Deutsches Spring- und Dressur-Derby Hamburg

Turniersport

Der Klassiker unter den deutschen Reitturnieren ist das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Klein-Flottbek, Hamburg.

Logo Hamburger Derby

Mit dem längsten Parcours der Welt (1230 m) lockt das Kult-Turnier die Zuschauer und internationalen Reiter an.

Wer schafft den Wall und siegt in der DKB-Riders Tour Etappe? Auch die Longines Global Champions Tour sucht ihren Gewinner.

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Übersicht:

Allgemeine News hier

Ergebnisse Springen:

Ergebnisse Dressur:

Allgemeine News:

Preisgeld auf 1,4 Mio. Euro angehoben

16.03.2017 Bei der offiziellen Pressekonferenz wurde mitgeteilt, dass das Preisgeld für 2017 auf 1,4 Mio. Euro angehoben wurden. So viel wurde bisher noch nie beim Derby ausgeschüttet.

J.J. Darboven verlängert vorzeitig und ein Tag mehr Derby-Spaß

04.12.2015 Ende 2013 begann die neue Kooperation zwischen der EnGarde Marketing GmbH und J.J. Darboven. Nun haben sie bekannt gegeben, dass sie vorzeitig ihren Vertrag um weitere drei Jahre verlängert haben.

Außerdem kann sich jeder jetzt über einen weiteren Turniertag ab 2016 freuen. Bereits am Mittwoch wird das Hamburger Spring- und Dressur-Derby starten. Die letzten zwei Jahre war der Mittwoch noch „Schnuppertag“, nun ist es ein offizieller Turniertag.

H&M wird Sponsor der Longines Global Champions Tour

03.04.2015 Für Hamburg hat die Global Champions Tour einen großen Sponsor ins Boot geholt. H&M, die sich ja schon im Reitsport engagieren, werden beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby als Partner der Springserie dabei sein. H&M sponsort auch einige Reiter wie Malin Baryard-Johnsson, Peder Fredricson und seit kurzem die Brüder Nicola und Olivier Philippaerts.

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IMG_0120-Nicola Philippaerts u. Quenzo de la Roque (in Neumünster 2015)

Kleine Änderungen am Großen Wall und den irischen Wällen

18.03.2015 Um den Pferden mehr Sicherheit und eine leichte Führung zu geben, wurde der Große Wall an der oberen Kante etwas abgeflacht und der Boden darunter ist weiterhin gesichert. Dies wurde mit den Reitern abgesprochen, sagte Veranstalter Volker Wulff.

Die irischen Wälle wurden auch pferdefreundlicher gestaltet, indem dort die Kanten ein angeschrägtes Profil bekommen. So wird der Auf- und Absprung erleichtert, „sie müssen nicht mehr von von unten nach oben springen, sondern können praktisch mit zwei Sätzen auf die Wälle hinauf,“ erklärte Wulff, „das ist schonender für die Fesselträger und insgesamt pferdegerechter.“

 

24.05. – 28.05.2017

Die Bilder vom Springen findet Ihr hier.

Ergebnisse Springen

CSI4* – Preis d. Eurogate Container Terminals – Derby Tour – Eröffnungsspringen – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,40 m)

  1. Max-Hilmar Borchert, Caspino / 67,27 Sek.
  2. Rasmuns Lüneburg, Armanis April / 69,84 Sek.
  3. Jan-Philipp Weichert, Luigi / 70,32 Sek.
  4. Markus Beerbaum, Charmed / 74,78 Sek.
  5. Philipp Schulze, Chacomo / 75,81 Sek.

CSI4* – Classic Tour – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,40 m)

  1. Heiko Schmidt, Chap / 60,87 Sek.
  2. Billy Twomey, Eindhoven G.H. / 61,16 Sek.
  3. Karline de Brabander, Fantomas de Muze / 61,71 Sek.
  4. Wilhelm Winkeler, Desperado AM / 62,58 Sek.
  5. Jule Lüneburg, Sternenbanner / 63,33 Sek.

CSI5* – NFR Trophy – Int. Zwei-Phasen-Springen (1,45 m)

  1. Julien Epaillard, Quatrin de la Roque LM / 24,45 Sek.
  2. Harrie Smolders, Zinius / 26,14 Sek.
  3. Yuri Mansur, Unita Ask / 27,36 Sek.
  4. Audrey Coulter, Cas 2 / 27,49 Sek.
  5. Scott Brash, Hello Forever / 27,91 Sek.

CSI4* – Classic Tour – Preis d. Büttner Group – Int. Zwei-Phasen-Springen (1,45 m)

  1. Billy Twomey, Eindhoven G.H. / 32,19 Sek.
  2. William Whitaker, Fandango / 33,19 Sek.
  3. Felix Haßmann, Cayenne WZ / 34,27 Sek.
  4. Nisse Lüneburg, Westbridge / 34,58 Sek.
  5. Karline de Brabander, Fontomas de Muze / 35,11 Sek.

CSI4* – Preis der Deutschen Vermögensberatung – Derby Tour – 1. Quali zum Spring-Derby u. Riders Tour – Int. Springen n. Strafpunkten u. Zeit (1,45 m)

  1. Billy Twomey, Diaghilev / 75,67 Sek.
  2. Johnny Pals, Urjul van Generhese / 75,89 Sek.
  3. Mario Stevens, El Bandita B / 76,28 Sek.
  4. Sanne Thijssen, Bulavsco / 79,40 Sek.
  5. Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, Chloé / 79,76 Sek.

Mercedes-Benz Championat von Hamburg geht an Denis Lynch

25.05.2017 Das Mercedes-Benz Championat von Hamburg war auch gleichzeitig die erste Qualifikation für die Global Champions League. Ein anspruchsvolles Springen bis 1,55 m forderte Pferd und Reiter.

14 Paare hatten es am Schluss geschafft, sich einen Platz im Stechen zu sichern. Der Schweizer Martin Fuchs legte als zweiter Starter mit Clooney 51 eine fehlerfreie Runde vor. Dass vom Tempo noch ordentlich etwas rauszuholen war, zeigte im Anschluss Denis Lynch mit RMF Echo. Der Ire fegte durch den Parcours und konnte eine fantastische Zeit vorlegen. Bis zur letzten Reiterin musste er zittern, dann gehörte ihm der Sieg.

Lauren Hough und Ohlala versuchten die Zeit zu toppen, aber kamen nicht ganz ran. Die Schlussreiterin Sanne Thijssen, die Con Quidam Rb gesattelt hatte, schob sich hinter Hough.

Ein paar Reiter hatten in der letzten Wendung Probleme, da ihnen die Pferde wegrutschten und sie nicht passend zum Sprung kamen.

Denis Lynch freute sich über seinen Sieg, hat er den Hengst RMF Echo doch erst seit kurzem unter dem Sattel.

Ergebnisse:

  1. Denis Lynch, RMF Echo / 40,21 Sek.
  2. Lauren Hough, Ohlala / 40,70 Sek.
  3. Sanne Thijssen, Con Quidam Rb / 41,85 Sek.
  4. Martin Fuchs, Clooney 51 / 42,95 Sek.
  5. Scott Brash, Hello Forever / 40,48 Sek. / 4 F.

CSI4* – Classic Tour – Int. Springen m. Stechen (1,50 m)

  1. Ross Mulholland, Callisto / 41,15 Sek.
  2. Aggelos Touloupis, Zita 100 / 41,73 Sek.
  3. Heiko Schmidt, Chap / 42,02 Sek.
  4. Markus Beerbaum, Comanche / 42,64 Sek.
  5. Angelique Rüsen, Clintrexo Z / 44,53 Sek.

Nigel Coupe gewinnt den Preis der DKB – die 2. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby

26.05.2017 Die zweite Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby wurde bei bestem Wetter ausgetragen. 47 Paare versuchten den – noch entschärften – Parcours zu meistern. Die erste fehlerfreie Runde legte Philipp Makowei mit Chelsea hin. Der junge Reiter jubelte und das Publikum feierte ihn. Hatte es doch gut die Hälfte aller Teilnehmer gebraucht, bis es zur ersten Nullrunde kam.

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IMG_8783 Nigel Coupe u. Golvers Hill (Hamburg 2017) am letzten Sprung – zwischen der Hecke ist der Holsteiner Wegesprung

Die nächste folgte auf dem Fuße von Thomas Voß und Chando. Andre Thieme und Contadur blieben zwei Ritte später ebenfalls fehlerfrei, waren jedoch noch mal gut 2 Sekunden schneller.

Und dann kam kurze Zeit später Nigel Coupe mit seinem Routinier Golvers Hill. Das Paar ging lässig den Wall hinunter, nahm alle Hindernisse ohne Probleme und war dazu noch schnell. Im letzten Jahr wurde es in der Qualifikation noch der dritte Platz – heute war es der Sieg. Das Publikum feierte den Briten und dieser war begeistert, wie toll das Publikum in Hamburg mitgeht und wie voll besetzt es bereits am Freitag war.

Holger Wulschner, der zuhause ja den Wall nachgebaut hat, konnte mit BSC Cavity ebenfalls eine tolle Runde abliefern. Sein Sohn Benjamin platzierte sich mit La Darca auch auf den vorderen Plätzen. Schön anzusehen war, als er nach dem Ritt seinem Pferd vor Freude um den Hals fiel.

Mit Spannung gehen nun alle Reiter am Sonntag ins Derby.

Ergebnisse:

  1. Nigel Coupe, Golvers Hill / 102,13 Sek.
  2. Holger Wulschner, BSC Cavity / 104,70 Sek.
  3. Andre Thieme, Contadur / 105,17 Sek.
  4. Kai Rüder, Cross Keys / 105,20 Sek.
  5. Benjamin Wulschner, La Darca / 108,81 Sek.
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IMG_8947 Nigel Coupe u. Golvers Hill (Hamburg 2017)

Bertram Allen gewinnt 5* Springen am Freitag

26.05.2017 Zum Abschluss des Tages gab es noch ein 5* Springen mit Stechen. Nach dem Umlauf mit Sprüngen bis 1,50 m waren 9 Paare fehlerfrei geblieben. Den meisten Jubel im Umlauf erntete Rolf-Göran Bengtsson, der sein Top-Pferd Casall Ask nochmal an den Start brachte, bevor er morgen Nachmittag verabschiedet wird.

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IMG_9201 Bertram Allen u. Molly Malone V (Hamburg 2017)

Das Stechen eröffnete Harrie Smolders mit Zinius; am Ende hatte das Paar einen Abwurf im Ergebnis stehen. Olivier Philippaerts und Ikker legten die erste fehlerfreie Runde vor. Es waren lange Wege zu reiten, da selbst der Stechparcours über den ganzen Platz ging … und der Derby-Platz ist schließlich nicht gerade klein.

Jack Towell und New York waren einen Hauch langsamer als Philippaerts. Dann kam Bertram Allen mit seiner Molly Malone V und legte sich wie immer richtig ins Zeug. Dabei riskierte er eine Abkürzung zwischen den Holsteiner Wegesprüngen durch und übernahm die Führung.

Laura Kraut mit Hello Guv´Nor und Laura Klaphake mit Catch me if you can konnten die Zeit nicht toppen. Eine bessere Zeit holte Gregory Wathelet mit Iron Man van de Padenborre. Er riskierte ebenfalls die Abkürzung zwischen den Holsteiner Wegesprüngen, aber bei ihm passte es nicht und die Mauer fiel. Damit gehörte der Sieg Bertram Allen und Molly Malone V. Marcus Ehning und Gin Chin van het Lindenhof hatten ihren Start für das Stechen zurückgezogen. Der Wallach soll morgen in der Global Champions League gehen.

Ergebnisse:

  1. Bertram Allen, Molly Malone V / 39,95 Sek.
  2. Olivier Philippaerts, Ikker / 40,29 Sek.
  3. Jack Towell, New York / 40,70 Sek.
  4. Laura Kraut, Hello Guv´Nor / 41,47 Sek.
  5. Laura Klaphake, Catch me if you can / 41,50 Sek.
IMG_9592 Bertram Allen u. Molly Malone V (Hamburg 2017)
IMG_9592 Bertram Allen u. Molly Malone V (Hamburg 2017)

GCL – Qualifikation zur GCT – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,60 m)

  1. Peder Fredricson, H&M All In / 69,22 Sek.
  2. Ludger Beerbaum, Chiara / 69,36 Sek.
  3. Gregory Wathelet, Eldorado  van het Vijverhof / 70,25 Sek.
  4. Rolf-Göran Bengtsson, Casall Ask / 73,00 Sek.
  5. Marco Kutscher, Chaccorina / 73,87 Sek.

Rolf-Göran Bengtsson u. Casall Ask gewinnen Global Champions Tour

27.05.2017 Was für ein Springen … mit einem sensationellen Sieg feierte das ganze Derby-Gelände Rolf-Göran Bengtsson und Casall Ask.

Die Temperatur war hochsommerlich und die Stimmung entsprechend gut. Bei vollem Haus wurde die Global Champions Tour ausgetragen. Der Parcours bis zu 1,60 m Höhe war anspruchsvoll und nur fünf Paare blieben fehlerfrei.

