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Stuttgart German Masters

Stuttgart German Masters

Stuttgart ist Austragungsort für Weltcup-Prüfungen (u. a. Weltcupspringen, Weltcupdressur), und damit eines der bedeutendsten Reitturniere in Deutschland.

Fünf Tage lang werden Prüfungen geritten, Punkte gesammelt und das Publikum begeistert.

Interesse an weiteren Turnieren? Klickt hier: Turnierübersichtsseite

Ergebnisse / Berichte Dressur 2023

Übersicht der Sieger

Stuttgart German Masters
Hanns-Martin-Schleyer Halle

Ergebnisse Springen (16.11. – 19.11.2023) CSI5*-W

Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,45 m)

  1. Marie Schulze Topphoff, Villimey V. Gaste / 63,17 Sek.
  2. Noora Pentti, Con Caya / 63,58 Sek.
  3. Teike Carstensen, Gasira / 65,20 Sek.

Int. Zwei-Phasen-Springen (1,45 m)

  1. Jos Verlooy, Fts Killossery Konfusion / 28,38 Sek.
  2. Tim Rieskamp-Gödeking, Pepina G / 28,51 Sek.
  3. Jessica Burke, Inpulss / 28,66 Sek.

Int. Zeitspringen (1,50 m)

  1. Hans-Dieter Dreher, Vestmalle des Cotis / 58,86 Sek.
  2. Harry Charles, Billabong du Roumois / 59,03 Sek.
  3. Philipp Schulze Topphoff, Carla NRW / 59,07 Sek.

Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,45 m)

  1. Pius Schwizer, Ak´s Courage / 56,90 Sek.
  2. Elian Baumann, Hold Up Vico P. / 57,87 Sek.
  3. Robert Whitaker, Chatondo / 58,08 Sek.
  4. Kendra Claricia Brinkop, Nector vd Bisschop / 58,93 Sek.

Int. Springen n. Fehlern u. Zeit (1,55 m)

  1. Harry Charles, Billabong du Roumois / 59,30 Sek.
  2. Philipp Schulze Topphoff, Carla NRW / 61,77 Sek.
  3. Kevin Jochems, Flying Jackie / 62,95 Sek.

Stuttgart German Masters – Int. Springen m. Stechen (1,55 m)

  1. Harry Charles, Aralyn Blue / 35,02 Sek.
  2. Steve Guerdat, Albführen´s Iashin Sitte / 35,31 Sek.
  3. Penelope Leprevost, Texas / 37,01 Sek.
  4. Philipp Schulze Topphoff, Clemens de la Lande NRW / 34,49 Sek. / 4 F.

Int. Springen n. Zeit und Geschicklichkeit (1,45 m)

  1. Kendra Claricia Brinkop, Nector vd Bisschop / 53,36 Sek.
  2. Omer Karaevli, Livingstone van het Peggershof / 54,18 Sek.
  3. Mario Stevens, Botakara OLD / 54,28 Sek.

Int. Springen über zwei Runden (1,55 m)

  1. Hans-Dieter Dreher, Cous Cous / 36,83 Sek.
  2. Jos Verlooy, Fts Killossery Konfusion / 37,17 Sek.
  3. Steve Guerdat, Double Jeu d´Honvault / 38,25 Sek.

FEI World Cup – Großer Preis von Stuttgart – Int. Springen m. Stechen (1,60 m)

  1. Kevin Staut, Beau de Laubry Z / 41,78 Sek.
  2. Harry Charles, Casquo Blue / 41,92 Sek.
  3. Francois Xavier Boudant, Brazy du Mezel / 42,08 Sek.
  4. Hans-Dieter Dreher, Elysium / 42,84 Sek.




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Ergebnisse Dressur CDI-W

FEI World Cup – Grand Prix

  1. Isabell Werth, Emilio / 76,109 %
  2. Nanna Skodborg Merrald, Blue Hors Don Olymbrio / 75,587 %
  3. Andreas Helgstrand, Queenparks Wendy / 73,130 %

CDI4* Grand Prix de Dressage

  1. Isabell Werth, Superb / 73,435 %
  2. Sönke Rothenberger, Matchball OLD / 72,543 %
  3. Dorothee Schneider, Dayman / 72,261 %

FEI World Cup – Grand Prix Freestyle

  1. Isabell Werth, Emilio / 86,880 %
  2. Nanna Skodborg Merrald, Blue Hors Don Olymbrio / 82,965 %
  3. Patrik Kittel, Bonamour / 81,340 %

CDI4* Dressage German Master – Grand Prix Special

  1. Isabell Werth, Superb / 74,213 %
  2. Sönke Rothenberger, Matchball OLD/ 72,596 %
  3. Katharina Hemmer, Denoix PCH / 71,915 %

Archiv Berichte:

Con Spirit ist Masters Hengst 2019

14.11.2019 Der Schimmelhengst Con Spirit wurde bei den Stuttgart German Masters als „Masters Hengst“ ausgezeichnet. Sein Reiter Daniel Dassler ist auch sein Besitzer. Schon als Con Spirit noch ein Fohlen war, sah Dassler dessen Talent und freut sich heute umso mehr über die Auszeichnung.

