Baltic Horse Show

Turniersport

Die Baltic Horse Show in Kiel lockt nicht nur die Holsteiner Reiter, auch einige Top-Reiter kommen in die Landeshauptstadt, um hier den Sieg zu holen.

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Übersicht:

Allgemeine News

Springen Ergebnisse

Dressur Ergebnisse

 

Keine Baltic Horse Show mehr ab 2017

14.06.2017 Es war eine überraschende Nachricht … ab 2017 wird es keine Baltic Horse Show mehr in Kiel geben. Die Veranstalter haben in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sie nicht mehr weiter machen. Gründe dafür sind: Sponsorenmangel, Schwierigkeiten Pferde unterzubringen und Reitermangel.

Dass es für viele Veranstalter schwierig ist Sponsoren zu bekommen, ist schon lange bekannt. Dieses Problem erreichte leider nun auch die Baltic Horse Show erreicht. Außerdem ist ein Hotel geplant, so dass die Pferde nur noch schwer auf dem Europaplatz untergebracht werden können. Ebenso wäre es schwierig, Parkmöglichkeiten für Reiter und Gäste zu finden.

Und natürlich spielt das Preisgeld auch eine Rolle: Viele Reiter kommen gar nicht mehr nach Kiel, weil sie woanders (vorwiegend im Ausland) viel mehr Preisgeld gewinnen können. Außerdem gibt es auch zeitgleich andere Turniere, die bekannte Reiter anlocken z. B. das Riesenbeck International.

Schade, dass wir diese Veranstaltung in Schleswig-Holstein verlieren.

 

06.10. – 09.10.2016

Ergebnisse Springen

Holsteiner Masters präsentiert „Lotto 3plus1 – Nat. Zeitspringen (1,40 m)

  1. Nörg Naeve, d´Accord 68 / 59,20 Sek.
  2. Pheline Ahlmann, Queen Windsor / 59,53 Sek.
  3. Thomas Voß, Wat nu 34 / 59,56 Sek.
  4. Jan Meves, Diamond Foxy / 60,40 Sek.
  5. Jesse Luther, Zarin 43 / 60,86 Sek.

Bau-Dienst-Kiel präsent. Eröffnungsspringen der Stadt Kiel – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,40 m)

  1. Mathias Norheden Johansen, Contigo 35 / 48,40 Sek.
  2. Robert Vos, Interline H / 48,69 Sek.
  3. Lars Nieberg, Nabab de Revel / 48,72 Sek.
  4. David Will, Tsunami de Hus / 49,53 Sek.
  5. Felix Hassmann, Horse Gym´s Balance / 49,56 Sek.

Preis d. TGS Stall Birkenhof – 1. Quali zum Großen Preis – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,50 m)

  1. Robert Vos, Carat / 48,13 Sek.
  2. Inga Czwalina, Cuba Libre 43 / 50,02 Sek.
  3. Harm Lahde, Oak Grove´s Celebrety / 50,22 Sek.
  4. Mark Bluman, Ricore Courcelle / 52,17 Sek.
  5. Benedikte Serigstad Endresen, Corlantos / 53,82 Sek.

Felix Haßmann siegt im Preis der Warsteiner Brauerei

08.10.2016 Ein bunt gemischtes Starterfeld ging ins Rennen um den Sieg im Preis der Warsteiner Brauerei. Die erste fehlerfreie Runde im Umlauf legte Jörg Oppermann mit Che Guevarra 17 hin. Danach musste lange auf den nächsten fehlerfreien Ritt gewartet werden. Ein paar Reiter stiegen unfreiwillig ab, aber keinem ist glücklicherweise etwas passiert. Das Pferd Silent Pepper verlor dabei seine ganze Trense. Zum Glück trat er nicht in die Zügel, als er im Schritt Richtung Ausgang maschierte und dabei die Trense neben sich herschleifte.

Dann endlich der Ritt, der das Stechen sicherte: Der Holsteiner Reiter Mike Patrick Leichle und Folinde van het Slagershof blieben „Null“. Am Schluss wurde es ein Stechen zwischen 12 Teilnehmern.

IMG_2542 Felix Hassman u. Cayenne WZ (Kiel 2016)
IMG_2542 Felix Hassman u. Cayenne WZ (Kiel 2016)

Für Muff gehts rückwärts

Jörg Oppermann eröffnete die nächste Runde und beendete sie mit einem Abwurf. Niclas Aromaa mit seinem hübschen Schimmel Chairman 20 brachte die erste Nullrunde, war allerdings gemütlich auf Sicherheit geritten. Da konnte noch einiges im Tempo rausgeholt werden.

IMG_2301 Werner Muff u. HH Fleur (Kiel 2016)
IMG_2301 Werner Muff u. HH Fleur (Kiel 2016)

Schon um einiges schneller war da Lars Bak Andersen mit Carrasco 3. Er übernahm die neue Führung mit über vier Sekunden Unterschied zu Aromaa. Werner Muff holte noch etwas mehr Zeit raus mit HH Fleur. Die Stute ist jetzt gut eineinhalb Jahre in seinem Stall und war auch im letzten Jahr mit in Kiel. Sie hat schon einen Großen Preis gewonnen, wurde zweimal Zweite und heute Dritte, wie er sagte. „Es geht also rückwärts“, lachte er später. Morgen soll es dann zwei Plätze nach vorne gehen.

Die jungen Wilden

Gleich im Anschluss schob sich Jan Wernke mit seiner Queen Mary 10 vor Werner Muff; Führungswechsel. Er zeigte sich noch risikobereiter, ärgerte sich später aber darüber, dass er während des Ritts seine Taktik etwas ändern musste und somit ein wenig Zeit verlor. Die nutzte der zweite „junge Wilde“ Felix Haßmann. Er galoppierte mit Cayenne WZ noch einen Hauch schneller und konnte den einen oder anderen Galoppsprung einsparen, so dass sie am Ende schneller die Ziellinie erreichten und von den letzten beiden Paaren nicht getoppt wurden: Sieg im Preis der Warsteiner Brauerei.

IMG_2331 Jan Wernke u. Queen Mary 10 (Kiel 2016)
IMG_2331 Jan Wernke u. Queen Mary 10 (Kiel 2016)

In Kiel läuft es immer gut

Felix Haßmann freute sich über seinen Sieg. „In Kiel läuft es immer gut, ich glaube das Publikum treibt mich am. Meistens gewinne ich immer ein Springen hier“, sagte er. Natürlich ist dies auch ein Grund, warum er immer wieder gerne nach Kiel kommt. Morgen im Großen Preis wollen Haßmann, Wernke und Muff ihre Pferde nochmal reiten … es wird spannend.