Legenden werden gefeiert

Schon während des Umlaufs wurde z. B. die Legende John Whitaker bejubelt, auch wenn er mit seinem erst neunjährigen Pferd Cassinis Chaplin einen Abwurf hatte. Das Publikum schätzt die Reitsport-Legende. Ebenso wurde Rolf-Göran Bengtsson mit Casall Ask gefeiert. Schließlich sollte Casall nach der Prüfung verabschiedet werden.

IMG_0127 Harrie Smolders u. Don VHP Z (Hamburg 2017)
IMG_0127 Harrie Smolders u. Don VHP Z (Hamburg 2017)

Das Stechen eröffnete Laura Klaphake mit Catch me if you can. Leider hatten sie in der Zweifachen Kombination einen Abwurf. Christian Ahlmann und Epleaser van´t Heike waren heute in Top-Form und zeigten dies auch. Sie legten die erste Null-Fehler-Runde vor. Ahlmann hatte auf Angriff geritten; er wusste, wer noch alles kommen würde und musste es riskieren. Bisher war seine Saison noch nicht so verlaufen, wie er es sich gewünscht hätte, aber nun erklimmt er langsam die Rangliste der GCT, wie er sagte. Anschließend bedankte er sich bei jedem, der mit diesem Turnier zu tun hat, ob es nun die anderen Teilnehmer waren oder der Veranstalter.

Top-Runden im Stechen

Harrie Smolders war mit seinem Top-Pferd Don VHP Z ebenfalls in Bestform und gab auf der letzten Linie noch mal alles; er konnte die Zeit von Ahlmann unterbieten. Wie Smolders sagte, mag Don VHP Z den Platz hier und ist dazu noch ein sehr zuverlässiges Pferd.

Der Brasilianer Yuri Mansur hatte sich nach dem Umlauf schon so gefreut, als wenn es der Sieg gewesen wäre. Im Stechen konnte er mit der Bestzeit nicht mithalten, blieb aber fehlerfrei. Sein Pferd Babylotte hatte auf dem Weg zum letzten Sprung noch ein Eisen verloren.

Casall unschlagbar

IMG_0002 Rolf-Göran Bengtsson u. Casall Ask (Hamburg 2017)
IMG_0002 Rolf-Göran Bengtsson u. Casall Ask (Hamburg 2017)

Ja, und dann kam Bengtsson mit Casall Ask. Jeder wünschte sich sicherlich, dass das Paar hier gewinnt. Bengtsson und der quirlige Casall Ask fegten durch den Parcours und bevor sie zum letzten Sprung kamen jubelte das Publikum bereits. Casall dachte schon, er wäre fertig, also musste Bengtsson ihm mit der Gerte einen kleinen Klaps geben, damit er aufmerksam blieb und dann flogen sie über den letzten Sprung ins Ziel. Sie waren fast drei Sekunden schneller als Smolders. Nun gab es kein Halten mehr und die Menschenmenge im Derby-Park feierte das Paar.

Es war Casalls letztes Springen und ein perfekter Abschluss für den Holsteiner Hengst. Bengtsson sagte, es war, als wäre Casall erst 11 Jahre alt und nicht 18 Jahre. Heute hätte es kein besseres Ende geben können. Hier in Hamburg ist seine „Homecrowd“ und daran wird er sich jahrelang erinnern. Mehr zum emotionalen Abschied hier.

Ergebnisse:

  1. Rolf-Göran Bengtsson, Casall Ask / 42,69 Sek.
  2. Harrie Smolders, Don VHP Z / 45,13 Sek.
  3. Christian Ahlmann, Epleaser van´t Heike / 45,57 Sek.
  4. Yuri Mansur, Babylotte / 46,42 Sek.
  5. Laura Klaphake, Catch me if you can / 46,02 Sek.
IMG_0341 Rolf-Göran Bengtsson u. Casall Ask (Hamburg 2017)
IMG_0341 Rolf-Göran Bengtsson u. Casall Ask (Hamburg 2017)

Überraschungssieger im Spring-Derby: Pato Muente

IMG_0703 Pato Muente u. Zera 23 (Hamburg 2017)
IMG_0703 Pato Muente u. Zera 23 (Hamburg 2017)

28.05.2017 Das 88. Deutsche Spring-Derby wurde in einem Stechen zwischen drei Paaren ausgetragen. Die erste fehlerfreie Runde im längsten Parcours der Welt lieferte Pato Muente mit seiner 10-jährigen Holsteiner Stute Zera 23. Ihm folgte Nisse Lüneburg mit Cordillo, einem 9 Jahre alten Wallach.

Später blieb auch Gilbert Tillmann mit dem erst achtjährigen Claus Dieter fehlerfrei. Claus Dieter überraschte das Publikum mit seiner sensationellen Leistung; jeder staunte über das junge Pferd.

Im Stechen startete Muerte mit viel Tempo. Er legte für die nachfolgenden beiden Reiter eine gute Zeit vor. Nisse Lüneburg wusste noch mit welcher Zeit er zweimal das Derby im Stechen gewonnen hatte. Diese Zeit hatte nun Muerte vorgelegt und Nisse wollte sie toppen. Sein Pferd ist nicht so schnell, aber er wusste, dass er die Zeit unterbieten könnte, sagte er später. Doch dann kam es zum Abwurf. Dass er anschließend in der Pressekonferenz saß, hätte er zu Beginn der Prüfung selbst nicht gedacht.

IMG_0893 Gilbert Tillmann u. Claus Dieter (Hamburg 2017)
IMG_0893 Gilbert Tillmann u. Claus Dieter (Hamburg 2017)

Gilbert Tillmann hatte bisher nur einmal ein Stechen mit Claus Dieter geritten, da er das Pferd erst seit 6 Wochen unter dem Sattel hat. Eigentlich wird er von seinem Bruder Frederic Tillmann geritten. Heute wollte er wissen, wie es ist, „richtig“ mit ihm ein Stechen zu reiten. „Ich wusste gar nicht, dass er so schnell sein kann“, sagte Tillmann lachend. „Er hat sich selbst übertroffen.“

Einer, der ebenfalls früher schon oft im Derby gestartet ist, es aber nie gewinnen konnte ist Paul Schockemöhle. Er hatte sich die Ritte von Muerte genau angesehen und sagte später, dass heute der Richtige gewonnen hat. „Das war kein Glück, dass war eine fantastische Leistung.“

Ergebnisse:

  1. Pato Muente, Zera 23 / 56,30 Sek.
  2. Gilbert Tillmann, Claus Dieter / 50,12 Sek. / 4 F.
  3. Nisse Lüneburg, Cordillo / 55,16 Sek. / 4 F.
  4. Billy Twomey, Diaghilev / 159,89 Sek. / 4 F.
  5. Nigel Coupe, Golvers Hill / 160,27 Sek. / 4 F.
IMG_1441 Pato Muente u. Zera 23 (Hamburg 2017)
IMG_1441 Pato Muente u. Zera 23 (Hamburg 2017)

 

IMG_1377 Pato Muente u. Zera 23 (Hamburg 2017)
IMG_1377 Pato Muente u. Zera 23 (Hamburg 2017)


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Ergebnisse Dressur

CDI4* – Preis d. Helenenhofs – Teilwertung Meggle Champion – Grand Prix de Dressage

  1. Tatyana Kosterina, Diavolessa v. / 72,300 %
  2. Emile Faurie, Lollipop / 71,660 %
  3. Bianca Kasselmann, Delatio / 70,720 %
  4. Bianca Kasselmann, Escada / 70,300 %
  5. Fabienne Lütkemeier, Fabregaz / 70,040 %

CDI2* – Intermediaire A

  1. Fabienne Lütkemeier, Fats Domino / 71,833 %
  2. Juliane Brunkhorst, Donaugold / 70,056 %
  3. Kathleen Keller, Das Projekt / 69,528 %
  4. Antonia Christine Jacobsen, Danny 229 / 68,417 %
  5. Sandra Ann Wunnerlich, Di Pregio / 68,278 %

Almased Deutsches Dressur-Derby – Dressur m. Pferdewechsel

  1. Emile Faurie / 224,44 Pkt.
  2. Bianca Kasselmann / 213,73 Pkt.
  3. Tatyana Kosterina / 207,94 Pkt.

 

04.05.2016 – 08.05.2016

Ergebnisse und News Springen

Hier findet Ihr unsere Fotos von der gesamten Turnierwoche.

Preis d. Eurogate Container Terminals – Int. Eröffnungsspringen n. Strafpunkten u. Zeit (1,40 m)

  1. Emanuele Gaudiano, Kentucky v. Neerhof Z / 71,40 Sek.
  2. Max-Hilmar Borchert, Caspino / 74,96 Sek.
  3. Jan-Philipp Weichert, Chef von de Wiesharde / 76,39 Sek.
  4. Jule Lüneburg, Sternenbanner / 77,74 Sek.
  5. Hilmar Meyer, Salto de Fee / 71,23 Sek.

Animo Youngster Cup – Int. Springen n. Strafpunkten u. Zeit (1,35 m)

  1. Christian Ahlmann, Dolocia / 67,60 Sek.
  2. Marcus Ehning, Calanda / 67,66 Sek.
  3. Hans-Jörn Ottens, Future / 68,20 Sek.
  4. Rasmus Lüneburg, Armanis April / 68,34 Sek.
  5. Bertram Allen, Dino W / 68,42 Sek.
IMG_3010 Christian Ahlmann u. Dolocia (Hamburg 2016)
IMG_3010 Christian Ahlmann u. Dolocia (Hamburg 2016)

Omar Karaevli gewinnt 5* Eröffnungsspringen

04.05.2016 Das 5* Eröffnungsspringen gewann Omar Karaevli auf Rabane du Sury. Er war als dritter Starter ins Rennen gegangen und konnte seine Führung bis zum Schluss halten und die NFR Trophy gewinnen. Karaevli hatte den Sinn der Prüfung ernst genommen und war schnell unterwegs. Damit hatte er eine bessere Zeit hingelegt als Emanuele Gaudiano mit Cascadeur 31 vor ihm.

IMG_3126 Omar Karaevli u. Rabane de Sury (Hamburg 2016)
IMG_3126 Omar Karaevli u. Rabane de Sury (Hamburg 2016)

Dritter im Bunde wurde der Kolumbianer Daniel Bluman auf Sancha LS. Ihn trennten jedoch schon dreieinhalb Sekunden zum Führenden.  Aber es hatte für Bluman gereicht, um Maurice Tebbel mit Camilla PJ einen Platz nach hinten zu schieben.

Die meisten anderen Reiter sahen es als „Kennenlern-Runde“ für die Pferde: Sie ritten „gemütlich“ ins Ziel.

Ergebnisse:

  1. Omar Karaevli, Rabane de Sury / 59,57 Sek.
  2. Emanuele Gaudiano, Cascadeur 31 / 62,03 Sek.
  3. Daniel Bluman, Sancha LS / 62,97 Sek.
  4. Maurice Tebbel, Camilla PJ / 63,25 Sek.
  5. Linn Zakariasson, Ugaulin du Bosquetin / 65,26 Sek.

CSI 5* Zwei-Phasenspringen (1,50 m)

  1. Pius Schwizer, Leonard de la Ferme CH / 28,18 Sek.
  2. Hans-Dieter Dreher, Cool and Easy / 28,63 Sek.
  3. Felix Hassmann, Cayenne WZ / 29,00 Sek.
  4. Olivier Philippaerts, Gitania v.G / 29,13 Sek.
  5. Marcus Ehning, Cristy / 29,19 Sek.

1. Qualifikation z. Deutschen Spring-Derby (1,45 m)

  1. Hilmar Meyer, Salto de Fee / 77,75 Sek.
  2. Mario Stevens, El Bandiata B / 78,30 Sek.
  3. Emanuele Gaudiano, Kentucky v. Neerhof Z / 79,25 Sek.
  4. Pius Schwizer, Chellatus R / 81,29 Sek.
  5. Christian Ahlmann, Raevnir / 82,41 Sek.

Bertram Allen fegt zum Sieg im Championat von Hamburg

05.05.2016 Mit der Sonne strahlte der sonst eher ruhig wirkende Bertram Allen um die Wette. Im Stechen zum Mercedes-Benz Championat von Hamburg hatte er mit Molly Malone V die Nase vorne und siegte mit seinem unglaublich schnellen Ritt. „Ich bin sehr zufrieden. Ich wusste erst nicht, ob ich ‚full Speed‘ gehen konnte. Aber Molly Malone sprang fantastisch und ich habe alles riskiert“, sagte er später. Molly Malone ist auch sein Pferd für die Olympischen Spiele in Rio.

IMG_4790 Bertram Allen u. Molly Malone V (Hamburg 2016)
IMG_4790 Bertram Allen u. Molly Malone V (Hamburg 2016)

Dreizehn Paare hatten sich für das Stechen qualifiziert, aber nur vier blieben ohne Fehler. Rodrigo Pessoa legte mit Citizenguard Cadjanine Z die erste fehlerfreie Runde vor. Sollte Cadjanine fit bleiben, wird das Paar wahrscheinlich auch in Rio, Pessoas Heimatland, an den Start gehen.

