Hannoveraner Pferd

Pferderassen

Verbessert wurde die Rasse des Hannoveraners nach der Gründung des Landgestüts in Celle. Das Landgestüt wurde 1735 durch Georg Ludwig Kurfürst von Hannover, der zu diesem Zeitpunkt bereits König von Großbritannien war, gegründet.

Entwicklung des Hannoveraners

Der Holsteiner war über Jahrzehnte die einflussreichste Rasse in der Kreuzigung mit dem Hannoveraner. Auch wurde der Mecklenburger mit einbezogen, sowie englische Edelblüter zur „Verfeinerung“ der Rasse.

Fine Lady – eine Hannoveraner Stute

Es sollte ein Reit- und Kutschpferd gezogen werden, ebenso mit der Fähigkeit, in der Landwirtschaft eingesetzt zu werden.

Durch die Vollblüter Einkreuzung eignete sich der Hannoveraner besser zum Reiten.

Im Krieg von Napoleon 1812/1813 wurden viele Pferde getötet. 1816 waren nur noch gut 1/3 der Hengste übrig.

Aus England wurden viele Vollblüter ins Gestüt gebracht. Dadurch wurde der Hannoveraner sehr viel leichter, so dass er nicht mehr für die Landwirtschaft taugte und großrahmiger gezüchtet werden sollte.

1924 gab es bereits mehrere Hundert Hengste im Landgestüt.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde u. a. dann noch der Trakehner mit eingekreuzt.

Somit wurde der Hannoveraner zu einem feinen Sportpferd.

Merkmale des Hannoveraners

In der Dressur wie im Springen ist er heute ein hervorragendes Pferd.

Der Hannoveraner hat einen attraktiven Kopf mit einem langen und gut geformten Hals. Er hat eine breite Brust und einen langen, geraden Rücken. Die Hinterhand ist muskulös, die Beine kräftig und die Hufe hart.

Er hat einen ausgeglichenen Charakter. Außerdem besitzt er Ausdauer und Kraft, und zeigt klare Bewegungen.

Das Stockmaß des Hannoveraners liegt bei ca. 1,68 m. Er wird in allen Grundfarben gezüchtet.

Hannoveraner mit schwierigem Charakter werden zur Zucht nicht zugelassen.