IMG_1720 Daniel Dassler u. Con Spirit 7 (Archivbild: Wiesbaden 2017)

Wiederholungssieg für Pieter Devos im Weltcup-Springen

17.11.2019 Er konnte seinen Vorjahressieg wiederholen: Pieter Devos und Apart gewannen das Weltcup-Springen bei den Stuttgart German Masters 2019.

Elf Paare hatten es ins Stechen geschafft. Die erste Top-Zeit legte Steve Guerdat mit Venard de Cerisy vor. Im Anschluss folgte Scott Brash auf Hello Senator. Das Paar war flüssig und schnell unterwegs, kam jedoch nicht ganz an die Top-Zeit heran.

IMG_1004 Pieter Devos u. Apart (Berlin 2017)
IMG_1004 Pieter Devos u. Apart (Archivbild: Berlin 2017)

Pieter Devos und sein erfahrenes Pferd Apart gaben kurze Zeit später alles. Mit etwas Risiko ging es über den Stechparcours und am Ende reichte die Zeit für die Führung und den Sieg.

Devos sagte, dass er glücklich ist wieder in Stuttgart zu gewinnen. Sein Pferd hatte zwei Monate Pause und er wollte mit ihm hier reiten. Er schwärmte über Apart, dass das Pferd alles für ihn gibt.

Christian Kukuk disqualifiziert

Christian Kukuk hatte mit Quintino ebenfalls einen schönen ersten fehlerfreien Umlauf gezeigt und sich für das Stechen qualifiziert. Bevor das Stechen begann wurde jedoch kurz bekanntgegeben, dass der Reiter disqualifiziert wurde. An seinem Pferd war eine kleine Stelle mit Blut entdeckt worden, die zum Ausschluss führte.

Ergebnisse:

  1. Pieter Devos, Apart / 45,35 Sek.
  2. Steve Guerdat, Venard de Cerisy / 45,87 Sek.
  3. Scott Brash, Hello Senator / 46,05 Sek.
  4. Pius Schwizer, Cortney Cox / 46,25 Sek.
  5. Philipp Weishaupt, Che Fantastica / 43,63 Sek. / 4 F.

Jessica von Bredow-Werndl gewinnt Weltcup-Dressur 2019

16.11.2019 Spannender hätte der Grand Prix Freestyle in diesem Jahr nicht sein können. Die deutschen Paare waren unglaublich stark und besetzten die ersten fünf Plätze. Besonders aufregend war das Duell zwischen Jessica von Bredow-Werndl und Isabell Werth. Jessica und TSF Dalera BB zeigten eine fehlerfreie Dressur. Das Paar war sehr schön anzusehen. Die Leichtigkeit, mit der Dalera ihre Lektionen zeigte, war fantastisch.

Das sah bei Weihegold zeitweise etwas anders aus. Vielleicht hatte sich Isabell Werth auch selbst ein wenig zu sehr unter Druck gesetzt. Ein paar kleine Fehler schlichen sich ein und manche Lektionen sahen etwas hektisch aus. Diese kleinen Unreinheiten machten heute den Unterschied und bescherten Jessica von Bredow-Werndl ihren ersten Weltcup-Sieg in Stuttgart. Die aktuellen Punkte gibt es auf der Seite Weltcup-Dressurreiten.

Ergebnisse:

  1. Jessica von Bredow-Werndl, TSF Dalera BB / 88,440 %
  2. Isabell Werth, Weihegold OLD / 87,240 %
  3. Helen Langehanenberg, Damsey FRH / 83,735 %
  4. Dorothee Schneider, DSP Sammy Davis Jr. / 83,395 %
  5. Benjamin Werndl, Daily Mirro / 80,900 %

Mercedes German Master Titel geht 2018 an Pius Schwizer

16.11.2018 Das Highlight am Freitagabend ist bei den Stuttgart German Masters das Mercedes German Master Springen mit Stechen (1,55 m).

Max Kühner und Vancouver Dreams legten als erstes Starterpaar im Umlauf einen fehlerfreien Ritt vor. Es dauerte ein paar Reiter, bis der nächste Null blieb und das Stechen sicherte: Ludger Beerbaum mit Cool Feeling.

Das letzte Paar Pius Schwizer und Living the Dream wollten mitmischen und reihten sich ins Stechen ein.

Max Kühner zeigte mit Vancouver Dreams im Stechen eine schnelle Nullrunde. Ihm folgte Ludger Beerbaum mit Cool Feeling, der jedoch langsamer war.

Schlussreiter Pius Schwizer hatte das Glück an diesem Wochenende bisher auf seiner Seite und konnte erneut einen Sieg holen. Er fegte mit Living the Dream ins Ziel und wurde German Master 2018.