Christian Ahlmann war zufrieden mit seinem dritten Platz, bemerkte jedoch, dass er auch hätte gewinnen können. „Ich hab auf der letzten Linie ein wenig die Kontrolle verloren und dann wurde der letzte Sprung zu kantig. Sonst hätte es zum Sieg reichen können“, lachte er. Dabei sagte er selbst noch über Epleaser, dass der Hengst nicht das schnellste Pferd ist und er sich wunderte, dass er mit dem Tempo mithalten konnte.

Marlon Modolo Zanotelli reihte sich auf dem vierten Platz ein. Er verlor Zeit, als sein Pferd Extra van Essene in der ersten Wendung auf dem Boden rutschte und Zanotelli leicht in ‚Wohnungsnot‘ geriet. Mit einem Abwurf kam Maurice Tebbel mit Chaccos´Son auf den fünften Platz.

IMG_4770 Rodrigo Pessoa u. Citizenguard Cadjanine Z (Hamburg 2016)
IMG_4770 Rodrigo Pessoa u. Citizenguard Cadjanine Z (Hamburg 2016)

Ergebnisse:

  1. Bertram Allen, Molly Malone V / 39,38 Sek.
  2. Rodrigo Pessoa, Citizenguard Cadjanine Z / 39,46 Sek.
  3. Christian Ahlmann, Epleaser van´t Heike / 39,63 Sek.
  4. Marlon Modolo Zanotelli, Extra van Essene / 39,89 Sek.
  5. Maurice Tebbel, Chaccos´ Son / 39,76 Sek. / 4 F.
IMG_4359 Christian Ahlmann u. Epleaser van´t Heike (Hamburg 2016)
IMG_4359 Christian Ahlmann u. Epleaser van´t Heike (Hamburg 2016)

Baker Tilly Roelfs Trophy – Int. Zwei-Phasen-Springen (1,50 m)

  1. Pieter Devos, Espoir / 32,39 Sek.
  2. Nicola Philippaerts, H&M Quenzo de la Roque / 32,73 Sek.
  3. Jerome Guery, Grand Cru van de Rozenberg / 33,53 Sek.
  4. Rolf-Göran Bengtsson, Clarimo Ask / 33,91 Sek.
  5. Bertram Allen, Belmonde / 34,01 Sek.

Platz 6: Holger Wulschner, BSC Cavity / 34,35 Sek.

Mario Stevens gewinnt 2. Quali zum Derby am Sonntag

06.05.2016 Das Derby ist eine Sache für sich … jedes Jahr wieder … und auch die Qualifikation am Freitag ist nicht ohne. Das mussten heute wieder einige Reiter feststellen. Allen voran versetzte uns Carsten-Otto Nagel mit seinem Pferd Lex Lugar in Schrecken. Lex Lugar, inzwischen 16 Jahre alt und ein „alter Hase“ was das Derby betrifft, war wohl doch nicht so gut drauf wie viele dachten.

Rückwärts in die Hecke

IMG_5667 Carsten-Otto Nagel u. Lex Lugar (Hamburg 2016)
IMG_5667 Carsten-Otto Nagel u. Lex Lugar (Hamburg 2016)

Der Hengst sprang anfangs wirklich gut und dann ging es auf den Wall … hier stand er nun und wollte nicht runter, wo er dies doch schon so viele Jahre gemacht hatte. Er ging rückwärts an der langen Seite, die dem Publikum zugewandt ist, und rutschte dort unfreiwillig den Wall hinunter. Nagel konnte vorher noch abspringen und „kraxelte“ durch die Büsche des Walls wieder nach oben. Beide blieben zum Glück unverletzt, aber so einen Augenblick hat sicherlich auch noch keiner beim Derby erlebt.

Einige Reiter mussten mit ihren Pferden auf dem Wall wieder kehrtmachen und auch an anderen Stellen haperte es bei einigen.

Stevens und El Bandiata ganz vorne

Jedoch gab es natürlich auch die Pferde, die wirklich fürs Derby gemacht sind, z. B. El Bandita B von Mario Stevens. Sie kamen locker über den Parcours und hatten dabei noch eine Top-Zeit vorgelegt, die unter 100 Sekunden lag und bis zum Ende keiner mehr toppen konnte.

IMG_5729 William Whitaker u. Glenavadra Brilliant (Hamburg 2016)
IMG_5729 William Whitaker u. Glenavadra Brilliant (Hamburg 2016)

Stevens kündigte später an, dass er morgen aufs Derby verzichten würde. El Bandiata ist sehr gut gesprungen und soll im nächsten Jahr erst den gesamten Parcours gehen; dies war bereits vor Antritt in Hamburg sein Plan. Die Stute ist auch erst zehn Jahre alt und hat noch genügend Zeit.

William Whitaker und Glenavadra Brilliant kamen auf den zweiten Platz und freuen sich auf den Sonntag. Platz drei ging an einen weiteren Briten: Nigel Coupe mit Golvers Hill.

Mitgefiebert hat das Publikum natürlich mit „ihrer“ Reiterin Janne-Friederike Meyer, die auf Cellagon Anna erneut eine tolle Runde vorlegte und Sonntag um den Sieg reitet.

Ergebnisse:

  1. Mario Stevens, El Bandiata B / 97,38 Sek.
  2. William Whitaker, Glenavadra Brilliant / 101,88 Sek.
  3. Nigel Coupe, Golvers Hill / 102,84 Sek.
  4. Andre Plath, AFP´s Cosmic Blue / 105,12 Sek.
  5. Henrik Lannér, Vivaldi / 105,61 Sek.
IMG_5588 Mario Stevens u. El Bandiata B (Hamburg 2016)
IMG_5588 Mario Stevens u. El Bandiata B (Hamburg 2016)

Die Ergebnisse und Bericht zur Global Champions League findet Ihr hier.

Ludger Beerbaum gewinnt die Global Champions Tour in Hamburg

07.05.2016 Man konnte kaum sagen, wer mehr strahlte: die Sonne oder Ludger Beerbaum. Mit Casello holte sich Beerbaum den Sieg in der Longines Global Champions Tour Etappe von Hamburg und ein Preisgeld von 99.000 Euro.

Christian Ahlmann führt die Gesamtwertung weiter an

IMG_7746 Christian Ahlmann u. Codex One (Hamburg 2016)
IMG_7746 Christian Ahlmann u. Codex One (Hamburg 2016)

Acht Paare waren über beide Umläufe ohne Fehler geblieben und es wurde ein spannendes Stechen. Harrie Smolders legte als erster Starter mit Don VHP Z eine sehr gute Zeit vor, die ihm am Schluss den zweiten Platz bescherte. Dabei sagte er über den Hengst: „Don ist nicht das schnellste Pferd, aber ich habe alles riskiert. Er hatte auch eine längere Pause.“ Der Stechparcours hatte gleich nach dem dritten Sprung eine knifflige Wendung, die schon über die Zeit entscheiden konnte.

Christian Ahlmann z. B. sagte zu seiner Wendung, dass er zu weit nach rechts kam und daher doch auf dem weiteren Weg volles Risiko gehen musste. Leider passte es danach zum Einsprung der Zweifachen nicht und die Stange fiel. „Codex One ist sehr gut gesprungen, der Fehler geht ganz auf meine Kappe“, bemerkte er. Mit seinem fünften Platz bleibt er Führender in der Gesamtwertung und erklärte dazu: „Führender auf dem Papier sieht gut aus, aber es ist etwas beschämend, dass ich hier in Hamburg nicht gewonnen habe.“

Der Kolumbianer Daniel Bluman ist das erste Mal bei der GCT dabei und freute sich über seinen dritten Platz. Er war ebenfalls hochzufrieden mit seinem Pferd Sancha LS. Die Stute sprang gut und auch für ihn war die erste Wendung sehr schwierig, wie er später sagte. Bisher hat er sich die Tour immer vom Computer aus angesehen.

IMG_6838 Daniel Bluman u. Sancha LS (Hamburg 2016)
IMG_6838 Daniel Bluman u. Sancha LS (Hamburg 2016)

Ludger Beerbaum begeistert

Marcus Ehning und Pret a tout kassierten einen Abwurf und bei Daniel Deusser und First Class van Eeckelghem wurden es zwei Abwürfe. Nicht besser erging es Simon Delestre mit Qlassic Bois Margot: 4 Fehler.

IMG_7181 Harrie Smolders u. Don VHP Z (Hamburg 2016)
IMG_7181 Harrie Smolders u. Don VHP Z (Hamburg 2016)

Ludger Beerbaum und Casello waren sich heute sichtlich einig. Casello sprang hervorragend und Ludger konnte ein gewisses Risiko leicht eingehen. „Es ist sehr schön, das Springen heute zu gewinnen. Jeder Reiter weiß, dass ich mit Casello noch auf der Suche nach dem richtigen Weg bin. Heute hatte ich das erste Mal ein richtig gutes Gefühl und ich bin über den Sieg sehr glücklich“, sagte er mit einem Lächeln im Gesicht.

Hamburg bleibt LGCT Etappe

Dass die Longines Global Champions Tour in Hamburg bleiben wird, hat Jan Tops bestätigt. Er betonte, der Platz in Hamburg als deutscher Standort ist perfekt. „Es ist ein traditioneller Platz und hier sind Pferdekenner. Dies ist bei anderen Stationen der Tour nicht immer so.“

Nach der Champagner-Dusche wurde Beerbaum vom Publikum euphorisch auf seiner Ehrenrunde gefeiert, und mit knapp 20.000 Besuchern war der Derby-Park voll besetzt und der Jubel nicht zu überhören.

IMG_7700 Ludger Beerbaum u. Casello (Hamburg 2016)
IMG_7700 Ludger Beerbaum u. Casello (Hamburg 2016)

Ergebnisse:

  1. Ludger Beerbaum, Casello / 34,81 Sek.
  2. Harrie Smolders, Don VHP Z / 35,25 Sek.
  3. Daniel Bluman, Sancha LS / 35,29 Sek.
  4. Marcus Ehning, Pret a Tout / 34,72 Sek. / 4 F.
  5. Christian Ahlmann, Codex One / 34,89 Sek. / 4 F.
IMG_7821 Ludger Beerbaum (Hamburg 2016)
IMG_7821 Ludger Beerbaum (Hamburg 2016)

Billy Twomey gewinnt 87. Deutsches Spring-Derby

08.05.2016 Es war spannend bis zur letzten Sekunde. Kein Reiter schaffte es in diesem Jahr den unglaublich langen und schweren Parcours ohne Fehler zu beenden. Am Schluss musste ein Stechen mit 4-Fehler-Ritten ausgetragen werden. Insgesamt hatten daraufhin nochmal neun Paare die Chance dieses Springen zu gewinnen.

Irische Wälle auslassen sowie andere Probleme und Besonderheiten

Einer von ihnen war Pato Muente auf Zera 23, der Glück hatte, dass die anderen Reiter ihm in der ersten Runde halfen. Pato hätte fast die „Irischen Wälle“ vergessen, aber seine Kollegen pfiffen ihn zurück und er nahm die Hürden ohne Probleme. Im Stechen lief es nicht ganz so gut, er kam am Schluss auf neun Strafpunkte.

IMG_8188 La-Emotion (Hamburg 2016)
IMG_8188 La-Emotion (Hamburg 2016)

Ein paar Reiter kamen den Wall nicht hinunter, andere schieden unten am Wall vor dem Plankensprung aus und Peter Rathjen hatte Glück. Er kam mit La-Emotion an den Buschoxer, aber sein Pferd dachte – wie viele andere auch – dass es auf den Oxer raufspringen statt drübersprungen sollte. Dabei kam die Stute ins Straucheln, fiel und Peter Rathjen landete mit einer Rolle vorwärts im Gras. Beide blieben unverletzt und Rathjen lief seinem Pferd zum Ausgang hinterher. La-Emotion war inzwischen ohne Trense Richtung Ausgang galoppiert, blieb beim Publikum an der Bande stehen und schaute sich dieses interessiert an.

Eine der wenigen Frauen in dieser Prüfung ist Mynou Diederichsmeier, die jedes Jahr ihr Glück versucht und in diesem Jahr die „fünftbeste Runde einer Dame seit 1920 ablieferte“, wie der Sprecher so schön sagte.

1. Ausländischer Sieg seit 1997

Im Stechen wurde es spannend. Es wurden keine engen Wendungen aufgebaut, es gab bekannte Wege die einfach aufs Tempo abzielen. Allerdings sollte trotzdem nicht vergessen werden, das Pferd (wenn möglich) etwas aufzunehmen sobald man auf die Bahnschranken zureitet. Gilbert Tillmann kam zu schnell an die erste Bahnschranke und Hadjib rannte einfach hindurch.

