Isabell Werth über die Weltreiterspiele und die starke Konkurrenz

Isabell Werth wird am Wochenende in ihre fünften Weltreiterspiele starten und ist der Meinung, dass es die stärksten Spiele überhaupt werden. Nach Werths Einschätzung werden die Teams aus den Niederlanden und Großbritannien die größten Konkurrenten.

„Ich denke wir haben das stärkste Team aller Zeiten“, sagte Isabell in einem Interview zu einigen Reportern während eines Rolex Testimonial. „Wir hatten noch nie vier Pferde wie diese.“ (Anm. d. Redaktion: Totilas, Damon Hill, Desperados und Bella Rose).

Isabell Werth

„Alles ist möglich. Wir haben so tolle Kombinationen. Totilas ist zurück, und das deutsche Team ist stark wie eh und je in diesem Jahr.“ Isabel Werth glaubt, dass alle vier Paare im Nationenpreis auf 80 % in der Wertung kommen.

Bei den Einzelmedaillen im Grand Prix Special und Grand Prix Freestyle sieht sie Charlotte Dujardin und Valegro als Sieger, aber auch Edward Gal und Glock´s Undercover könnten, ihrer Meinung nach, gute Chancen haben, die deutschen Reiter herauszufordern.

„Jeder erwartet einen sehr, sehr engen Kampf“, sagt sie. „Die Tagesform und auch jeder kleinste Fehler kann die Entscheidung bringen. Wir werden bestimmt einen sehr, sehr starken und spannenden Wettkampf erleben.“

Für Isabell Werth wird es besonders interessant, da sie mit Bella Rose ein herausragende Stute gefunden hat. Anfangs war gar nicht zu erwarten, dass sie sich so schnell entwickeln würde. Isabell sagte, dass sie Bella Rose in diesem Jahr nicht zu viel eingesetzt hat, in der Hoffnung mit ihr zur WM zu kommen. Diese Entscheidung fiel, als sie Ende 2013 die hervorragenden Resultate lieferte. „Von da an haben wir davon geträumt mit ihr zur WM zu fahren, aber wir sind auch cool geblieben.“ In Aachen war sie „brilliant“, wie Isabell sagt. Ihrer Ansicht nach ist „Bella Rose ein Pferd mit einer großer Zukunft. Ich muss weiter die Daumen drücken, dass sie gesund bleibt. Mit diesem Talent und Potential ist in der Zukunft alles möglich.“

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