei “erledigt”. Janine Rijkens (Elmshorn) und Twingo folgten im Finale der Youngster-Tour auf Platz zwei vor Miriam Schneider (Ehlersdorf) und der KWPN-Stute Nyness – die übrigens eine junge Halbschwester von Benur du Romet ist – und Schwedens Rolf-Göran Bengtsson mit dem Holsteiner Hengst Chavaros II.
Zwei CSE-Turniere 2026 sind nun bereits abgeschlossen, jetzt folgt eine “Halbzeitpause” bis zur 3. Auflage vom 16. – 19. Juli und dem 4. Turnier vom 3. – 6. September. Im Juli geht es beim CSE Premium Turnier auch um die Sonderwertung aus drei Großen Preisen. Dann wird der dritte GP auf Drei-Sterne-Niveau entschieden.
Quelle: Pressemitteilung Naeve – Horses / Martina Brüske Medien
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