IMG_8013 Billy Twomey u. Diaghilev (Hamburg 2016)
IMG_8013 Billy Twomey u. Diaghilev (Hamburg 2016)

Billy Twomey und sein Derby-erfahrenes Pferd Diaghilev (hat schon in Hickstead gewonnen) waren sehr schnell unterwegs und mussten ein wenig zittern bis die letzten Paare durch waren. Dann gab es seit 1997 wieder den ersten ausländischen Sieg und für Twomey, der zum dritten Mal beim Hamburger Derby dabei war, ein Strahlen im Gesicht. „Mein Pferd ist fantastisch gesprungen, ich bin von ihm begeistert. Er ist ein Derby-Pferd“, sagte er.

Zweiter wurde der Brite Nigel Coupe auf Golvers Hill, der sich nach dem ersten Umlauf über seinen Fehler ärgerte: „Ich hatte eine Chance zu gewinnen, aber jetzt bin ich glücklich mit meinem Ergebnis.“

Und Andre Thieme mit Voigtsdorfs Quonschbob schoben Janne-Friederike Meyer und Cellagon Anna auf den vierten Platz. Thieme sah etwas langsamer aus, aber Quonschbob machte große Galoppsprünge und dadurch sparte er Zeit. Wie er später erklärte, hat er sich das Pferd aus den USA wieder mitgebracht. „Die Besitzer sind auch hier und haben nach dem heutigen Tag gesagt, dass ich Quonschbob auch im nächsten Jahr fürs Derby ausleihen dürfte.“

Wer uns ebenfalls begeisterte war Max-Hilmar Borchert auf Cuba Libre. Er kam im Gesamtergebnis auf den fünften Platz und freute sich, als hätte er gewonnen. Immer wieder deutete er nach seinem Ritt auf sein Pferd und die tolle Leistung, die der 12-jährige Wallach gezeigt hatte.

Bei bestem Wetter war es ein perfekter Abschluss für das Hamburger Derby und mit 91.000 Besuchern ein Besucherrekord!

IMG_8387 Nigel Coupe u. Golvers Hill (Hamburg 2016)
IMG_8387 Nigel Coupe u. Golvers Hill (Hamburg 2016)

Ergebnisse:

  1. Billy Twomey, Diaghilev / 49,96 Sek.
  2. Nigel Coupe, Golvers Hill / 51,92 Sek.
  3. Andre Thieme, Voigtsdorfs Quonschbob / 52,06 Sek.
  4. Janne-Friederike Meyer, Cellagon Anna / 53,08 Sek.
  5. Max-Hilmar Borchert, Cuba Libre / 58,03 Sek.
IMG_8542 Billy Twomey u. Diaghilev (Hamburg 2016)
IMG_8542 Billy Twomey u. Diaghilev (Hamburg 2016)

Ergebnisse Dressur

Preis d. Helenhofs – Grand Prix de Dressage

  1. Hubertus Schmidt, Hedelunds Mefisto / 72,320 %
  2. Borja Carrascosa, Wonder / 70,940 %
  3. Hubertus Schmidt, Stella Pack Ganda / 70,180 %
  4. Michelle Hagman, Happiness 26 / 70,140 %
  5. Nathalie zu Sayn-Wittgenstein, Fabienne / 69,900 %

Intermediaire A

  1. Anabel Balkenhol, Heuberger TSF / 73,278 %
  2. Kathleen Keller, San Royal / 73,167 %
  3. Marie-Sophie Ehlen, Lady Lisser / 71,278 %
  4. Bianca Kasselmann, Escada / 69,139 %
  5. Sandra Ann Wunnerlich, Di Pregio / 67,306 %

Deutsche Bank Preis – CDI4* – Grand Prix Special

  1. Borja Carrascosa, Wonder / 73,059 %
  2. Michelle Hagman, Happiness 26 / 73,020 %
  3. Bernadette Brune, Lights of Londonderry / 70,922 %
  4. Nathalie zu Sayn-Wittgenstein, Fabienne / 70,392 %
  5. Susan Pape, Harmony´s Fiorano / 69,882 %

CDI 4* Grand Prix Kür

  1. Hubertus Schmidt, Hedelunds Mefisto / 77,000 %
  2. Marcus Hermes, Royal Mirage / 73,600 %
  3. Filip Canelas, Der Clou / 73,300 %
  4. Kathleen Keller, Dick Tracy OLD / 72,825 %
  5. Michelle Hagman, Royal Boy H / 72,000 %

Deutsches Dressur-Derby m. Pferdewechsel

  1. Borja Carrascosa / 217,235 %
  2. Michelle Hagman / 213,264 %
  3. Nathalie zu Say-Wittgenstein / 212,736 %
13.05. – 17.05.2015

Ergebnisse und News Springen

Bilder zum Springen findet Ihr hier.

Das Eröffnungsspringen wurde aufgrund der großen Starteranzahl in zwei Abteilungen gewertet. Insgesamt waren 115 Paare gestartet.

Preis d. Eurogate Container Terminals – Int. Eröffnungsspringen n. Strafpunkten u. Zeit (1,40 m) – 1. Abteilung

  1. Mario Stevens, El Bandiata B / 54,24 Sek.
  2. Jule Lüneburg, Alcassina / 58,57 Sek.
  3. Vladimir Tuganov, Bluebuster / 59,70 Sek.
  4. Laura Klaphake, Cinsey / 60,72 Sek.
  5. Thomas Heineking, Lord Argentinus / 60,89 Sek.

Preis d. Eurogate Container Terminals – Int. Eröffnungsspringen n. Strafpunkten u. Zeit (1,40 m) – 2. Abteilung

  1. Janne-Friederike Meyer, Casting / 58,49 Sek.
  2. Hilmar Meyer, Salto de Fee / 59,07 Sek.
  3. Christof Kauert, Cuba / 60,53 Sek.
  4. Alexander Müller, Fromecs Lacontaire / 60,87 Sek.
  5. Carsten-Otto Nagel, Alicia SN / 61,28 Sek.
IMG_8935 Janne-Friederike Meyer u. Casting 3 (Hamburg 2015)
IMG_8935 Janne-Friederike Meyer u. Casting 3

Poresta Youngster Tour (7- und 8-jährige Pferde) – Int. Springen n. Strafpunkten u. Zeit (1,35 m)

  1. Andre Sakakini, Carott G / 57,02 Sek.
  2. Patrick Stühlmeyer, Caramba / 58,79 Sek.
  3. Heiko Schmidt, Chaleen / 58,83 Sek.
  4. David McPherson, Caspar Z / 59,24 Sek.
  5. Laura Klaphake, Silverstone G / 59,58 Sek.

Kent Farrington gewinnt die NFR Trophy

IMG_9761 Kent Farrington u. Belle Fleur 38 (Hamburg 2015)
IMG_9761 Kent Farrington u. Belle Fleur 38

14.05.2015 Die Letzten werden die Ersten sein… sagt man. Und bei Kent Farrington traf dieser Spruch heute zu. Der US-Amerikaner kam als letzter Starter in die Bahn und fegte mit Belle Fleur zum Sieg. Damit verdrängte er Emanuele Gaudiano und Cocoshynsky auf den zweiten Platz, die als viertes Starterpaar lange zittern mussten.

Dritte wurde Laura Klaphake auf Cinsey, die fast von Nisse Lüneburg und Westbridge geschlagen wurden, wenn diese nicht einen Hauch später ins Ziel gekommen wären.

Ergebnisse:

  1. Kent Farrington, Belle Fleur 38 / 52,00 Sek. / 65 Pkt.
  2. Emanuele Gaudiano, Cocoshynsky / 52,32 Sek. / 65 Pkt.
  3. Laura Klaphake, Cinsey / 53,65 Sek. / 65 Pkt.
  4. Nisse Lüneburg, Westbridge / 53,69 Sek. / 65 Pkt.
  5. Janne-Friederike Meyer, Charlotta / 54,81 Sek. / 65 Pkt.

Mario Stevens siegt in der 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby

14.05.2015 Heute kamen die ersten Naturhindernisse in der ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby ins Spiel: z. B. der Birkenoxer oder Pulvermanns Grab.

IMG_0107 Mario Stevens u. El Bandiata B (Hamburg 2015)
IMG_0107 Mario Stevens u. El Bandiata B

Mit einer fehlerfreien Runde kamen Mario Stevens und El Bandiata B ins Ziel und sie waren dabei auch noch die Schnellsten. Insgesamt schafften 10 Paare eine Nullrunde. Der Zweitplatzierte David McPherson kam gut 8 Sekunden später mit Gloria van Zuuthoeve ins Ziel. Stefan Jensen wurde mit Concorde Dritter und freute sich, als hätte er das Derby gewonnen. Schön, wenn sich Reiter noch so über eine tolle Leistung freuen können.

Der Titelverteidiger Nisse Lüneburg wurde mit Calle Cool Sechster.

Ergebnisse:

  1. Mario Stevens, El Bandiata B / 80,50 Sek.
  2. David McPherson, Gloria van Zuuthoeve / 88,37 Sek.
  3. Stefan Jensen, Concord / 89,52 Sek.
  4. Andre Thieme, Voigtsdorfs Quonschbob / 91,69 Sek.
  5. Andre Plath, Afp´s Cosmic Blue / 92,32 Sek.

Pius Schwizer fegt zum Sieg im Mercedes-Benz Championat von Hamburg

14.05.2015 Ein hochkarätiges Starterfeld mit 17 Paaren war im Stechen um das Mercedes-Benz Championat von Hamburg vertreten. Pius Schwizer und Amira fegten durch den Parcours, wendeten so knapp wie möglich und gingen in Führung. Den nachfolgenden Paaren war es unmöglich die Zeit zu toppen.

IMG_0576 Pius Schwizer u. Amira (Hamburg 2015)
IMG_0576 Pius Schwizer u. Amira

Nah dran war der Zweite Christian Ahlmann mit Epleaser van´t Heike. Das Publikum jubelte schon, da es beinahe so aussah, als würde er Schwizer schlagen. Die Uhr blieb dann aber doch später stehen. Ludger Beerbaum und Chaman konnten, trotz einer perfekten letzten Wendung, ebenfalls nicht die Zeit schlagen.

Mario Stevens hat derzeit einen guten Lauf, mit Brooklyn wurde er Vierter vor Meredith Michaels-Beerbaum m. Atlanta.

Ergebnisse:

  1. Pius Schwizer, Amira / 41,63 Sek.
  2. Christian Ahlmann, Epleaser van´t Heike / 42,03 Sek.
  3. Ludger Beerbaum, Chaman / 42,42 Sek.
  4. Mario Stevens, Brooklyn / 42,50 Sek.
  5. Meredith Michaels-Beerbaum, Atlanta / 43,25 Sek.

Baker Tilly Roelfs Trophy – Int. Zwei-Phasen-Springen (1,50 m)

  1. David Will, Mic Mac du Tillard / 34,84 Sek.
  2. Emanuele Gaudiano, Cocoshynsky / 34,85 Sek.
  3. Kent Farrington, Belle Fleur 38 / 35,43 Sek.
  4. Laura Klaphaka, Cinsey / 35,53 Sek.
  5. Kaya Lüthi, Pret a tout / 36,83 Sek.

Hans-Jörn Ottens gewinnt 2. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby

15.05.2015 Am Freitag kommt zu den Naturhindernissen das erste Mal der Wall hinzu. Beim diesjährigen Springen gab es einen Überraschungssieg, mit dem wohl kaum ein Zuschauer gerechnet hätte. Hans-Jörn Ottens siegte mit dem achtjährigen DSP Crashman in der zweiten Qualifikation. Er ritt ein flottes Tempo und sein Pferd ging zügig den Wall hinunter.

IMG_1138 Hans-Jörn Ottens u. DSP Crashman (Hamburg 2015)
IMG_1138 Hans-Jörn Ottens u. DSP Crashman

Auf den zweiten Platz kam Andre Thieme mit Voigtsdorfs Quonschbob, der damit Janne-Friederike Meyer und Cellagon Anna auf den dritten Platz verwies. Meyer sagte, dass der Wall ihr immer noch Respekt einflösse, auch wenn er etwas entschärft ist. Die junge Stute Anna (8 J.) hat ihren ersten richtigen Derbywall mit Bravour genommen. Da hatten Reiterin und Derby-Trainer Carsten-Otto Nagel den richtigen Riecher, Anna ist für den Parcours gemacht. Dementsprechend fiel auch die Freude bei Janne aus, als sie durchs Ziel war.

Carsten-Otto Nagel kam mit seinem Routinier Lex Lugar auf den vierten Platz und Gilbert Tillman war zum zweiten Mal mit Hadjib dabei. Das Paar kam ganz knapp hinter der erlaubten Zeit ins Ziel, aber dieser Umstand störte den Reiter kaum, der sich über seine fehlerfreie Runde riesig freute.

Ergebnisse:

  1. Hans-Jörn Ottens, DSB Crashman / 104,09 Sek.
  2. Andre Thieme, Voigtsdorfs Quonschbob / 105,91 Sek.
  3. Janne-Friederike Meyer, Cellagon Anna / 113,80 Sek.
  4. Carsten-Otto Nagel, Lex Lugar / 116,20 Sek.
  5. Gilbert Tillmann, Hadjib / 124,36 Sek. / 1 F.

