20. DM-Goldmedaille für Isabell Werth: Grand Prix Kür-Gold mit Viva Gold OLD
07.06.2026 Alle guten Dinge sind 20 – und 20 Goldmedaillen bei Deutschen Meisterschaften hat Isabell Werth nun zusammen. Nachdem die Rekordreiterin aus Rheinberg in der gestrigen Deutschen Meisterschaft im Grand Prix Special auch schon auf dem Siegertreppchen stand – wiederholte sie dies nun auch in der Grand Prix Kür, ausgetragen im LONGINES GROSSEN OPTIMUM PREIS, präsentiert von der MEGGLE Group GmbH beim LONGINES BALVE OPTIMUM. Ihr Partner im Viereck war aber nicht wie gestern Erfolgsstute Wendy de Fontaine, sondern ihr erst zehnjähriges Nachwuchspferd Viva Gold OLD. Doch dieser Vitalis-Sohn aus einer For Romance-Mutter hat einfach alles im genetischen Marschgepäck mitbekommen, was es für ein großartiges Dressurpferd braucht. Noch dazu ist der bildschöne bewegungsstarke Deckhengst der Enkel von Werths Weihegold. Was will man also mehr? „Viva hat sich hier in Balve über die Tage sehr entwickelt, heute die Kür war seine beste Prüfung. Ich habe heute sehr viel Spaß mit Viva gehabt“, so Isabell Werth. Auf dem auffälligen Fuchs tanzten sie sich zu einem Medley von „Sweet Caroline“ zu 83,650 Prozent – und das in der Kür-Premiere von Viva Gold OLD. „Ich muss jetzt nur noch mit ihm übern, dass man beim Äppeln weitermachen kann und nicht stehen bleiben muss“, lachte Isabell Werth. Trotz dessen holten die zwei immer noch mit fast drei Prozentpunkten Vorsprung den Titel. Zwei Goldmedaillen (Grand Prix Special und Grand Prix Kür) mit zwei verschiedenen Pferden (Wendy de Fontaine/Special und Viva Gold OLD/Kür) – das gab es noch nie! „Isabell hat auch heute in einer eigenen Liga gespielt, das muss man so sagen“, so Katrina Wüst, die heute die Chefrichterin der Grand Prix Kür war.
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Silber sicherte sich erstmals die 26-jährige Semmieke Rothenberger. Die von Pony- bis U25-Tour höchst dekorierte Reiterin aus Bad Homburg gewann damit erstmals eine Medaille im Seniorenlager. Mit ihrem 16-jährigen niederländischen Wallach Farrington von Jazz gab es zu Musik wie „Celebrate“ 80,880 Prozent. „Ich bin immer noch sprachlos. Die Woche hier hat mein Pferd alles für mich gegeben. Zwei Personal Bests gab es auch noch on Top! Farrington ist ein supereifriges Pferd, das alles richtig machen möchte“, berichtet Semmieke Rothenberger.
Ebenfalls neu auf dem Podium der Deutschen Meisterschaft der Dressurreiter ist Raphael Netz. Der 27 Jahre alte gebürtige Wiesbadener und ehemalige Aubenhausener-Bereiter, betreibt einen Dressurstall in der Nähe von München – zusammen mit seiner Lebensgefährtin Selina Söder. Mit Great Escape Camelot, ein 15-jähriger Niederländer von Johnson, erhielt er 79,030 Prozent von der Jury. „ich bin stolz, eine Medaille gewonnen zu haben. Meine erste Medaille im Seniorenlager, einfach Wahnsinn!“, so ein strahlender Raphael Netz. Jetzt gibt`s für ihn und die Pferde erst einmal einen kleinen Urlaubsbreak.
Auf Rang vier landete Charlott-Maria Schürmann mit Dante`s Pearl (78,780). In der Deutschen Meisterschaft im Grand Prix Special gewann das Duo gestern Bronze.
Silbermedaillengewinner des Grand Prix Special Frederic Wandres gönnte Bluetooth OLD heute Ruhe und startete nicht in der Kür.
Für den Nationenpreis in Hagen nominierte der Dressurausschuss folgende Pferd-/Reiter-Kombis: Isabell Werth mit Wendy de Fontaine (Viva Gold OLD ist 1. Reserve), Frederic Wandres mit Bluetooth OLD, Charlott-Maria Schürmann mit Dante`s Pearl OLD und Semmieke Rothenberger mit Farrington. Die 1. Reserve ist Raphael Netz.
Quelle: Pressemitteilung Balve Optimum / Pressebüro Dagmar Lühn
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