Ergebnisse:

  1. Felix Haßmann, Cayenne WZ / 30,19 Sek.
  2. Jan Wernke, Queen Mary 10 / 30,48 Sek.
  3. Werner Muff, HH Fleur / 32,17 Sek.
  4. Lars Bak Andersen, Carrasco 3 / 33,97 Sek.
  5. James Billington, Baltic VDL / 35,55 Sek.
IMG_2588 Felix Hassmann u. Cayenne WZ (Kiel 2016)
IMG_2588 Felix Hassmann u. Cayenne WZ (Kiel 2016)

David Will fliegt zum Sieg im Championat von Kiel

08.10.2016 Am Abend wurde es noch mal spannend in Kiel. Das Championat von Kiel wurde in zwei Umläufen entschieden. Dreizehn Paare blieben fehlerfrei und konnten ihre Chance im zweiten Umlauf nutzen. Andreas Theurer legte als erster Starter mit Cor de Diamant eine fehlerfreie ruhige Runde vor, die von Jörg Oppermann mit Corelie in Anschluss sofort mit über drei Sekunden unterboten wurde.

Christian Hess gegen David Will

Rolf-Göran Bengtsson und Unita Ask sahen nicht so schnell aus, konnten aber die Bestzeit unterbieten. Doch es ging immer noch etwas schneller. Als nächstes war Albert Zoer mit Dum Drum vorne, bis er von Christian Hess getoppt wurde. Hess hatte Qienna 3 gesattelt und jubelte, als er seine Zeit auf der Anzeigentafel sah. Während er die Halle verließ, kam David Will durch den Einritt. Die beiden Reiter sahen sich grinsend an.

IMG_2927 Albert Zoer u. Dum Drum (Kiel 2016)
IMG_2927 Albert Zoer u. Dum Drum (Kiel 2016)

Dann kam das Startzeichen für Mic Mac du Tillard. Wie immer fegte sie durch den Parcours, und sie holte sich mit ihrem Reiter die Bestzeit und damit den Sieg im Championat von Kiel. David Will war wieder einmal mit ihr durch den Parcours geflogen und sagte später mit einem Lächeln im Gesicht: „Es war natürlich Glück, dass in umgekehrter Startfolge geritten wurde, so konnte ich mir einige Ritte ansehen und Mic Mac ist grundschnell. Egal welche Zeit vorgelegt wird, mit ihr kann ich sie schlagen.“

Pirat begeistert

Amüsiert schaute er, wie das gesamte Publikum, bei der Siegerehrung auf das kleine Pony Pirat. Pirat gehört zu Alizée Froment, die an diesem Wochenende das Schauprogramm lieferte. Pirat war abends das Schleifenpony und selbst die großen Pferde staunten nicht schlecht, als sie ihn sahen. Auf die Frage, ob sich David Will auch mal die Arbeit mit Freiheitsdressuren vorstellen könnte, antwortete er lachend, dass er sich im Moment noch auf den großen Pferden wohl fühlt.

IMG_3169 Alizée Froment u. Pirat (Kiel 2016)
IMG_3169 Alizée Froment u. Pirat (Kiel 2016)

Ergebnisse:

  1. David Will, Mic Mac du Tillard / 38,22 Sek.
  2. Christian Hess, Qienna 3 / 39,56 Sek.
  3. Albert Zoer, Dum Drum / 39,95 Sek.
  4. Rolf-Göran Bengtsson, Unita Ask / 42,15 Sek.
  5. Jörg Oppermann, Corelie / 44,74 Sek.
IMG_3184 David Will u. Mic Mac du Tillard (Kiel 2016)
IMG_3184 David Will u. Mic Mac du Tillard (Kiel 2016)

„Lotto 3plus 1“ – Finale – Nat. Springen m. Stechen

  1. Lars Bak Andersen, Queens Dancer / 41,02 Sek.
  2. Jörg Naeve, D´accord 68 / 41,32 Sek.
  3. Christian Hess, C´est Lotta / 41,34 Sek.
  4. Thomas Voß, Wat nu 34 / 41,45 Sek.
  5. Carl-Christian Rahlf, Chapeau – Claque / 46,18 Sek.

Die Prüfung Lotto 3plus 1 hat Lars Bak Andersen nun zum siebten Mal gewonnen.

Großer Preis v. Schleswig-Holstein geht an Lars Bak Andersen

09.10.2016 Der Große Preis hatte es in diesem Jahr in sich. Nur sechs Paare schafften es ohne Fehler ins Stechen … Janne-Friederike Meyer hatte auf 11 Paare getippt.

Bevor es jedoch zum Stechen kam, mussten die Reiter und Pferde einen anspruchsvollen Parcours überwinden. Sprünge bis 1,55 m wurden in den Weg gestellt, enge Wendungen und kurze Distanzen forderten jeden heraus. Nach dem dritten Ritt wurde die Zeit um eine Sekunde raufgesetzt. Zwei Reiter wurden abgeläutet, da sie sich verritten hatten und eine unfreiwillige Pause musste eingelegt werden, als es zu einem Reitunfall kam.

Dirk Ahlmann stürzt – Knochenbruch

Dirk Ahlmann war mit seinem 9 Jahre alten Fuchswallach Calmando 3 angetreten. Sie kamen in die dreifache Kombination und schon am zweiten Sprung (Oxer) wurde es etwas weit. Am Aussprung (zweiter Oxer) passte es dann gar nicht mehr und Calmando sprang ins Hindernis hinein. Dabei fiel Dirk Ahlmann und landete mit einem verdrehten Bein auf dem Boden.

Er rief sofort nach den Sanitätern. Diese kamen – langsam und gemütlich – zu ihm rüber. Der Springreiter rief noch, dass etwas gebrochen ist. Da Ahlmann nicht aufstehen konnte, wurde eine Trage hereingeholt. Der Kommentator wünschte ihm alles Gute und Ahlmanns knappe Antwort: „Joah, joah“. Was doch dem ein oder anderen nach dem Schrecken ein leichtes Schmunzeln entlockte. Später wurde bestätigt, dass etwas gebrochen ist: das Sprunggelenk. Er sollte heute noch operiert werden. Gute Besserung Dirk Ahlmann!

Die Prüfung wurde einige Zeit unterbrochen, bis ein Krankenwagen zur Sicherheit wieder beim Turniergeschehen war. Danach ging es reibungslos weiter und fünf Reiter wollten den Sieg.