Luciana Diniz fliegt zum Sieg im Preis der Frankonia

IMG_1577 Luciana Diniz u. Sakann (Hamburg 2015)
IMG_1577 Luciana Diniz u. Sakann

15.05.2015 Das Zeitspringen am Freitagabend konnte Luciana Diniz mit Sakann gewinnen. Sie flog förmlich mit der Stute über die Hindernisse und verdrängte damit Andre Sakakini und H.W.´s Saskia auf den zweiten Platz.

Andre Schröder, als letzter Starter, kam mit Caivano auf den dritten Platz und der Italiener Emanuele Gaudiano mit Caspar drehte heute mal nicht ganz so auf und wurde Vierter. Rolf-Göran Bengtsson und Unita Ask, die als erstes gestartet waren, konnten sich über den fünften Platz freuen.

Ergebnisse:

  1. Luciana Diniz, Sakann / 58,43 Sek.
  2. Andre Sakakini, H.W.´s Saskia / 60,03 sek.
  3. Andre Schröder, Caivano / 60,10 Sek.
  4. Emanuele Gaudiano, Caspar 232 / 60,46 Sek.
  5. Rolf-Göran Bengtsson, Unita Ask / 61,39 Sek.

Kent Farrington siegreich in der LGCT

16.05.2015 Der US-Amerikaner fegt mit Voyeur zum Sieg. Philipp Weishaupt und Chico wurden Zweite.

Es war eine schwere erste Runde, die Frank Rothenberger den Pferden und Reitern in den Weg gestellt hatte. Sechs Paare blieben nach beiden Umläufen ohne Fehler und es wurde ein temporeiches Stechen.

IMG_2172 Philipp Weishaupt u. Chico (Hamburg 2015)
IMG_2172 Philipp Weishaupt u. Chico

Nicola Philippaerts und H&M Forever D Arco Ter Linden eröffneten das Stechen. Das Paar konnte eine gute Zeit vorlegen und damit die Konkurrenz gleich unter Druck setzen. Für Philipp Weishaupt und Chico lief es hervorragend, das Paar nahm die Wendungen gut und Chico, durch seine Größe mit einem entsprechend großen Galoppsprung ausgestattet, machte ordentlich Boden gut; vorläufige Führung. Chico gefällt der Grasboden auch besser als Sandboden, sagte Philip später.

Rolf-Göran Bengtsson und Casall Ask hatten danach nicht die Möglichkeit das Tempo über den gesamten Stechparcours zu halten. Sie kamen auf Platz 3.

IMG_2226 Kent Farrington u. Voyeur (Hamburg 2015)
IMG_2226 Kent Farrington u. Voyeur

Wieder mit viel Schwung und Risiko kamen Hans-Dieter Dreher und Embassy II daher. Bis zur Zweifachen sah es gut aus, doch da fiel die Stange am zweiten Element der Kombination. Dann kam Kent Farrington und holte sich mit Voyeur in einer sensationellen Runde den Sieg. Das Paar fegte über die Sprünge und Voyeur fußte ganz leicht in den letzten Oxer, aber die Stangen blieben alle liegen. Das Publikum jubelte über die Runde des US-Amerikaners.

Mit ebenso großem Jubel wurde auch die letzte Starterin Janne-Friederike Meyer mit Goja begrüsst. Sie holte alles aus ihrem Pferd raus und konnte einen tollen fünften Platz mit dem noch unerfahrenen Wallach auf 5*-Niveau erreichen.

Für Kent Farrington war es ein gelungenes Turnier und er war begeistert von der Stimmung in Hamburg. Es ist ein Feeling wie in Aachen, schwärmte er. Mit seinem Sieg ist er im LGCT Ranking auf den vierten Platz vorgerückt.

Ergebnisse:

  1. Kent Farrington, Voyeur / 48,97 Sek.
  2. Philipp Weishaupt, Chico / 49,22 Sek.
  3. Rolf-Göran Bengtsson, Casall Ask / 50,11 Sek.
  4. Nicola Philippaerts, H&M Forever D Arco Ter Linden / 50,96 Sek.
  5. Janne-Friederike Meyer, Goja / 51,34 Sek.
  6. Hans-Dieter Dreher, Embassy II / 49,88 Sek.
IMG_2297 LGCT Siegerehrung (Hamburg 2015)
IMG_2297 LGCT Siegerehrung

Speed Derby – Int. Zeitspringen (1,40 m)

  1. Max-Hilmar Borchert, Estefania / 100,63 Sek.
  2. Gilbert Tillmann, Positana / 104,47 Sek.
  3. Sven Lux, Chica B / 105,09 Sek.
  4. James Hughes, Peiter v. / 105,30 Sek.
  5. Felix Hassmann, Chicca / 105,57 Sek.

Außenseiter Christian Glienewinkel gewinnt Deutsches Spring-Derby

17.05.2015 Es war sicherlich einer seiner größten Erfolge: Christian Glienewinkel gewinnt in Hamburg das Deutsche Spring-Derby 2015.

Der schwerste Parcours der Welt wurde in diesem Jahr nicht in einem Stechen ausgetragen. Es gab nur einen Reiter, der alle Sprünge ohne Fehler überwinden konnte und das war Christian Glienewinkel aus Celle mit dem 14-jährigen Prefessional Aircare.

IMG_2650 Christian Glienewinkel u. Professional Aircare (Hamburg 2015)
IMG_2650 Christian Glienewinkel u. Professional Aircare

Der 30 Jahre alte Reiter, der am Freitag in Hamburg seinen Geburtstag feiern konnte und vor zwei Wochen geheiratet hat, schaute nach seiner tollen Runde ungläubig auf die Anzeigentafel. Auch später noch war es für ihn unbegreiflich, dass er gewonnen hatte.

Zweiter wurde Andre Thieme mit Voigtsdorfs Quonschbob, der allerdings enttäuscht war, dass es „nur“ der zweite Platz wurde. Diese Enttäuschung lag wohl auch daran, dass er mit dem Wallach im nächsten Jahr wahrscheinlich nicht mehr antreten kann, da Quonschbob zum Verkauf steht und die neuen Besitzer beim Derby dabei waren. „Das wird wohl nicht mehr in die Hose gehen“, sagte Thieme über den anstehenden Verkauf.

Andre Plath kam mit Afp´s Cosmic Blue auf den dritten Platz. Er gab sich die Schuld, dass es keine Nullrunde wurde, da er nach dem Buschoxer den Steigbügel verloren hatte und „da rumfummelte, um den Bügel wiederzufinden“, so dass er nicht richtig zum Reiten auf die Eisenbahnschranken kam.

IMG_2837 Janne-Friederike Meyer u. Cellagon Anna (Hamburg 2015)
IMG_2837 Janne-Friederike Meyer u. Cellagon Anna

Eine strahlende Janne-Friederike Meyer kam mit Cellagon Anna auf den vierten Platz. „Ich bin da mit Anna sehr unvoreingenommen rangegangen und hab sie ohne Sporen und Gerte geritten. Während des Rittes hat sie immer mehr Eigendynamik übernommen und eher mich mitgenommen“, sagte Meyer später.

Christian Glienewinkel, der vormittags als Pfleger arbeitet und nachmittags seine Pferde reitet, hat damals als erstes Pferdewirt gelernt: „Ich wollte ja nicht schon mit 17 oder 18 Jahren ins Altersheim“, lachte er bei der Pressekonferenz. 2011 bekam er seine erste Startgenehmigung für das Derby und war überglücklich. Er reitet Professional Aircare seit dieser 5 Jahre alt ist. Damals wollte ihn keiner haben, „der wurde nicht gebraucht“, hieß es; also nahm Glienewinkel ihn. In seinem Zuhause wurde eine neue Reitanlage gebaut und von dem „übriggebliebenen Sand“ bauten sie einen Wall, wenn auch nicht so hoch wie in Hamburg.

In der Gesamtwertung der DKB-Riders Tour führt nun Janne-Friederike Meyer, die so schön über das Derby sagte: „Die Pferde, die den Parcours gehen, sind die Stars.“

IMG_2912 Nisse Lüneburg u. Calle Cool (Hamburg 2015)
IMG_2912 Nisse Lüneburg u. Calle Cool

Als Schlusspunkt nach der Siegerehrung wurde dann noch Calle Cool verabschiedet, der mit seinen 18 Jahren in den verdienten Ruhestand geht. Calle Cool ist sechsmal das Derby gegangen und hat es dreimal gewinnen können – einmal mit Carsten-Otto Nagel und zweimal mit Nisse Lüneburg. Heute wollte er wohl einen besonderen Abschied und schied oben am Wall aus; allerdings stand er dort ganz cool und schaute sich das Publikum an, als wollte er sich so von ihnen verabschieden.

Ergebnisse:

  1. Christian Glienewinkel, Professional Aircare / 176,88 Sek.
  2. Andre Thieme, Voigtsdorfs Quonschbob / 162,60 Sek. / 4 F.
  3. Andre Plath, Afp´s Cosmic Blue / 163,24 Sek. / 4 F.
  4. Janne-Friederike Meyer, Cellagon Anna / 171,94 Sek. / 4 F.
  5. Carsten-Otto Nagel, Lex Lugar / 180,20 Sek. / 4 F.
IMG_2892 Christian Glienewinkel u. Professional Aircare (Hamburg 2015)
IMG_2892 Christian Glienewinkel u. Professional Aircare

Ergebnisse Dressur

Preis d. Helenenhofes – Grand Prix de Dressage

  1. Anabel Balkenhol, Dablino FRH / 74,880 %
  2. Inessa Merkulova, Mister X / 74,100 %
  3. Morgan Barbancon Mestre, Vitana V / 71,640 %
  4. Christoph Koschel, Tiesto / 71,100 %
  5. Hubertus Schmidt, Sammy Deluxe / 70,740 %

Preis d. Büttner Gruppe – Grand Prix Special

  1. Anabel Balkenhol, Dablino FRH / 76,392 %
  2. Morgan Barbancon Mestre, Vitana V / 73,255 %
  3. Hubertus Schmidt, Sammy Deluxe / 70,392 %
  4. Alexandra Barbancon Mestre, Don Lorean / 69,431 %
  5. Polina Afanasieva, Winston / 69,137 %

CDI4* Grand Prix Freestyle

  1. Inssa Merkulova, Mister X / 78,400 %
  2. Hubertus Schmidt, Finally / 75,300 %
  3. Christoph Koschel, Tiestro / 73,800 %
  4. Bernadette Brune, Spirit of the age OLD / 71,425 %
  5. Peter Koch, Zandor / 70,275 %

Dressur-Derby m. Pferdewechsel

  1. Anabel Balkenhol
  2. Morgan Barbancon Mestre
  3. Inessa Merkulova
29.05. – 01.06.2014

Ergebnisse und News Springen

Michael Duffy und Roger-Yves Bost gewinnen das Eröffnungsspringen

28.05.2014 Bei kaltem, stürmischen Wetter wurde das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg eröffnet. Wie es Tradition ist, findet das Turnier an Himmelfahrt statt. Diesmal wurden aber nicht wie die Jahre zuvor, am Donnerstag die ersten Prüfungen ausgetragen, sondern bereits am Mittwoch. Mit dem Eröffnungsspringen ging es los. Aufgrund der großen Starterzahl (135 Starter) wurde am Schluss in zwei Abteilungen gewertet.

Nick Skelton u. Big Star (Hamburg 2014)
Nick Skelton u. Big Star

Das Eröffnungsspringen ist für die Reiter und Pferde eine Warmlaufprüfung, um den Platz kennenzulernen. Dementsprechend wird das Springen nach Fehlern und Zeit von den meisten Reitern eher „gemütlich“ angegangen. Ein paar Ausnahmen waren dazuwischen, z. B. Michael Duffy und Roger-Yves Bost. Michael Duffy wurde Sieger in der 1. Abteilung mit Westland Ruby und Roger-Yves Bost mit Quaoukoura du Ty in der zweiten Abteilung.

Mit viel Energie und Freude meldete sich auch Nick Skeltons Big Star zurück. Er ist nach seiner Verletzung fit genug und wird wieder ins Geschehen eingreifen.

Interessant war auch, wie ähnlich sich die Cornado Brüder sind, nicht nur äußerlich auch stimmlich präsentieren sie sich lautstark im Parcours. Christian Ahlmann und Marcus Ehning sind beide mit ihren schicken Hengsten dabei und wir sind gespannt, wie sie sich übers Wochenende weiter zeigen.

Ergebnisse Abteilung 1

  1. Michael Duffy, Westland Ruby / 51,28 Sek.
  2. Johannes Ehning, Appearance / 54,13 Sek.
  3. Max-Hilmar Borchert, Alcoy Z / 56,15 Sek.
  4. Gert Jan Bruggink, Vita 24 / 57,35 Sek.
  5. Oskar Murawski, Peter Pan / 57,87 Sek.
Michael Duffy u. Westland Ruby (Hamburg 2014)
Michael Duffy u. Westland Ruby

Ergebnisse Abteilung 2

  1. Roger-Yves Bost, Quaoukoura du Ty / 53,95 Sek.
  2. Jörg Kreutzmann, Chevignon / 54,81 Sek.
  3. Mynou Diederichsmeier, Danthes H / 57,19 Sek.
  4. Frederic Tillmann, Qandor de Pilenie / 57,83 Sek.
  5. Alberto Michan Halbinger, Manzanillo LS / 58,05 Sek.

