Richard Vogel gewinnt Großen Preis in Riesenbeck 2022

Richard Vogel gewinnt mit Caramba!

Der frühere Beerbaum-Mitarbeiter sammelte fleißig Schleifen in der alten Heimat

30.04.2022 Beim ersten internationalen Freilandturnier des Jahres nahmen 33 Starter beim Finale der Großen Tour, dem Großen Preis von Riesenbeck, teil. Parcourschef Martin Otto hatte so gebaut, dass sich zwölf Paare für das Stechen qualifizieren konnten. Er nutzte die Fläche des neuen großen Sandplatzes vor der Veranstaltungshalle von Riesenbeck International, um im CSI**-Parcours flüssig zu reitende Wendungen und Hindernisse unterzubringen, darunter eine dreifache Kombination und überbautes Wasser.

Das Wetter spielte mit, die Reiter und Pferde an der Surenburg fanden hervorragende Bedingungen vor und kamen dabei nicht ins Schwitzen – wie es die Kollegen bei der Longines Global Champions Tour Etappe in Mexico taten. Dort konnten die Heimreiter Ludger Beerbaum, Christian Kukuk oder die sonst so regelmäßig in Riesenbeck startende Katrin Eckermann noch vor den eigenen Auftritten via Clipmyhorse.tv ein Auge auf das Geschehen werfen.

Anspruchsvoll der Stechparcours, der nun sowohl enge Wendungen als auch längere Galoppstrecken von Pferd und Reitern forderte.

Caramba – hier ist der Name offenbar Programm! Der elf Jahre alte Wallach mit der vielversprechenden Abstammung Comme il faut x Baloubet du Rouet – geritten von Richard Vogel – machte seinem Namen alle Ehre und gewann in unschlagbarer Zeit (0/ 36,95).

Richard Vogel u. Caramba (Riesenbeck) Foto: RI

Richard Vogel kennt das Reitsportzentrum Riesenbeck International gut. Er war zwei Jahre lang Bereiter im Team von Ludger Beerbaum, gehört nun mit seinen 25 Jahren zu den Top-Nachwuchsreitern Deutschlands. In allen drei Springen der Großen Tour zeigte der erfolgshungrige und fleißige Schleifensammler Vogel Spitzenresultate: Am Donnerstag belegte er Platz zwei mit Churchill, am Freitag gewann er dann mit ihm. Und am Samstag sicherte er sich mit Caramba den Sieg im Großen Preis.

Sein ehemaliger Riesenbecker Stallkollege, der Ire Eoin McMahon, wurde mit dessen Top-Pferd, dem 16 Jahre alten Chacon (0/38,15) Zweiter. Platz drei belegte Hans-Thorben Rüder mit Singu (0/39.25).

Lorenzo Argentano gelang am Morgen schon mit seinem sieben Jahre alten Wallach Barbarix (Baloutelli x Colbert) der Hattrick im FUNDIS Youngster Cup der sechs- und siebenjährigen Pferde: Der Italiener gewann alle drei Prüfungen. In der Finalprüfung am Samstag ließ er in einem fehlerfreien Zwei-Phasen-Springen (0/27.75) Johannes Ehning auf der Holsteiner-Stute Henriette (Quintero x Contender, 0/27.80) knapp hinter sich. Platz drei belegte Greta Reinacher auf dem Wallach Le Louvre (Latour x Class de Luxe, 0 /27.98).

Die Finalprüfung der Kleinen Tour konnte Lars Volmer in sehr schneller Zeit auf der achtjährigen Luna Lovegood (0/53.08) für sich entscheiden, gefolgt von Andrea Hoppe auf Conchita (0/61.53) und dem für den Stall von Ludger Beerbaum reitenden Japaner Tadahiro Hayashi, der Billy Iceburg (0/65.08) gesattelt hatte.

In der Mittleren Tour dominierte die Britin Jodie Hall Mcateer auf Catoki, einem zehn Jahre alten französisch gezogenen Wallach (Kannan x Experio). In der zweiten Phase des Springens benötigte die Amazone, die sehr gute Ergebnisse während des Turniers erzielen konnte, nach fehlerfreiem Ritt 28.95 Sekunden und verhinderte damit einen weiteren Sieg von Richard Vogel mit Codex (0/31.14). Den dritten Platz belegte der Ire Matt Garrigan auf Click N’Chic Hdc (0/31.20).

Quelle: Pressemitteilung Riesenbeck International – Pressebüro Susanne Strübe

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Meike Rath

Autorin: Meike Rath - ehemalige Turnierreiterin, frühere Pferdebesitzerin und heute Berichterstatterin aus dem Reitsport - Autorin, Redakteurin und Inhaberin von Reiterzeit.de