Andersen gewinnt zum ersten Mal

IMG_3881 Werner Muff u. HH Fleur (Kiel 2016)
IMG_3881 Werner Muff u. HH Fleur (Kiel 2016)

Die Belgierin Chloe Vranken eröffnete mit Tahis du Masure das Stechen; sie bekam einen Abwurf auf ihr Konto. Bei Constant van Paesschen lief es diesmal nicht rund, er „räumte ab“ und hatte am Ende mit Calore van de Helle 12 Fehler im Endergebnis stehen. Dann kam Werner Muff mit HH Fleur und präsentierte die erste Nullrunde. Er hatte geplant zu gewinnen, kam allerdings auf den zweiten Platz.

Lars Bak Andersen ging etwas mutiger ins Rennen und machte auf der letzten Linie keine acht Galoppsprünge, sondern nur sieben, wie er mit Tjark Nagel abgesprochen hatte. Carsten-Otto Nagel ritt mit Holiday by Solitour auf volles Risiko und kassierte am letzten Sprung einen Abwurf: die Distanz passte nicht. „Ich wollte sieben statt acht Galoppsprünge machen – entweder oder – leider wurde es oder“, sagte er später. Holiday musste seit Mai pausieren und war in Kiel erst wieder auf dem zweiten Turnier unterwegs. „Ich bin Freitag hier geritten und es fühlte sich gut an. Dass er so gut drauf ist, hätte ich nicht gedacht.“

Ich fühle mich als Holsteiner

Jan Wernke als letzter Starter kassierte ebenfalls einen Abwurf und Lars Bak Andersen konnte sich über seinen ersten Sieg im Großen Preis von Schleswig-Holstein freuen. „Es ist unglaublich, ich hab hier seit 15 Jahren gekämpft und jetzt zum ersten Mal gewonnen.“ Kiel ist für den Dänen, der seit 15 Jahren in Schleswig-Holstein lebt, immer ein Höhepunkt im Terminkalender. „Auch wenn ich Däne bin, fühle ich mich als Holsteiner.“

IMG_3678 Carsten-Otto Nagel u. Holiday by Solitour (Kiel 2016)
IMG_3678 Carsten-Otto Nagel u. Holiday by Solitour (Kiel 2016)

Ergebnisse:

  1. Lars Bak Andersen, Carrasco 3 / 32,96 Sek.
  2. Werner Muff, HH Fleur / 33,38 Sek.
  3. Carsten-Otto Nagel, Holiday by Solitour / 33,03 Sek. / 4 F.
  4. Chloe Vranken, Tahis du Masure / 33,67 Sek. / 4 F.
  5. Jan Wernke, Queen Mary 10 / 32,15 Sek. / 4 F.
  6. Constant van Paessen, Calore van de Helle / 32,50 Sek. / 12 F.
IMG_3890 Lars Bak Andersen u. Carrasco 3 (Kiel 2016)
IMG_3890 Lars Bak Andersen u. Carrasco 3 (Kiel 2016)
IMG_3929 Lars Bak Andersen u. Carrasco 3 (Kiel 2016)
IMG_3929 Lars Bak Andersen u. Carrasco 3 (Kiel 2016)


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Ergebnisse Dressur

Cellagon Dressur Matinèe – Kl. S**** – Grand Prix

  1. Andrea Timpe, Don Darwin / 70.980 %
  2. Kristina Böckmann, Der kleine Lord 16 / 70,120 %
  3. Nadine Husenbeth, Florida 94 / 69,900 %
  4. Esther Maruhn, Wilson Pickett / 68,860 %
  5. Kathleen Keller, Vinheste / 68,160 %

Cellagon Dressur Matinèe – Kl. S**** – Grand Prix Kür

  1. Anrea Timpe, Don Darwin / 77,575 %
  2. Nadine Husenbeth, Florida 94 / 75,800 %
  3. Wolfgang Schade, Dressman 55 / 73,050 %
  4. Kathleen Keller, Vinheste / 72,575 %
  5. Esther Maruhn, 72,250 %

 

08.10. – 11.10.2015

Bilder zum Turnier 2015 findet Ihr hier.

Ergebnisse Springen

Holsteiner Masters präsentiert „Lotto 3plus1 – Nat. Zeitspringen (1,40 m)

  1. Inga Czwalina, Silver Surfer / 56,63 Sek.
  2. Jörg Naeve, D´accord / 57,02 Sek.
  3. Rasmus Lüneburg, Siska / 57,61 Sek.
  4. Alessa Hennings, Lukas / 57,80 Sek.
  5. Jörg Kreutzmann, Contredo / 59,99 Sek.

Bau-Dienst-Kiel präsent. Eröffnungsspringen der Stadt Kiel – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,40 m)

  1. Felix Hassmann, Horse Gym´s Balance / 48,01 Sek.
  2. Albert Zoer, Hechhiem´s Cancun VDM / 49,19 Sek.
  3. Robert Vos, Carat / 49,28 Sek.
  4. Cameron Hanley, Chita / 50,31 Sek.
  5. Felix Hassmann, Barolo H / 50,52 Sek.

Preis d. Depenbrock Bau GmbH & Co. KG – 1. Quali zum Grand Prix – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,50 m)

  1. Felix Hassmann, Cayenne WZ / 51,41 Sek.
  2. Janne-Friederike Meyer, Goja / 53,72 Sek.
  3. Mynou Diederichsmeier, Stalido / 53,84 Sek.
  4. Jörg Oppermann, Che Guevara / 54,81 Sek.
  5. Hans-Thorben Rüder, Orlanda / 55,55 Sek.

Janne-Friederike Meyer fegt mit Charlotta zum Sieg im Preis der Warsteiner Brauerei

10.10.2015 Zwölf Paare waren im Stechen und drei Holsteiner am Schluss ganz vorne. Lange mussten die Zuschauer im Umlauf auf den zweiten fehlerfreien Ritt warten.

Andreas Ripke eröffnete das Stechen und kam mit einem Abwurf am letzten Sprung ins Ziel. Die internationalen Reiter wie z. B. Albert Zoer, Werner Muff oder Rolf-Göran Bengtsson hatten ebenfalls Abwürfe.

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IMG_2236 Janne-Friederike Meyer u. Charlotta 25

Ungeduldig zum Start

Janne-Friederike Meyer kam in den Parcours und musste diesen sofort wieder verlassen, da sie noch gar nicht dran war. „Ich hab mich vorgedrängelt. Ich konnte es nicht mehr erwarten“, lachte sie später darüber.