Emanuele Gaudiano gewinnt Punktespringen am frühen Morgen

29.05.2014 Morgens um halb acht ging das ersten Punktespringen beim Hamburger Derby über die Bühne. Der Italiener Emanuele Gaudiano hatte hier die beste Zeit und volle Punktzahl. Mit Admara setzte er sich relativ früh in der Prüfung an die Spitze und konnte nicht mehr eingeholt werden. Geir Gulliksen und Grand Balou waren kurz vor Schluss dran und kamen fast an die Zeit von Gaudiano, aber es wurde der zweite Platz. Katrin Eckermann und Nabab de Revel, zweites Paar am Morgen, konnte den dritten Platz bis zum Schluss halten. Das Punktespringen war eine gute Aufwärmübung für den Tag.

Ergebnisse:

  1. Emanuele Gaudiano, Admara / 49,94 Sek. / 65 Pkt.
  2. Geir Gulliksen, Grand Balou / 50,44 Sek. / 65 Pkt.
  3. Katrin Eckermann, Nabab de Revel / 50,94 Sek. / 65 Pkt.
  4. Andres Rodriguez, Darlon van Groenhove / 52,17 Sek. / 65 Pkt.
  5. Gert-Jan Bruggink, Vita 24 / 52,29 Sek. / 65 Pkt.
Emanuele Gaudiano u. Admara (Hamburg 2014)
Emanuele Gaudiano u. Admara

Michael Duffy gewinnt 1. Qualifikation zur DKB-Riders Tour

29.04.2015 Am Vormittag wurde die 1. Qualifikation zur DKB-Riders Tour ausgetragen. Der Preis der Deutschen Vermögensberatung – DVAG – war ein Springen nach Strafpunkten und Zeit. Mit der besten Zeit kam der junge Michael Duffy ins Ziel. Sein Pferd Westland Ruby fegte durch den Parcours und holte den Sieg. Insgesamt waren 80 Reiter am Start! Der „alte Hase“ John Whitaker platzierte sich mit Uni Stop kurz vor Schluss mit fast drei Sekunden dahinter und belegte mit Lord of Arabia ebenfalls den vierten Platz. In dieser ersten Qualifikation zur DKB-Riders Tour kamen einige Naturhindernisse dazu, die auf den großen Derby Parcours am Sonntag vorbereiten.

Michael Duffy u. Westland Ruby (Hamburg 2014)
Michael Duffy u. Westland Ruby

Glück hatte Michael Grimm: ihm ging vor der zweifachen Kombination der Sattelgurt auf. Sein Pferd sprang ab und bei der Landung fiel Grimm ins Hindernis und sein Pferd Empire verlor auch noch die Trense. Zum Glück trabte es gleich zum Ausgang und wurde vom Pfleger mit einem Seil eingefangen. Michael Grimm hatte ebenfalls Glück. Er war auf den Rücken gefallen, aber nach ein Paar Sekunden konnte er sich aufrappeln und verließ die Bahn.

Ergebnisse:

  1. Michael Duffy, Westland Ruby / 75,96 Sek.
  2. John Whitaker, Uni Stop / 78,77 Sek.
  3. Philipp Makowei, Afp S Chantal / 79,01 Sek.
  4. John Whitaker, Lord of Arabia / 82,16 Sek.
  5. Mynou Diederichsmeier, Danthes H / 82,16 Sek.

Roger-Yves Bost gewinn Mercedes-Benz Championat von Hamburg

29.05.2014 Die Sonne zeigte sich langsam zum Mittag und das Derbygelände wurde immer voller; die Zuschauer wollten das Mercedes-Benz Championat von Hamburg zu sehen. Dieses Championat war die ersten Qualifikation zur Longines Global Champions Tour. 13 Reiter waren im Stechen des 1,55 m Springen. Die erste sehr schnelle Zeit legte Ludger Beerbaum mit Chaman vor. Es schien so, als wäre dies bereits die Top-Zeit, da auch die Wendungen schon eng geritten wurden, aber alle sollten eines besseren belehrt werden. Christian Ahlmann mit Cornado II und Rolf-Göran Bengtsson mit Casall Ask kamen zeitgleich, jedoch schneller ins Ziel.

Roger Yves Bost u. Quaoukoura du Ty (Hamburg 2014)
Roger Yves Bost u. Quaoukoura du Ty (Hamburg 2014)

Die Franzosen, schien es, waren eindeutig auf den Gewinn – einen 60.000 Euro Mercedes – aus. Pénélope Leprevost ritt mit Mylord Carthago*HN eng, schräg und schnell über die Sprünge und ging in Führung. Als Schlussreiter war Roger Yves Bost dran. Wer Bosty kennt, weiß, dass er alles rausholt und das tat er auch heute. Mit Quaoukoura du Ty risikierte er jede noch so enge Wendung, ließ sein Pferd über die langen Wege ordentlich laufen und kam damit zu dem Auto. Am Schluss drehte er freudig eine Runde in seinem neuen Wagen.

Ergebnisse:

  1. Roger Yves Bost, Quaoukoura du Ty / 41,20 Sek.
  2. Pénélope Leprevost, Mylord Carthago*HN / 42,37 Sek.
  3. Christian Ahlmann, Cornado II / 43,58 Sek.
    Rolf-Göran Bengtsson, Casall Ask / 43,58 Sek.
  4. Ludger Beerbaum, Chaman / 44,62 Sek.

Billy Twomey gewinnt Zwei-Phasen-Springen

30.05.2014 Mit einem Zwei-Phasen-Springen ging es am Freitag los. Ein paar Reiter machten aus dieser Prüfung wohl einen Testlauf wie fit ihre Pferde sind; sie hörten nach der ersten Phase auf und verzichteten auf die zweite Phase, in der es um die Zeit ging. Die Reiter, die allerdings um den Sieg ritten, zeigten dies auch ordentlich. Billy Twomey und Royale du Ruet verdrängten Andres Rodriguez und Darlon van Groenhove von der Spitze. Über einen guten dritten Platz konnte sich Jan Wernke freuen, der mit Forry Deluxe unterwegs war.

Ergebnisse:

  1. Billy Twomey, Royale du Ruet / 34,97 Sek.
  2. Andres Rodriguez, Darlon van Groenhove / 35,67 Sek.
  3. Jan Wernke, Forry Deluxe / 36,46 Sek.
  4. Kaya Lüthi, Pret a Tout / 36,92 Sek.
  5. Gerco Schröder, Zamora / 37,94 Sek.
Billy Twomey u. Royale du Ruet (Hamburg 2014)
Billy Twomey u. Royale du Ruet

Michael Duffy gewinnt Preis der Deutschen Kreditbank – 2. Qualifikation zur DKB-Riders Tour

Jan-Philipp Weichert u. Spar Colt (Hamburg 2014)
Jan-Philipp Weichert u. Spar Colt

30.05.2014 Mit der 2. Qualifikation zur Riders Tour wurde es spannend für Pferd und Reiter. Hier kam der Wall an diesem Wochenende das ersten Mal ins Spiel. Ein Hindernis, an dem sich die Geister scheiden. Für die einen ist er das Größte, für die anderen ein Schreckgespenst. Manch ein Reiter wollte sein Pferd unbedingt den Wall runter bekommen, was zur Folge hatte, dass einige Pferde von oben absprangen. Bei Frederic Tillmann z. B. war es Glück, dass nichts passierte: Qandor de Pilenie sprang oben ab, landete am Boden und stürzte. Manche Pferde ließen sich gar nicht dazu bewegen abzuspringen. Aber auch die anderen Naturhindernisse sind nicht ohne: Stefan Hentschels Pferd Con Finetto wollte an der Steinmauer verweigern, sprang dann doch ab und landete auf der Mauer. Auch hier ist beiden glücklicherweise nichts passiert.

Nisse Lüneburg u. Calle Cool (Hamburg 2014)
Nisse Lüneburg u. Calle Cool

Aber natürlich gab es auch sehr viele gute Ritte, z. B. Gilbert Tillmann, Vorjahres-Derby-Sieger, war mit dem 8-jährigen Hadjib am Start und zeigte, dass Hadjib vielleicht den Platz von Hello Max einnehmen könnte. Der Routinier Calle Cool, mit seinen 17 Jahren springt den Parcours mit Freude und Elan, dafür kam er mit Nisse Lüneburg auf den 6. Platz. Wie ein Wilder galoppierte der junge Michael Duffy mit Westland Ruby über die Strecke und siegte mit 9 Sekunden Vorsprung. Für Duffy ein erfolgreiches Wochenende, schon der dritte Sieg beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby, und damit auch die zweite Qualifikation gewonnen. Ebenfalls unter 100 Sekunden blieben Philipp Makowei und Afp S Chantal; zweiter Platz.

Ergebnisse:

  1. Michael Duffy, Westland Ruby / 89,02 Sek.
  2. Philipp Makowei, Afp S Chantal / 98,50 Sek.
  3. Thomas Kleis, For Success / 100,91 Sek.
  4. Oskar Murawski, Continuo 2 / 101,90 Sek.
  5. Max-Hilmar Borchardt, Cuba Libre / 110,27 Sek.
  6. Nisse Lüneburg, Calle Cool / 112,36 Sek.
Michael Duffy u. Westland Ruby (Hamburg 2014)
Michael Duffy u. Westland Ruby

John Whitaker holt sich den Sieg in der NFR Trophy

30.05.2014 Den Abschluss des Tages machte das Zeitspringen zur NFR Trophy. Hier wurde noch mal ordentlich Speed gegeben, und am meisten davon hatten John Whitaker und Argento. Sie konnten auf den langen Wegen den besten Schwung rausholen und die Wendungen so eng wie möglich reiten. Knapp dahinter kam Luciana Diniz mit Lady Lindenhof, vor Jan Wernke und Lorelli. Jan Wernke zeigte sich bisher auch in einer guten Form: dreimal schon wurde er Dritter. Und ein weiteres Top-Paar ist nun in Hamburg eingetroffen: Ben Maher und Cella. Sie bestritten ihre erste Prüfung, die sie etwas ruhiger angingen und sich somit im Mittelfeld platzierten.

Ergebnisse:

  1. John Whitaker, Argento / 53,48 Sek.
  2. Luciana Diniz, Lady Lindenhof / 54,00 Sek.
  3. Jan Wernke, Lorelli / 55,72 Sek.
  4. Henrik von Eckermann, For Sale 6 / 55,73 Sek.
  5. Geir Gulliksen, Grand Balou / 55,79 Sek.
John Whitaker u. Argento (Hamburg 2014)
John Whitaker u. Argento

Christian Ahlmann gewinnt mit Barco die Youngster Tour

31.05.2014 Das Finale der Youngster wurde in einem Stechen am Vormittag ausgetragen. Die Reiter forderten ihre jungen Pferde heraus; auf dem großen Platz ließen sie die Galoppade raus. Katrin Eckermann war mit Que Sera sehr schnell unterwegs und brachte eine Zeit auf die Anzeige, die das Publikum staunen ließ. Marcus Ehning und Singular LS La Silla versuchten anschließend dies zu unterbieten, blieben aber erfolglos. Sie waren über zwei Sekunden langsamer. Christian Ahlmann und Barco, die schon in Neumünster zeigten, wie schnell sie sein können, gingen auch hier aufs Ganze. Ahlmann dirigierte Barco so geschickt durch die Wendungen und ließ ihn ordentlich laufen, dass sie vor Eckermanns Zeit im Ziel waren. Freudestrahlend kam Christian Ahlmann zur Siegerehrung im Finale der Youngster Tour.

Ergebnisse:

  1. Christian Ahlmann, Barco / 41,29 Sek.
  2. Katrin Eckermann, Que Sera / 41,41 Sek.
  3. Marcus Ehning, Singular LS La Silla / 44,04 Sek.
  4. Cameron Hanley, Cas 2 / 44,65 Sek.
  5. Gudrun Patteet, Sea Coast Atlantic / 46,05 Sek.
Christian Ahlmann u. Barco (Hamburg 2014)
Christian Ahlmann u. Barco

Katrin Eckermann siegt in der Global Champions Tour Etappe

31.05.2014 Katrin Eckermann hat einen sensationellen Sieg in der Global Champions Tour Etappe beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg hingelegt. Im ersten Umlauf war sie die erste Reiterin, die fehlerfrei war, und das blieb auch eine ganze zeitlang so. Den zweiten Umlauf konnte sie ebenso souverän bestreiten, dafür verzichtete Nick Skelton mit Big Star auf die zweite Runde. Sicherlich wollte er sein Pferd nach der Verletzungspause nicht gleich überfordern. Pech hatte Marcus Ehning: Plot Blue ging sehr gut, aber am letzten Sprung im zweiten Umlauf fiel die Stange.

