Neumünster 2015: Felix Hassmann am Samstag unschlagbar

Springen – VR Classics Neumünster

Felix Hassmann fegt auf Cayenne ZW zum Sieg, knapp gefolgt von Maurice Tebbel und Sansibar.

14.02.2015 – Ein anspruchsvoller Parcours forderte Reiter und Pferde am Samstag. In der Siegerrunde waren 13 Starter dabei. Eröffnet wurde die zweite Runde von Nicole Persson und Quante 2, die den Parcours mit einem Abwurf beendeten.

Als der „fliegende Holländer“ Gert-Jan Bruggink in den Parcours kam, war klar, dass nun ein sehr schneller Ritt erfolgen würde. Vampire machte gut mit und Bruggink war der erste Reiter, der die Wendung zur Zweifachen vor einem Sprung wählte und damit den Weg eindeutig abkürzte, und die Spannung stieg. Wer würde diesen Weg noch ausprobieren?

Christian Ahlmann und Codex One wählten diese Abkürzung natürlich auch, aber hier wurde der Bogen zu eng und die Stange fiel vom Oxer.

Maurice Tebbel gehörte ebenfalls dazu, und konnte mit Sansibar glatt die Zeit des Niederländers unterbieten. Die Freude war riesig, aber er wusste das Felix Hassmann noch folgen würde „und wenn er dabei ist kann man sich nie sicher fühlen“, sagte Maurice in der anschließenden Pressekonferenz.

Und genau so war es dann auch, Felix Hassmann gab mit Cayenne WZ ordentlich Gas und sein Pferd half ihm gerade am letzten Sprung unheimlich, als er nochmal die Hufe zur Seite zog, um die Stange nicht zu berühren. Das war die neue Führung und Felix Hassmann bedankte sich freudestrahlend bei seinem Pferd. Die letzten Reiter konnten ihn nicht mehr schlagen; es war der Sieg im Mercedes-Benz-Cup.

„Ich habe Cayenne schon ein paar Jahre und er wird immer besser. Da er heute zum ersten Mal hier ging werde ich ihn morgen im Großen Preis reiten, aber das wird noch mal eine ganz andere Geschichte“, sagte er nach seinem Sieg. Ob es wieder zum Duell der jungen Wilden kommen wird? Maurice Tebbel will Sansibar jedenfalls auch wieder reiten.

Paul Schockemöhle freute sich über die Siege der jungen Reiter: „Die jungen Reiter sollten eine Chance haben sich zu beweisen, und das ist bei großen Turnieren meistens nicht der Fall. Da werden fast immer nur die gleichen 40 Reiter eingeladen und junge Reiter gar nicht erst ausgewählt.“

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