Vor ihr kam nämlich noch Mike Patrick Leichle mit Folinda van het Slagershof und dieses Paar brachte die Halle mit einem fehlerfreien Ritt zum Beben. „Das Pferd gehört meiner Schülerin und wenn sie nicht da ist, darf ich reiten. Meistens sind wir auch platziert“, so Leichle.

Als Janne endlich reiten durfte, gab sie ordentlich Gas. Der Stechparcours war für lange Galoppaden ausgelegt. Am Schluss legte sie eine fantastische Zeit vor.

IMG_2399 Mike Patrick Leichle u. Folinde van het Slagershof (Kiel 2015)
IMG_2399 Mike Patrick Leichle u. Folinde van het Slagershof

Kampfansage von Theresa Ripke

Theresa Ripke und Calmado waren ebenfalls sehr gut dabei: „Zum Schlußsprung habe ich noch überlegt, ob ich mit einer schnellen Linie durchreite, wählte dann aber doch lieber den sicheren Weg. Ich hätte wohl doch zureiten sollen“, lachte sie. Aber sie reitet ja morgen auch nochmal und gab damit die Kampfansage raus.

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IMG_2442 Theresa Ripke u. Calmado

Bis zum Schluss musste Janne Meyer zittern; letzter Reiter war Mario Stevens mit Brooklyn. Doch er kassierte am Aussprung der Zweifachen einen Abwurf und so war Janne die Siegerin im Preis der Warsteiner Brauerei. „Ich freue mich riesig, vor allem für mein Pferd Charlotta. Sie musste diesen Sommer immer im Schatten von Goja laufen.“

Turnierveranstalter Peter Rathmann war genauso begeistert über die Holsteiner Platzierungen und sagte: „Wenn Janne gewinnt und Theresa über die Sprünge knattert; einfach toll. Herzlichen Glückwunsch.“

Ergebnisse:

  1. Janne-Friederike Meyer, Charlotta / 32,32 Sek.
  2. Mike Patrick Leichle, Folinda van het Slagershof / 33,09 Sek.
  3. Theresa Ripke, Calmado / 33,30 Sek.
  4. Manuel Espinosa Pla, Sir Poldi / 33,67 Sek.
  5. Albert Zoer, Gigolo / 32,47 Sek. / 4 F.

Rolf-Göran Bengtsson siegt im Championat von Kiel

10.10.2015 Im Championat von Kiel kamen 13 Paare in die zweite Runde. Jeder Reiter, der aus dem ersten Umlauf Fehler auf seinem Konto hatte, behielt diese im zweiten Umlauf. Ohne Fehler blieben nach beiden Runden nur fünf Paare. Zuerst war da Mike Patrick Leichle mit Orphee du Granit; er gab die erste Top-Zeit vor. Mynou Diederichsmeier und Pius versuchten schneller zu sein, mussten aber einen längeren, zeitaufwendigeren Weg gehen.

IMG_2722 Lars Bak Andersen u. Arcado L (Kiel 2015)
IMG_2722 Lars Bak Andersen u. Arcado L

Zwischen Leichle und Diederichsmeier schob sich Nisse Lüneburg mit Cadensky. Katharina Offel hatte zwar fast die schnellste Zeit, kassierte aber mit Sky Fly SB einen Abwurf.

Entscheidung zwischen Dänemark und Schweden

Die neue Führung übernahm Lars Bak Andersen mit Arcado L. Er sah zwar nicht so schnell aus, machte aber Boden gut. Doch der Schlussreiter fegte alle weg. Rolf-Göran Bengtsson und Oak Grove´s Heartfelt waren enorm schnell und gingen super durch die Wendungen. Die Stute hat einen ganz großen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht. Verdient holten sie sich den Sieg im Championat von Kiel.

Ergebnisse:

  1. Rolf-Göran Bengtsson, Oak Grove´s Heartfelt / 37,48 Sek.
  2. Lars-Bak Andersen, Arcado L / 39,61 Sek.
  3. Mike Patrick Leichle, Orphee du Granit / 39,93 Sek.
  4. Nisse Lüneburg, Cadensky / 42,86 Sek.
  5. Mynou Diederichsmeier, Pius / 43,48 Sek.
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IMG_3273 Rolf-Göran Bengtsson u. Oak Grove´s Heartfelt

Lars Bak Andersen gewinnt erneut Lotto 3plus1 Finale – Gesamtsieger wird Alejandro Merli Soler

11.10.2015 Im Finale zum Lotto 3plus1 waren sechs Paare im Stechen. Allerdings hatten die ersten Paare Pech und beendeten ihre Runden mit Fehlern. Würde es einen Sieg mit Strafpunkten geben?

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IMG_3462 Lars Bak Andersen u. Wicona 5

Vorletzter Reiter war Jörg Naeve mit D´accord. Er schaffte die erste fehlerfreie Runde und das Publikum jubelte. Das Parcourteam war so eifrig, es wollte schon die Hindernisse abbauen für die Siegerehrung … aber ein Reiter kam ja noch: Lars Bak Andersen mit Wicona. Andersen legte noch einiges an Tempo drauf und holte sich den Sieg.

Lars Bak Andersen hatte zu seinem Stallkollegen Alejandro Merli Soler gesagt, dass er Wicona reiten würde und gewinnen will. Der Spanier hatte nichts dagegen, solange er genügend Punkte hätte, um die Gesamtserie zu gewinnen. Und so war es dann auch. Alejandro Merli Soler wurde mit seinem Pferd Cassilux Sechster und die Punkte reichten für den Gesamtsieg der Lotto 3plus1 Serie.

Ergebnisse:

  1. Lars Bak Andersen, Wicona 5 / 33,78 Sek.
  2. Jörg Naeve, D´accord 68 / 35,14 Sek.
  3. Janne-Friederike Meyer, Chloé / 33,35 Sek. / 4 F.
    Rasmus Lüneburg, Siska 29 / 33,35 Sek. / 4 F.
  4. Laura Jane Hackbarth, Carisma / 33,63 Sek. / 4 F.
  5. Alejandro Merli Soler, Cassilux / 34,72 Sek. / 4 F.
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IMG_3600 Alejandro Merli Soler u. Cassilux

Goldenes Reitabzeichen an Evi Bengtsson und Petra Rüder

11.10.2015 Am Sonntag wurden vom FN-Präsidenten Breido Graf zu Rantzau zwei Goldene Reitabzeichen vergeben.

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IMG_3642 Petra Rüder u. Evi Bengtsson m. Breido Graf zu Rantzau

Evi Bengtsson und Petra Rüder haben nun eine Nadel am Revers. Für Evi Bengtsson ist es eine schöne Auszeichnung, die ein erfolgreiches Jahr mit Siegen, u. a. in der Deutschen Meisterschaft und der Landesmeisterschaft, unterstreicht.