Katrin Eckermann u. Firth of Lorne (Hamburg 2014)
Katrin Eckermann u. Firth of Lorne

Im Stechen ging zuerst Scott Brash mit Hello Sanctos in Führung, wurde aber von Katrin Eckermann und Firth of Lorne mit über einer Sekunde Unterschied vorerst auf den zweiten Platz verdrängt. Eckermann sagte sich wohl, „alles oder nichts“. Ihr Pferd sprang super mit, war gut drauf und sie holten das Maximale aus den Wendungen und Galoppstrecken raus. Mit ihrem Ritt setzte sie die Weltreiterelite ziemlich unter Druck. Ludger Beerbaum und Chaman, die auch schon große Stechen gewinnen konnten waren fast zwei Sekunden langsamer und selbst der letzte Starter Ben Maher auf Cella  war nicht schnell genug für den Sieg; nicht mal annähernd wurde er Katrin Eckermann gefährlich. Nach seinem Zieldurchritt jubelte sie über ihren fantastischen Erfolg. Die Ehrenrunde fiel entsprechend rasant aus und sie wollte gar nicht wieder aufhören am jubelnden Publikum vorbeizureiten. Dies war sicherlich der größte Sieg ihrer bisherigen Karriere.

Ergebnisse:

  1. Katrin Eckermann, Firth of Lorne / 36,16 Sek.
  2. Ben Maher, Cella / 36,68 Sek.
  3. Scott Brash, Hello Sanctos / 37,52 Sek.
  4. Ludger Beerbaum, Chaman / 37,57 Sek.
  5. Luciana Diniz, Fit for fun / 38,90 Sek. / 4 F.
Katrin Eckermann u. Firth of Lorne (Hamburg 2014)
Katrin Eckermann u. Firth of Lorne

Speed Derby – Int. Zeitspringen (1,40 m)

  1. Andre Plath, Chacco / 99,74 Sek.
  2. Max-Hilmar Borchert, Alcoy Z / 100,89 Sek.
  3. Hendrik Sosath, Balouba / 100,96 Sek.
  4. Jade Hooke, A new Era / 101,90 Sek.
  5. John Walther, Chicassino / 103,00 Sek.
Andre Plath u. Chacco (Hamburg 2014)
Andre Plath u. Chacco

Nisse Lüneburg gewinnt erneut das Hamburger Spring-Derby

01.06.2014 Bereits 2012 konnte Nisse Lüneburg mit Calle Cool das Hamburger Spring-Derby gewinnen. 2014 war es nun noch mal soweit. Das Paar blieb nach dem längsten Parcours der Welt fehlerfrei und wurde vom Publikum bejubelt. Dies schaffte später auch noch Andre Plath mit Cosmic Blue.

Nisse Lüneburg u. Calle Cool (Hamburg 2014)
Nisse Lüneburg u. Calle Cool

Der Reiter Daniel Wascher hätte fast die irischen Wälle ausgelassen, aber das Publikum rief und Wascher konnte grade noch den richtigen Weg einschlagen und weiterreiten. Fast die Hälfte der Reiter schied heute aus, und das nicht mal unbedingt am großen Wall. Ein paar Reiter stürzten leider, aber alle blieben unverletzt. Mit einer Verletzung am Bein verließ Caprice de Dieu, das Pferd von Holger Wulschner, die Bahn. Am linken Vorderbein war viel Blut zu sehen. Wahrscheinlich hatte sie sich an einem Sprung verletzt.

Das erste Mal dabei war Gerald Nothdurft mit Amazing. Er spornte sein Pferd bei jedem Sprung an und kam mit nur einem Abwurf ins Ziel. Eine tolle Leistung, die am Schluss sogar für den 4. Platz reichte.

Carsten-Otto Nagel und sein Pferd Lex Lugar bekamen an der Planke, nach dem Wall, einen Abwurf; ansonsten waren sie routiniert unterwegs.

Andre Plath u. Cosmic Blue 2 (Hamburg 2014)
Andre Plath u. Cosmic Blue 2

Am Schluss hieß es Lüneburg oder Plath; das Stechen musste entscheiden. Nisse Lüneburg und Calle Cool ritten ganz „cool“ über die Sprünge. Bei Andre Plath fiel das Gatter und die Entscheidung war gefallen, aber er beendete seinen Stechparcours und freute sich so über seine Leistung, als hätte er das Derby gewonnen. Insgesamt kann man nur sagen: Hochachtung an alle Pferde und Reiter, die den Parcours bis zum Ende schaffen. Das alleine ist schon eine großartige Leistung.

Mit dieser Prüfung gewann Nisse Lüneburg auch die Etappe der DKB Riders-Tour.

Ergebnisse:

  1. Nisse Lüneburg, Calle Cool / 51,45 Sek.
  2. Andre Plath, Cosmic Blue / 56,48 Sek. / 4 F.
  3. Carsten-Otto Nagel, Lex Lugar / 163,32 Sek. / 4 F.
  4. Gerald Nothdurft, Amazing / 176,04 Sek. / 4 F.
  5. Thomas Kleis, Afp´S Quick Vainqueur / 180,93 Sek. / 4 F.

Ergebnisse Dressur

Grand Prix de Dressage 4*

  1. Minna Telde, Santana / 73,875 %
  2. Mikala Münter Gundersen, My Lady / 71,700 %
  3. Lars Petersen, Mariett / 70,000 %
  4. Christoph Niemann, Don William / 69,450 %
  5. Minna Telde, Deinhardt / 69,050 %

Grand Prix Special

  1. Minna Telde, Santana / 73,922 %
  2. Mikala Münter Gundersen, My Lady / 71,412 %
  3. Charlotte Haid Bondergaard, Triviant 2 / 68,627 %
  4. Kathleen Keller, Wonder FRH / 68,255 %
  5. Bianca Kasselmann, Weltclassiker / 67,662 %

Grand Prix Kür

  1. Lars Petersen, Mariett / 75,375 %
  2. Roland Metzler, Obelisk / 71,350 %
  3. Kirsten Sieber, Charly WRT / 69,400 %
  4. Maik Kohlschmid, Blue Horse Hotline / 69,075 %
  5. Peter Koch, Corsiere / 69,000 %

Karin Rehbein verabschiedet

01.06.2014 Karin Rehbein, die mit dem berühmten Hengst Donnerhall ihre größten Erfolge feiern konnte, hat sich beim Dressur-Derby aus dem aktiven Sport verabschiedet. Sie wird allerdings weiter junge Pferde ausbilden und Reiter fördern. Zuletzt ritt sie World Idol im Sport, ein Pferd von Madeleine Winter-Schulze.

Grand Prix mit Pferdewechsel

  1. Lars Petersen / 3694 Pkt.
  2. Mikala Münther Gundersen / 3658 Pkt.
  3. Minna Telde / 3590 Pkt.
Lars Petersen (Hamburg 2014)
Lars Petersen
09.05. – 12.05.2013

Ergebnisse Springen

Sonniger Start für Hans-Dieter Dreher

08.05.2013 Mittwochs fängt es ganz gemütlich an in Hamburg, wenn die Reiter bei der Einlaufspringprüfung vom Deutschen Spring- und Dressur Derby starten. 

Das Wetter zeigte schon mal wie es sich wohl übers Wochenende entwickeln wird. Anfangs noch Sonne, kamen später auch ein paar kleine Schauer dazu, die sich aber nicht durchsetzten konnten.

Hans-Dieter Dreher hier m. Colore (in Hamburg 2013)
Hans-Dieter Dreher hier m. Colore (in Hamburg 2013)

Fast alle Reiter sind bei der Einlaufprüfung mit zwei Pferden angetreten, um ihnen schon mal das große Gelände und einige Naturhindernisse zu zeigen. Natürlich wurde im Umlauf auch um den legendären Wall herum geritten. Mit Spannung wird erwartet, wer am Sonntag sein Glück dort versuchen wird.

Freitag wird sich am Wall schon mal „warmgelaufen“ und am Samstag geht´s auf Punktejagd in der Longines Global Champions Tour, bevor Sonntag „der längste Parcours der Welt“ mit 1230 m geritten wird.

Außerdem werden noch Punkte für die DKB-Riders Tour gesammelt, die in Hamburg in die 2. Etappe geht. Die heutige Einlaufprüfung wurde von Hans-Dieter Dreher gewonnen, der mit Canberra R die schnellste Zeit hatte.

Ergebnisse:

  1. Hans-Dieter Dreher, Canberra R / 63,35 Sek.
  2. Carsten-Otto Nagel, Alicia Sn / 65,12 Sek.
  3. Hendrik Sosath, Balouba / 65,41 Sek.

Int. Punktespringprüfung mit Joker (1,50 m)

  1. Roger-Yves Bost, Castle Forbes Coleen / 65 P. 51,42 Sek.
  2. Daniel Deusser, Mouse / 65 P. 52,29 Sek.
  3. Katharina Offel, Pour le Poussage / 65 P. 53,34 Sek.

Pius Schwizer gewinnt 1. Quali zur Riders Tour 2013

09.05.2013 Am Himmelfahrtstag startete das Deutsche Spring – und Dressur Derby in Hamburg offiziell. Am Vormittag ging es in die 1. Qualifikation zur DKB-Riders Tour.

Das Wetter war sich in Hamburg noch nicht so sicher in welche Richtung es gehen sollte. Die Sonne wechselte sich mit Regen ab.  Bei der 1. Qualifikation war die Richtung eindeutig, ein Springen nach Fehlern und Zeit, dass  vereinzelte Naturhindernisse beinhaltete.

Pius Schwizer hier m. Ulysse1 (in Hamburg 2013)
Pius Schwizer hier m. Ulysse1 (in Hamburg 2013)

Hier musste z. B. durch Pulvermann´s Grab geritten werden und über den Trakehner Graben, auch der Birkenoxer gehörte zum Parcours und das Gatter.

Eine der ersten fehlerfreien Runden schaffte Marcus Ehning mit Campbel. Ein Ritt, der wieder einmal sehr schön anzusehen war und Campbel in einer guten Verfassung zeigte, am Ende kamen sie auf den 9. Platz.

Ein paar Reiter waren mit zwei Pferden gestartet. So auch Pius Schwizer, der anfangs mit  Duc de Marposa startete und dabei allerdings mit 18 Fehlern ins Ziel kam.

Anders sah es dann mit seinem zweiten Start aus, bei dem er sein Top-Pferd Ulysse ritt. Hier konnte er sich vorerst die schnellste fehlerfreie Zeit sichern.

Ein paar Reiter kamen danach noch, aber die Zeit von Pius Schwizer konnte nicht erreicht werden. Schwizer gewann die 1. Qualifikation mit Ulysse.

Ergebnisse:

  1. Pius Schwizer, Ulysse / 81,20 Sek.
  2. Philipp Miller, Caritiar Z / 81,54 Sek.
  3. Emil Orbán, Lacapo 4 / 84,21 Sek.
  4. Jur Vrieling, Labors Wonderboy / 84,53 Sek.
  5. Karl Brocks, Plinton / 85,26 Sek.

Championat von Hamburg geht an Houtzager

09.05.2013 Das Mercedes-Benz Championat von Hamburg war die Qualifikation zur Longines Global Champions Tour, die am Samstag startet. 

 Rothenburger Parcours zu schwer?

Pius Schwizer mit Verdi und Christian Ahlmann mit Lorena zeigten eine harmonische Runde und blieben fehlerfrei. Aber deutlich zu sehen war, dass ein anspruchsvoller Parcours von Frank Rothenberger gebaut wurde. Lange kam kein nachfolgenden Reiter  unter vier Fehlern ins Ziel. Vor allem gleich als dritter Sprung war die dreifache-Kombination eine große Klippe, die fast keiner fehlerfrei überwinden konnte.

Marc Houtzager hier m. Opium (in Hamburg 2013)
Marc Houtzager hier m. Opium (in Hamburg 2013)

Ein Paar, das alle gerne im Stechen gesehen hätten waren Carsten-Otto Nagel und Corradina. Sie hatten leider Pech und kamen auch nicht gut in die dreifache Kombination, die zwei Fehler brachte. Danach der Sprung Nr. 4, ein Oxer, an dem das Tempo zurückgenommen werden musste; da passte es nicht und Nagel gab auf.

Zweites erhofftes Paar aus Hamburg – Janne-Friederike Meyer und Lambrasco. Ebenso der Abwurf in der dreifachen Kombination und kurz vor Schluss in der zweifachen Kombination.

10 Reiter sollten nur noch kommen und dann endlich der Jubel über einen neuen fehlerfreier Ritt :Thomas Voss und Carena.

Insgesamt waren fünf Reiter im Stechen.

Houtzager Sieg ganz knapp vor Ahlmann

Schwizer als erster Starter hatte mit Verdi einen Abwurf am letzten Sprung.

Lorena und Ahlmann waren schnell unterwegs und fehlerfrei. Die Stute ist sehr quirlig und galoppiert gleich nach dem Sprung weiter, was ein Vorteil sein kann.

Ebenfalls eine fehlerfreie Runde schafften Voß und Carena. Würden sie auf dem zweiten Platz bleiben?

Houtzager und Uppity konnten die Linie noch besser reiten und ließen Ahlmann mit einem Wimpernschlag hinter sich.

