Lucinda Fredericks Headley Britannia ist gestorben

Reiterklatsch

Die Vielseitigkeitsreiterin Lucinda Fredericks musste ihr Pferd Headley Britannia am 1. April einschläfern. Die Stute wurde 21 Jahre alt.

Brit, wie Lucinda Fredericks die Stute nannte, war eines der besten Pferde, die sie je geritten ist und sie verdankt ihr sehr viel. Dies schreibt Lucinda auf ihrer Facebook Seite. Leider musste die Stute nun eingeschläfert werden. Ihre letzten Stunden hat Britannia an der Seite von Lucinda verbracht.

„Ich bin so dankbar für die Partnerschaft mit Brit. Sie war klein, hatte aber ein ganz großes Herz. Sie war ein Profi und machte meine Karriere zu dem was sie heute ist, ohne sie wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Sie war meine beste Freundin“, sagt Fredericks.

Die Entscheidung das Pferd einzuschläfern kam, als sie nach einem Trainingssprung stolperte und sich einen Bruch im Vorderbein zuzog. Die Stute wurde die letzten Monate von einer Schülerin geritten, die Lucinda unterrichtete.

Headley Britannia ist eines von nur zwei Pferden, die alle drei 4-Sterne-Turniere (Badminton, Burghley, Kentucky Rolex) gewinnen konnte. Sie hatte Kampfgeist, Mut, Wendigkeit und den Willen zu gewinnen. Außerdem war sie die erfolgreichste Stute in der Geschichte der Vielseitigkeit.

Lucinda Fredericks u. Flying Finish (in Luhmühlen 2013)
Lucinda Fredericks hier m. Flying Finish (in Luhmühlen 2013)

2002 kam Brit zu Lucinda. Sie sollte die Stute verkaufen, aber keiner wollte eine schmale Fuchsstute haben, deren Ohren man nicht berühren konnte.

Im Jahr 2008 gewann Britannia in Beijing bei den Olympischen Spielen mit dem Team die Silbermedaille. 2012 wurde sie aus dem großen Sport verabschiedet.