Petra Rüder brauchte „nur“ 25 Jahre für ihr Goldenes Reitabzeichen. Aber auch sie hat speziell mit ihrem Pferd Latigo in diesem Jahr einige Erfolge feiern können. Auch wenn sie sich immer über S-Siege freut, reitet sie doch am liebsten mit ihren Pferden zu Hause am Strand von Fehmarn aus.

Hans-Thorben Rüder gewinnt den Großen Preis

11.10.2015 Insgesamt blieben 16 Reiter mit ihren Pferden fehlerfrei und ritten im Stechen um den Sieg. Die Hälfte schaffte es, fehlerfrei zu bleiben.

Als erstes zeigte Holger Hetzel dem Publikum, wie es geht „Null“ zu reiten. Mit Legioner legte er eine gute Zeit vor. Allerdings war die schnelle Orlanda heute sehr gut drauf und zeigte mit ihrem Reiter Hans-Thorben Rüder wie es in rasantem Tempo geht. Orlanda hat beim Abreiten ein unmögliches Verhalten, aber im Parcours geht es immer, wie ihr Reiter sagte.

Lindelöw und Pedersen dicht auf den Fersen

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IMG_4068 Douglas Lindelöw u. Talina 16

Bis zum Schluss konnte keiner mehr die Zeit toppen. Douglas Lindelöw und Talina kamen mit einer guten halben Sekunde Abstand nah ran und wurden Zweite. Für Lindelöw ist Kiel immer ein eingeplantes Turnier, da er hier in die Hallensaison einsteigt. „Talina ist ein spezielles Pferd und es gefällt ihr hier ebenso gut wie mir“, sagte er. Dritter im Bunde wurde Sören Pedersen mit Tailormade Chaloubet. Er war mit seinem Pferd erst am Mittwoch als Starter nachgerückt. Chaloubet war letzte Woche nicht so gut in Schuss, und es lief nicht ganz nach Plan, aber schließlich wurde es noch der dritte Platz.

20 Jahre bis zum erneuten Sieg

Nach 20 Jahren konnte nun Hans-Thorben Rüder den Sieg im „Großen Preis von Schleswig-Holstein“ bei der Baltic Horse Show holen. Rührend bedankte er sich bei seinem Pferdebesitzer, der nie auf die Idee kam, Orlanda zu verkaufen, was eine Seltenheit ist. Rüder reitet sie seit ihrem siebten Lebensjahr; inzwischen ist sie 16 Jahre und keinesfalls müde. Außerdem wollte er unbedingt nochmal so ein großes Springen gewinnen.

Genauso wie der Sieger wurde die Viertplatzierte bejubelt: Janne-Friederike Meyer mit Goja. Das Paar hat alles gegeben, konnte aber mit dem Tempo Orlandas nicht mithalten und kam in den Wendungen nicht schnell genug weg. Der Zuschauergunst tat dies keinen Abbruch.

Ergebnisse:

  1. Hans-Thorben Rüder, Orlanda 27 / 32,53 Sek.
  2. Douglas Lindelöw, Talina 16 / 33,19 Sek.
  3. Sören Pedersen, Taloubet Chaloubet / 33,68 Sek.
  4. Janne-Friederike Meyer, Goja 27 / 34,42 Sek.
  5. Holger Hetzel, Legioner 2 / 34,83 Sek.

Ergebnisse Dressur

Cellagon Dressur Matinèe – Grand Prix

  1. Isabell Werth, El Santo NRW / 74,400 %
  2. Nadine Husenbeth, Florida / 72,100 %
  3. Beatrice Buchwalt, Daily Pleasure / 71,220 %
  4. Annabel Frenzen, Cristobal / 70,440 %
  5. Kathleen Keller, Daintree / 67,980 %

Cellagon Dressur Matinèe – Grand Prix Kür

  1. Isabell Werth, El Santo NRW / 82,160 %
  2. Nadine Husenbeth, Florida / 77,680 %
  3. Beatrice Buchwalt, Daily Pleasure / 75,180 %
  4. Annabel Frenzen, Cristobal / 75,080 %
  5. Victoria Michalke, Dance on OLD / 47,010 %
 
09.10. – 12.10.2014

Bilder zum Turnier 2014 findet Ihr hier.

Ergebnisse Springen

Holsteiner Masters präsentiert „Lotto 3plus1“ – Nat. Zeitspringen (1,40 m)

  1. Jule Lüneburg, Alcassina / 55,30 Sek.
  2. Laura-Jane Hackbarth, Carisma / 55,87 Sek.
  3. Rasmus Lüneburg, Siska / 56,13 Sek.
  4. Jörg Kreuzmann, Quidam´s As T / 57,47 Sek.
  5. Inga Czwalina, Calisto D / 58,19 Sek.
Jule Lüneburg u. Alcassina (Hamburg 2013)
Jule Lüneburg u. Alcassina (Hamburg 2014)

Bau-Dienst präsentiert – Eröffnungsspringen  d. Stadt Kiel – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,40 m)

  1. Felix Hassmann, Chicca / 46,50 Sek.
  2. Jan Wernke, Lorelli / 47,68 Sek.
  3. Sören Pedersen, Tailormade Cavetta / 48,82 Sek.
  4. Inga Czwalina, Chiclana / 49,34 Sek.
  5. Felix Hassmann, Cayenne WZ / 49,46 Sek.

Preis d. May & Co. GmbH – 1. Quali z. Großen Preis – Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,50 m)

  1. Katharina Offel, B-Once Z / 44,36 Sek.
  2. Felix Hassmann, Horse Gym´s Balzaci / 46,18 Sek.
  3. Douglas Lindelöw, Talina / 46,67 Sek.
  4. Yasmin Pinchen, Ashkari / 47,93 Sek.
  5. Thomas Ryan, Caribo / 48,30 Sek.

Toni Hassmann gewinnt Preis der Warsteiner Brauerei

11.10.2015 Am Samstagnachmittag war die erste wichtige Prüfung dran. Ein Springen mit Winninground über 1,50 m wurde ausgetragen. 13 Reiter kamen in die Siegerrunde und versuchten die beste Zeit im Parcours, den Frank Rothenberger aufgebaut hatte.