Zu viel wollte der letzte Starter Jur Vrieling. Sein Pferd Bubalu haute eine Stange am Oxer weg und der Sieg gehörte Marc Houtzager.

Ergebnisse:

  1. Marc Houtzager, Sterrehof´s Uppity / 44,40 Sek.
  2. Christian Ahlmann, Lorena / 44,58 Sek.
  3. Thomas Voß, Carena / 47,40 Sek.
  4. Jur Vrieling, VDL Bubalu / 44,18 Sek. / 4 F.
  5. Pius Schwizer, Verdi III / 46,17 Sek. / 4 F.

2. Quali Riders Tour gewinnt Gaudiano

10.05.2013 Beim Derby in Hamburg ging es am heutigen Freitag um die 2. Qualifikation in der DKB-Riders Tour, und auch um die Qualifikation im Spring-Derby am Sonntag. Der Sieg gehörte heute Emanuele Gaudiano aus Italien.

Der Wall – die große Klippe

Wenn am Freitag bereits das erste Mal der Wall geritten wird, entscheidet sich schon oft welches Pferd am Sonntag dabei sein wird. Für viele ist der Wall eine unüberwindbare Klippe. Auch an diesem Tag mussten einige wieder umkehren.

Hamburg_2013: 2. Quali Riders-Tour Sieg Gaudiano
Marcus Ehning u. Campbel 2

Das Pferd von Carsten Averkamp – Quickiedeedoo – fiel sozusagen auf die Knie, hat sich dabei aber glücklicherweise nichts getan.

Michael Whyte´s Pferd Ermes ist mehr oder weniger auf dem Hintern hinuntergerutscht. Ähnlich versuchte es Copin van de Broy, der mit Marcus Ehning ohne Fehler den Parcours schaffte. Schön war hier zu sehen, wie Ehning sich nach hinten lehnte um die Schwerkraft auf die Hinterhand zu verteilen, damit Copin das Gleichgewicht halten konnte.

Schneller Sieg für Gaudiano

Hamburg_2013: 2. Quali Riders-Tour Sieg Gaudiano
Emanule Gaudiano u. Chicago

Insgesamt konnten 11 Paare den Parcours ohne Fehler meistern. Eine tolle Leistung.

Groß war die Freude natürlich bei Emanuele Gaudiano, der mit Chicago fehlerfrei und am schnellsten den Parcours meisterte.

Dies war seit den 60er Jahren das erste Mal wieder, dass ein Italiener diese Prüfung gewinnen konnte.

Andreas Theurer erhält Goldenes Reitabzeichen

Hamburg_2013: 2. Quali Riders-Tour Sieg Gaudiano
Andreas Theurer

Der junge Springreiter Andreas Theurer bekam bei der Siegerehrung auch noch eine ganz besondere Auszeichnung. Ihm wurde das Goldene Reitabzeichen verliehen, für seine bisherigen Erfolge im Springsport.

Überreicht hat es Franz-Peter Bockholt, von allen nur „Fränzchen Bockholt“ genannt. Bei Bockholt hat Theurer früher Pferde geritten.

Deusser siegt in NFR Trophy

Hamburg_2013: 2. Quali Riders-Tour Sieg Gaudiano
Daniel Deusser m. Mouse

Während mittags um den Sieg in der NFR Trophy vorher gekämpft wurde. Das 1,50 m Springen entschied sich nach Fehlern und Zeit.

Hier konnte sich Daniel Deusser mit Mouse den Sieg holen. Sie waren einfach die Schnellsten im Umlauf.

Ergebnisse DKB-Riders Tour 2. Qualifikation:

  1. Emanuele Gaudiano, Chicago / 95,48 Sek.
  2. Jur Vrieling, Labors Wonderboy / 98,81 Sek.
  3. Pius Schwizer, Ulysse / 99,10 Sek.

Bester Deutscher wurde Karl Brocks mit Plinton auf Platz 5 in 105,42 Sekunden.

Ergebnisse NFR-Trophy:

  1. Daniel Deusser, Mouse / 55,29 Sek.
  2. Denis Lynch, Quintus 81 / 56,79 Sek.
  3. Philipp Weishaupt, Leoville / 56,91 Sek.

GCT 2013 – Sieg für Christian Ahlmann

12.05.2013 Die Longines Global Champions Tour (GCT) hat am Samstag in Hamburg Station gemacht und Christian Ahlmann war der große Sieger.

Sechs deutsche Reiter im zweiten Umlauf

Hamburg_2013: GCT Sieg für Christian Ahlmann
Daniel Deusser u. Cornet d´Amour

Es war ein fairer Parcours, der gut zu reiten war. Die schwierigste Klippe war sicherlich die letzte Linie von der dreifachen Kombination zum Wassergraben, und danach das Pferd zurück holen und noch eine zweifache Kombination als Schlusspunkt. Hier kassierten doch einige Reiter noch einen Abwurf vor dem Ziel, z. B. Philipp Weishaupt.

Aber sechs Reiter kamen in den 2. Umlauf und damit war es eine gute Ausgangsposition für die Deutschen.

Eine gute fehlerfreie Runde legte Janne-Friederike Meyer mit Lambrasco hin. Lambrasco zeigte sich wieder in seiner Topform, wie man ihn gerne sieht.

Christian Ahlmann mit Codex One, und Daniel Deusser mit Cornet D´Amour blieben ebenfalls fehlerfrei in beiden Runden.

Hamburg_2013: GCT Sieg für Christian Ahlmann
Christian Ahlmann u. Codex One

Magnus Romeo war auch sehr aufgekratzt, was sich schon morgens bemerkbar machte, als er sich beim longieren austobte und dabei sogar auf die Seite fiel. Er stand aber sofort wieder auf buckelte fröhlich weiter. Im Umlauf blieb auch er mit seinem Reiter Hans-Dieter Dreher fehlerfrei.

Marcus Ehning und Plot Blue hatten einen Abwurf im ersten Umlauf, und leider zwei Abwürfe im Zweiten. Meredith Michaels-Beerbaum und Bella Donna hatten erst einen Abwurf, aber in der zweiten Runde blieben sie fehlerfrei.

Damit kamen drei deutsche Reiter ins Stechen: Christian Ahlmann, Daniel Deusser und Janne-Friederike Meyer.

Deutscher Sieg bei Longines Global Champions Tour Etappe in Hamburg

Janne Meyer war die Erste im Stechen und legte mit Lambrasco eine ihrer schnellen Runden hin. Sie kamen fehlerfrei ins Ziel und die Freude war groß unter den Zuschauern und bei der Reiterin. Für Deusser hieß es anschließend die Zeit zu toppen, was er schaffte.

Roger-Yves Bost versuchte auch sein Möglichstes, aber er kam an die Zeit von Daniel Deusser nicht ran. Christian Ahlmann setzte alles auf eine Karte. Er wusste, dass er versuchen musste Deusser zu schlagen. Codes One war so gut in Form, dass es reichte um sich erstmal an die Spitze zu setzen.

Katharina Offel, als letzte Starterin mit Pour le Poussage, kassierte zwei Abwürfe.

Hamburg_2013: GCT Sieg für Christian Ahlmann
Siegerehrung GCT Hamburg

Jubel unter den Zuschauern; Ahlmann gewann die 2. Etappe der Longines Global Champions Tour in Hamburg.

Bei der Siegerehrung war ein glücklicher Christian Ahlmann zu sehen. Selten strahlte er so nach einem Sieg.

Aus deutscher Sicht ein doppelter Erfolg mit dem 2. Platz von Daniel Deusser.

Ergebnisse:

  1. Christian Ahlmann, Codex One / 49,33 Sek.
  2. Daniel Deusser, Cornet D´Amour / 40,25 Sek.
  3. Roger-Yves Bost, Nippon d´Elle / 52,25 Sek.
  4. Janne-Friederike Meyer, Cellagon Lambrasco / 52,65 Sek.
  5. Katharina Offel, Pour le Poussage / 56,47 Sek. / 8 F.

Gilbert Tillmann Sieg im Spring-Derby 2013

12.05.2013 In Hamburg ging heute das Deutsche Spring- und Dressur Derby mit einem unerwarteten Sieg von Gilbert Tillmann zu Ende.

14 Reiter gaben im Spring-Derby auf

Beim schwersten Parcours der Welt gab es zum Glück keine wirklich unschönen Szenen zu sehen. Das Pferd Papillon geritten von Judith Emmers, der Bereiterin von Christian Ahlmann, verlor im Laufe des Parcours etwas den Mut und wusste nicht wie es die Bahnschranken springen sollte.

Hamburg_2013: Gilbert Tillmann Sieg im Spring-Derby
Gilbert Tillmann u. Hello Max

Volker Lehrfeld fiel ins Wasser nachdem er den Wall gut geschafft hatte. Charisma blieb vor dem Sprung stehen, setzte dabei ihren Reiter ab und rannte schnell auf den Ausgang zu; Lehrfeld blieb unverletzt.

Campbell von Marcus Ehning wollte leider nicht noch ein zweites Mal den Wall hinunter, nachdem es schon am Freitag nur zögerlich klappte.

Bis zum Schluss hofften die Zuschauer auf einen Null-Fehler-Ritt. Pius Schwizer kam als letzter Starter, aber auch er hatte 12 Strafpunkte.

Insgesamt konnten 14 Paare der 35 Starter den Parcours nicht beenden. Die größte Klippe war meistens der Wall.

Überraschender Sieg von Gilbert Tillmann

Es waren nur zwei Reiter im 1230 m langen Parcours mit 4 Strafpunkten ins Ziel gekommen: Carsten-Otto Nagel und Gilbert Tillmann.

Hamburg_2013: Gilbert Tillmann Sieg im Spring-Derby
Carsten-Otto Nagel u. Lex Lugar

Carsten-Otto Nagel und Lex Lugar waren im Stechen zuerst dran. Sie kamen gut durch bis zu den Bahnschranken, da fiel dann an der zweiten Schranke die Stange.

Tillmann mit Hello Max versuchten fehlerfrei zu bleiben, aber ihnen wurde das Gatter zum Verhängnis. Danach hieß es „Gas geben“, um Nagel in der Zeit zu schlagen. Genau eine Sekunde früher kamen sie ins Ziel und gewannen das Blaue Band vom Deutschen Spring-Derby in Hamburg und eine Etappe der DKB-Riders Tour.

Hello Max in den Ruhestand verabschiedet

Gilbert Tillmann war überglücklich und drehte gleich mehrere Ehrenrunden, nachdem er das Ergebnis auf der Anzeigentafel gesehen hatte und den Jubel der Zuschauer hörte, die sich nicht mehr auf ihren Plätzen halten konnten. Mit einem Fingerzeig auf sein Pferd zeigte er jedem, wem er diesen Sieg zu verdanken hatte.

Hamburg_2013: Gilbert Tillmann Sieg im Spring-Derby
Gilbert Tillmann u. Hello May Siegerehrung

Die Siegerehrung war für Gilbert Tillmann ein sehr emotionaler Moment. Die Freude über diesen Sieg im Deutschen Spring- und Dressur Derby, mit einem 19 Jahre alten Pferd, war groß und es flossen auch einige Freudentränen.

Die Freudentränen mischten sich auch mit ein paar Tränen des Abschieds. Hello Max wurde während der Siegerehrung auch in den Ruhestand verabschiedet. Dies war sein letztes Springen. Was für ein toller Abschluss!

Für Carsten-Otto Nagel gab es noch ein E-Bike von Solartechnik Stiens. Da er im Moment die meisten Punkte im Solartechnik Stiens Nordcup hat. In dieser Serie über neun Etappen können norddeutsche Reiter Punkte sammeln, bis zum Gesamtsieg am Ende des Jahres.

Außerdem wurde ein Stilpreis vergeben, den David Will gewonnen hat.

Ergebnisse:

  1. Gilbert Tillmann, Hello Max / 52,63 Sek. / 4 F. im Stechen
  2. Carsten-Otto Nagel, Lex Lugar / 53,64 Sek. / 4 F. im Stechen
  3. Hilmar Meyer, Coverlady / 163,14 Sek. / 8 F. im Umlauf

Hier noch weitere Bilder des Turniers.

Ergebnisse Dressur

Preis des Helenenhofes – Grand Prix de Dressage

  1. Anabel Balkenhol, Dablino FRH  / 74,894 %
  2. Anabel Balkenhol, Diamonds Forever / 72,149 %
  3. Fabienne Lütkemeier, Qui Vincit Dynamis / 69,340 %
Anabel Balkenhol m. Dablino (hier in Neumünster 2013)
Anabel Balkenhol m. Dablino (hier in Neumünster 2013)

Martin Collings Equine Surface Cup – Grand Prix Special

  1. Anabel Balkenhol, Dablino FRH / 76,917 %
  2. Hannah Biggs, Weltzin / 70,938 %
  3. Bianca Kasselmann, Weltclassiker 68,958 %

Deutsches Dressur-Derby – Grand Prix mit Pferdewechsel

  1. Fabienne Lütkemeier
  2. Anabel Balkenhol
  3. Bianca Kasselmann

Zur Homepage des Veranstalters geht es hier.


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