Toni Hassmann u. Classic Man V (Kiel 2014)
Toni Hassmann u. Classic Man V

Toni Hassmann konnte mit Classic Man V den Sieg holen und sagte bei der Siegerehrung: „Es ist sehr nett, dass die Holsteiner einen Westfalen vorlassen.“ Damit spielte er auf Janne-Friederike Meyer an, die mit Goja versuchte seine Zeit zu unterbieten, sich aber geschlagen geben musste. Es wurde ein guter zweiter Platz mit dem erst achtjährigen Wallach. Dafür reichte es mit einem Pünktchen, um Douglas Lindelöw mit Casello auf den dritten Platz zu verweisen.

Ergebnisse:

  1. Toni Hassmann, Classic Man V / 36,15 Sek.
  2. Janne-Friederike Meyer, Goja / 37,44 Sek.
  3. Douglas Lindelöw, Casello / 37,45 Sek.
  4. Steve Guerdat, Concetto Son / 38,18 Sek.
  5. Mynou Diederichsmeier, Niagara / 38,19 Sek.

Kristaps Neretnieks gewinnt das Championat von Kiel

11.10.2015 Abends, im Springen über zwei Runden mit 1,45 m hohen Hindernissen, konnte Kristaps Neretnieks sich den ersten Platz sichern. Hier waren ebenfalls 13 Reiter im zweiten Umlauf mit dabei, von denen Neretnieks mit Continue eine super Zeit ritt. Auch Top-Reiter wie Katharina Offel und Lars Nieberg ließ er mit seiner Leistung hinter sich. Der Ire Thomas Ryan mit Quite Zero kam gut eine Sekunde später ins Ziel und konnte Christian Hess mit Caitoki auf den dritten Platz verweisen.

IMG_7445 Kristaps Neretnieks u. Continue (Kiel 2014)
Kristaps Neretnieks u. Continue

Ergebnisse:

  1. Kristaps Neretnieks, Continue / 33,47 Sek.
  2. Thomas Ryan, Quite Zero / 34,19 Sek.
  3. Christian Hess, Caitoki / 34,43 Sek.
  4. Tobias Meyer, Calico / 35,45 Sek.
  5. Lars Nieberg, Casallora / 36,20 Sek.

Jörg Naeve holt sich den Sieg im Großen Preis von Schleswig-Holstein

12.10.2014 Im Großen Preis am Sonntag ging es spannend zu. Zum Jubeln brachte das Publikum gleich der erste Starter Sebastian Karshüning mit Taquila, der fehlerfrei blieb. Aber nur ein paar Reiter später erneuter Jubel: Tobias Meyer und Seal blieben ebenfalls fehlerfrei und sicherten das Stechen im Springen mit 1,55 m hohen Sprüngen. Sieben weitere Paare kamen noch hinzu, um die Runde aufzumischen. Eine schnelle Zeit jagte die nächste, aber auch einige Stangen fielen. Vor allem die lange Linie zum Schlusssprung brachte so manchen Fehler. Sebastian Karshüning legte mit seiner Stute die erste Zeit vor, die zu es zu toppen galt und Philipp Weishaupt mit Carinou bewies, dass es möglich war: neue Führung.

Aber Jörg Naeve besaß die richtigen Hosen und Cashflow war gut drauf; sie holten nochmal gut eine halbe Sekunde raus, die auch Denis Lynch, mit dem Pferd seiner Schülerin Flaminia Straumann, Quote Zavaan nicht erreichte. Naeve ahnte wohl schon, dass es reicht, jubelte er doch nach seinem Ritt bereits wie ein Sieger. Entsprechend strahlend kam der Holsteiner Reiter zur Siegerehrung in die Halle. Ein wirklich verdienter Sieg mit dem tollen 10-jährigen Holsteiner Cashflow.

Ergebnisse:

  1. Jörg Naeve, Cashflow / 33,91 Sek.
  2. Denis Lynch, Quote Zavaan / 34,11 Sek.
  3. Philipp Weishaupt, Carinou / 34,34 Sek.
  4. Sebastian Karshüning, Taquila / 36,15 Sek.
  5. Felix Hassmann, Horse Gym´s Balzaci / 32,52 Sek. / 4 F.

Lars Bak Andersen gewinnt Lotto 3plus1 Finale – Nisse Lüneburg wird Gesamtsieger

IMG_8477 Lars Bak Andersen u. Nora (Kiel 2014)
Lars Bak Andersen u. Nora

12.10.2015 Zum Abschluss waren nochmal die Holsteiner Reiter dran. Sie ritten um den Sieg im Lotto 3plus1 Finale. Die Springserie erstreckt sich über verschiedene Turniere in der Sommersaison und findet ihren Abschluss in Kiel. Im Stechen legte Volkert Naeve mit Cabosse die erste Richtmarke vor. Und von hinten wurde daraufhin das Feld aufgerollt: Rasmus Lüneburg legte nach, dann war Felix Hassmann schneller und als Schlussreiter kam Lars Bak Andersen mit Nora, der sich schließlich den Sieg in der Prüfung holte. Mit großem Punktevorsprung konnte allerdings keiner Nisse Lüneburg den Gesamtsieg der Serie nehmen. Zweiter wurde Felix Hassmann vor Manuel Espinosa Pla.

Und Felix Hassmann wurde übrigens erfolgreichster Reiter des gesamten Turniers.

Ergebnisse:

  1. Lars Bak Andersen, Nora / 36,10 Sek.
  2. Felix Hassmann, Cayenne WZ / 36,72 Sek.
  3. Rasmus Lüneburg, Siska / 37,59 Sek.
  4. Volkert Naeve, Cabosse / 42,21 Sek.
  5. Nisse Lüneburg, Corrido / 43,01 Sek.

Ergebnisse Dressur

Cellagon Dressur Matinèe – Nat. Grand Prix 4*

  1. Nadine Husenbeth, Florida / 42,660 %
    Annabel Frenzen, Cristobal / 72,660 %
  2. Alexandra Bimschas, Dick Tracy OLD / 68,680 %
  3. Inger Jane Steen,Fairy Dancer / 67,640 %
  4. Kirsten Sieber, Charly WRT / 66,360 %
10.10. – 13.10.2013

Ergebnisse Springen

Holsteiner Masters präsentiert „Lotto 3plus1“ – Nat. Zeitspringen (1,40 m)

  1. Jule Lüneburg, Alcassina / 52,85 Sek.
  2. Miriam Schneider, Aischa / 54,06 Sek.
  3. Nisse Lüneburg, Corrido / 57,42 Sek.

BauDienst Kiel – Int. Zeitspringen – Eröffnungsspringen (1,40 m)

  1. Felix Hassmann, Chicca / 49 Sek.
  2. Sebastian Karshüning, Castella / 50,24 Sek.
  3. Fredrik Knorren, Shaitaan / 50,57 Sek.

Preis der May & Co. Wohn- u. Gewerbebauten – Int. Springen gegen die Zeit – 1. Quali. zum Großen Preis (1,50 m)

  1. Robert Whitaker, Catwalk / 58,55 Sek.
  2. Douglas Lindelöw, Talina / 58,83 Sek.
  3. Lars Bak Andersen, Liconto del Pierre / 59,45 Sek.

Bester Deutscher: Hans-Thorben Rüder, Orlanda auf Platz 6 / 61,43 Sek.

Robert Whitaker u. Catwalk 14
Robert Whitaker u. Catwalk 14

Lars Bak Andersen gewinnt Lotto3plus1 Springen

11.10.2013 Das letzte Springen zur Holsteiner Serie „Lotto 3plus1“ wurde von Lars Bak Andersen gewonnen. Der Gesamtsieg der Serie gehört Inga Czwalina.

Die Springserie auf 2* Niveau wird über mehrere Turniere in Schleswig-Holstein ausgetragen. Den Abschluss findet die Tour bei der Baltic Horse Show in Kiel. Die letzte Punktejagd fand am Freitagabend statt, wobei in Kiel die Punkte doppelt gezählt wurden. Im Finale waren nur noch 21 Paare startberechtigt.

Die erste Null-Fehler-Runde im Umlauf schaffte Carsten-Otto Nagel mit Vesuv. Wer sollte nun als zweites fehlerfrei bleiben und das Stechen sichern? Es war Tim Markus mit Cumanito. Die Freude bei Markus war riesig und das Lob für Cumanito ebenso.

Am Ende waren sieben Reiter im Stechen dabei.

Sprung Symbolfoto
Sprung Symbolfoto

Carsten-Otto Nagel hatte als erster Starter natürlich nicht die besten Karten. Er konnte nur versuchen schnell zu sein und dabei fehlerfrei bleiben …. was ihm auch gelang.

Tim Makus war im Stechen übermotiviert und kassierte zwei Abwürfe.

Schnell war auch Lars Bak Andersen. In einer Wendung rutschte ihm Cashflow leicht weg, aber das Paar konnte sich gleich fangen und war vor Carsten-Otto Nagels Zeit im Ziel.

Nisse Lüneburg kassierte einen Abwurf. Besser lief es dann bei Inga Czwalina; sie blieb fehlerfrei und kam vorerst auf den dritten Platz. Jule Lüneburg hatte auch nicht mehr Glück als ihr Bruder Nisse Lüneburg. Sie kam mit zwei Strafpunkten ins Ziel.

Der letzte Starter Jörg Kreutzmann wollte volles Risiko gehen, aber das führte zu einem Abwurf. Lars Bad Andersen konnte mit Cashflow die Prüfung gewinnen.

Ergebnisse:

  1. Lars Bak Andersen, Cashflow / 40,11 Sek.
  2. Carsten-Otto Nagel, Vesuv / 41,37 Sek.
  3. Inga Czwalina, Va Bene / 43,41 Sek.

In der Endwertung der Tour sah es wie folgt aus:

  1. Inga Czwalina / 107 Pkt.
  2. Lars Bak Andersen / 102 Pkt.
  3. Evi Penzlin / 91 Pkt.

Holger Wulschner gewinnt Preis der Warsteiner Brauerei

12.10.2013 Der Warsteiner Preis wurde von Holger Wulschner gewonnen. Nur zwei Reiter blieben fehlerfrei in der Winninground.

Für die Winninground waren 12 Reiter qualifiziert. Ein bunt gemischtes Starterfeld ritt um den Preis der Warsteiner Brauerei.

Markus Renzel eröffnete die Winninground mit Cassydy. Joachim Heyer und Aquarell PW waren nach ihm dran. Beide Paare konnten aber nur mit 4 Fehlern zu einem Ergebnis kommen. Tobias Meyer und Quidam´s Queen erging es nicht anders; auch sie bekamen einen Abwurf aufs Konto.

Kiel 2013: Holger Wulschner gewinnt Preis der Warsteiner Brauerei
Holger Wulschner

Bei Sebastian Karshüning und Taquila 2 wurde das Tempo schon schneller und dazu konnten sie fehlerfrei bleiben. Sie gaben die erste Zeit vor.

Nachdem Souvenier 29 ein neues Eisen bekommen hatte, ging es flott weiter. Souvenier sprang gut mit, ging flüssig vorwärts, aber leider gab es auch hier einen Abwurf im Ergebnis von Philipp Weishaupt.

Die neue Kombination Oliver Lazurus und Pour le Poussage, der bis vor kurzem noch von Katharina Offel geritten wurde, gingen auf Risiko. Am Ende standen ebenso 4 Fehler mit auf der Uhr. Es schien so, als würden die Reiter keine fehlerfreien Runden mehr schaffen. War der Parcours von Frank Rothenberger zu schwer gebaut, oder die Reiter zu leichtsinnig? Alexandra Fricker und Laura Jane Hackbarth konnten auch keine „0“ im Ergebnis aufweisen.

Holger Wulschner und Barnebee bewiesen dann, dass es doch noch möglich war und sie waren sogar schneller als Sebastian Karshüning. Ein toller Ritt, der mit schnellem Tempo und guten Wendungen geritten wurde. Barnebee war ganz da und musste von Wulschner kaum aufgenommen werden.

Der letzte Starter war Toni Hassmann mit Cotopaxi 7. Eine gute Runde, die vielleicht hätte fehlerfrei bleiben können, aber am Gatter fiel die obere Stange.

Holger Wulschner konnte den Preis der Warsteiner Brauerei verdient gewinnen.

Ergebnisse:

  1. Holger Wulschner, Barnebee / 41,26 Sek.
  2. Sebastian Karshüning, Taquila / 41,38 Sek.
  3. Laura Jane Hackbarth, Tequila Sunrise / 40,10 Sek. / 4 F.

John Whitaker Sieger im Championat von Kiel

12.10.2013 John Whitaker konnte sich das Championat von Kiel sichern. Einen großartigen zweiten Platz holte sich der Holsteiner Reiter Philipp Rüping.

Am Samstagabend ging es um das Championat von Kiel. In der gut besuchten Halle konnte man die Spannung spüren. Im Umlauf zeigten viele Reiter gute Runden, auch wenn bei manchen leider leichte Touchierfehler dafür sorgten, dass sie nicht im Stechen dabei waren.

Für die zweite Runde konnten sich 16 Paare qualifizieren. Der erste Starter Kristaps Neretnieks mit Continue gab gleich eine schnelle fehlerfreie Runde vor. Die nachfolgenden Reiter konnten die Zeit nicht toppen, einige bekamen auch Abwürfe auf ihr Konto.

Kiel 2013: John Whitaker Sieger im Championat von Kiel
Symbolbild Springen

Mit viel Mut und Risiko ritt Philipp Rüping. Er konnte mit Carlsson noch engere Wendungen reiten, nahm noch kürzere Wege, die vor ihm keiner gegangen war, und mit viel Glück blieb am vorletzten Sprung die Stange liegen. Das war die neue Führung.

Der Italiener Roberto Cristofoletti und Flavourart Amico Mio waren nah dran an der Zeit, aber auf der letzten Linie wurden sie etwas zu langsam.

Carsten-Otto Nagel war mit dem Nachwuchspferd Ultima unterwegs, das er schon in den Youngster Touren präsentiert hat. Im Championat von Kiel hat Ultima gute Leistungen gezeigt, auch wenn es am Ende acht Strafpunkte wurden.

Anschließend wollte es Janne-Friederike Meyer mit Luke Mc Donald wissen. Anfangs lief es noch gut, aber dann stolperte Luke und Janne musste wieder einen Rhythmus finden und nahm längere Wege.

Der letzte Starter John Whitaker mit Argento konnte Philipp Rüping noch gefährlich werden. Er fing etwas ruhiger an und wurde im Laufe der Runde immer schneller. Es war unglaublich, wie flüssig er durch den Parcours ritt und sich dann den Sieg holte. Whitaker spielte seine ganze Erfahrung aus.

Ergebnisse:

  1. John Whitaker, Argento / 38,06 Sek.
  2. Philipp Rüping, Carlsson / 38,86
  3. Roberto Cristofoletti, Flavourart Amico Mio / 39,33 Sek.

Robert Whitaker siegt im Großen Preis

13.10.2013 Der Große Preis wurde von Robert Whitaker gewonnen. Auf den zweiten Platz kam Miriam Schneider.

Im Umlauf blieben acht Reiter ohne Fehler

Gleich die erste Starterin Miriam Schneider zeigte mit ihrem Pferd Contendra eine fehlerfreie Runde.

Eine ebenso tolle Runde schaffte die Holsteinerin Inga Cwalina mit Lesthago. Die Halle jubelte, dass eine Holsteiner Reiterin im Stechen war. Die Freude bei Inga Czwalina war ihr förmlich ins Gesicht geschrieben. Der erst acht Jahre alte Lesthago zeigte sich schon recht cool für sein Alter.

Gut zusammen gefunden haben sich auch Oliver Lazarus und Pour le Poussage. Die Erfahrungen von Pour le Poussage waren zu sehen und Lazarus bedankte sich nach der guten fehlerfreien Runde bei seinem Pferd. Enttäuscht waren sichtlich Holger Wulschner, John Whitaker und Roberto Christofoletti. Alle drei zeigten gut gerittene Runden, aber bei allen dreien fiel am letzten Sprung die Stange.Einige Paare, die man im Stechen erwartet hätte, waren heute nicht fehlerfrei.

Whitaker hält was der Name verspricht

Im Stechen fing Miriam Schneider mit Contendra an und legte eine erste gute Zeit vor.

Kiel 2013: Robert Whitaker siegt im Großen Preis
Robert Whitaker und Catwalk

Bei Joachim Heyer und Aquarell war es eine Klapperrunde und am Ende nahmen sie noch eine Fähnchen am Sprung mit, aber ansonsten blieb alles liegen. Nur die Zeit von Miriam Schneider wurde noch nicht geschlagen.

Dann kam ein Whitaker… Robert Whitaker mit Catwalk. Hier war das Grundtempo schon viel schneller und die Wendungen enger. Robert Whitaker konnte sich die Führung holen.

Inga Czwalina und Lesthago zeigten auch im Stechen eine super Runde und das junge Pferd machte toll mit. Hier steckt viel Potential hinter und es machte Freude dem Paar zuzusehen. Große Erwartungen lagen sicherlich auf dem letzten Paar… Oliver Lazurus und Pour le Poussage, der vorher erfolgreich von Kathi Offel geritten wurde. Die Runde begann recht gut, aber am Steilsprung kam das Paar zu schräg in die Wendung und die Stange fiel. Robert Whitaker holte sich mit Catwalk den verdienten Sieg. Hier zeigte sich die Erfahrung einer Familie Whitaker.

Ergebnisse:

  1. Robert Whitaker, Catwalk 14 / 37,64 Sek.
  2. Miriam Schneider, Contendra 22 / 38,88 Sek.
  3. Robert Puck, Glock´s Zaranza / 39,30 Sek.
2012

Gert-Jan Bruggink wiederholt Sieg im Großen Preis

22.10.2012 In Kiel wurde wieder die Baltic Horse Show gestartet. Die Holsteiner Elite traf sich mit vielen nationalen und internationalen Reitern.

Mario Stevens gewinnt Championat von Kiel

Am Samstag nachmittag wurde das Championat von Kiel ausgetragen, bei dem sich Mario Stevens mit Romualdo im Stechen mit Null Fehlern und 30,05 Sekunden den Sieg holen konnte.

Auf den zweiten Platz kam die Schwedin Helena Lundbäck mit Bukowskis 43:an in 41,58 Sekunden, vor Lars Nieberg und Galippo (32,94 Sek.).

Gert-Jan Bruggink zum Ersten

Am Samstag abend ging es dann um den Preis der Warsteiner Brauerei. Hier hatte Gert-Jan Brugging mit Andrea die Nase vor. Sie gingen als letztes Paar in die Siegerrunde und holten sich in 35,78 Sekunden den Sieg.

Patrick Stühlmeyer und Lord Lohengrin wurden 2. in 39,04 Sekunden. Bei 41,18 Sekunden blieb die Zeit für Christoph Brüse und Common Sense stehen, sie wurden Dritte.

Gert-Jan Bruggink zum Zweiten

Am Sonntag wurde abschließend der Große Preis von Schleswig-Holstein ausgetragen. Einen Lauf schien dabei Gert-Jan Bruggink zu haben. Er siegte auch hier, diesmal mit Cash Junior. Mit 40,89 Sekunden im Stechen waren sie nicht zu schlagen.

Zweite wurden Francois Mathy Jun. und D’Atlantique Royale in 41,58 Sekunden. Ganz knapp dahinter wurden Janne-Friederike Meyer und Grace (41,76 Sek.) Dritte.

Zur Homepage des Veranstalters geht es hier.