Ergebnisse:

  1. Pius Schwizer, Living the Dream / 32,43 Sek.
  2. Max Kühner, Vancouver Dreams / 34,41 Sek.
  3. Ludger Beerbaum, Cool Feeling / 35,71 Sek.
  4. Jur Vrieling, Zypern III / 69,25 Sek. / 4 F. im Umlauf
  5. Philipp Weishaupt, Solitaer / 69,70 Sek. / 4 F. im Umlauf

Pieter Devos gewinnt Großen Preis und damit das Weltcup-Springen in Stuttgart 2018

18.11.2018 Der Große Preis von Stuttgart war gleichzeitg wieder ein Weltcup-Springen. Das Springen mit Stechen (1,60 m) war sehr anspruchsvoll gebaut; 10 Paare blieben im Umlauf fehlerfrei.

Der Stechparcours forderte zum Abschluss noch mal Pferd und Reiter. Die ersten Reiter kassierten Fehler, da sie zu viel wollten. Max Kühner und sein erst achtjähriges Pferd PSG Final zeigten als drittes Starterpaar eine ruhige fehlerfreie Runde. Die nach ihm folgenden Reiter wollten ebenfalls unbedingt den Sieg und riskierten auch zu viel.

IMG_1004 Pieter Devos u. Apart (Berlin 2017)
IMG_1004 Pieter Devos u. Apart (Archivbild: Berlin 2017)

Die Stangen fielen bis der vorletzte Starter Christian Ahlmann mit Tokyo dran war. Der sonst sehr schnelle Christian Ahlmann ritt diesmal ruhig, sogar so besonnen, dass er langsamer als Kühner war. Später sagte er, dass er zwar kein Risiko eingehen wollte, aber die Zeit von Max Kühner hätte er schon gerne unterboten; das war ja eigentlich nicht so schwer.

Nur Schlussreiter Pieter Devos fand das ideale Mittelmaß zwischen schnellem Ritt und nicht zu viel Risiko, so dass er sich mit Apart den Sieg im Großen Preis holte. Das Publikum bei den Stuttgart German Masters jubelte und Devos freute sich sichtlich über seine gelungene Runde.

Ergebnisse:

  1. Pieter Devos, Apart / 49,05 Sek.
  2. Max Kühner, PSG Final / 56,62 Sek.
  3. Christian Ahlmann, Tokyo / 57,68 Sek.
  4. Maurice Tebbel, Don Diarado / 45,53 Sek. / 4 F.
  5. Stephanie Holmén, Flip´s Little Sparrow / 46,13 Sek. / 4 F.

Simone Blum wird Mercedes German Masters 2017

17.11.2017 Das Mercedes German Masters Springen wurde in einem Stechen mit Sprüngen bis 1,55 m ausgetragen und Simone Blum ließ ihre Kollegen alt aussehen.

Sieben Paare waren im Stechen dabei und Marcus Ehning mit Cristy war der erste Starter und legte sofort eine Top-Zeit vor. Henrik von Eckermann und Cantinero waren ein paar Ritte später etwas schneller und übernahmen die Führung.

Der Parcours hatte lange Wege, um ordentlich auf Tempo zu reiten, aber auch fordernde Wendungen. Simone Blum und ihre DSP Alice fegten durch die Halle und ritten perfekte Wendungen, die zum Sieg führten und Simone zum Mercedes German Master kürten.

Alice ist für mich das beste Pferd der Welt. Sie lässt sich in den Wendungen fantastisch reiten“, sagte Simone. Für den Sieg gab es dann wieder eine verdiente Mango. Ein eingeführtes Ritual der Pflegerin, nachdem Alice in Donaueschingen gewonnen hatte.

Ergebnisse:

  1. Simone Blum, DSP Alice / 33,64 Sek.
  2. Henrik von Eckermann, Cantinero / 35,24 Sek.
  3. Marcus Ehning, Cristy / 35,48 Sek.
  4. Pénélope Leprevost, Urano de Cartigny / 36,90 Sek.
  5. Jur Vrieling, Quality FZ / 37,93 Sek.

Pedro Veniss gewinnt Springen am Samstagabend

18.11.2017 Am Samstagabend wurde bei den Stuttgart German Masters ein 1,55 m Springen über zwei Runden ausgetragen.

Die Schwedin Stephanie Holmén legte mit Flip´s Little Sparrow eine gute Ausgangszeit vor. Dass noch einiges mehr rauszuholen war, sah man zwei Ritte später. Da legte Christian Ahlmann mit Colorit einen schnellen Ritt hin. Der Parcours war darauf ausgelegt auf langen Wegen ordentlich Tempo vorzulegen.

IMG_3777 Pedro Veniss u. For Felicila (Hamburg 2016)
IMG_3777 Pedro Veniss u. For Felicila (Hamburg 2016)

Max Kühner wollte mit Cornet Kalua zu viel. Er kam zu schräg an einen Steilsprung und Cornet Kalua verweigerte. Das Pferd blockierte und stieg, so dass Kühner aufgab.

Markus Beerbaum und Charmed versuchten die Bestzeit zu holen, waren aber einen Hauch langsamer als Ahlmann. Einiges mehr an Tempo legte schließlich Pedro Veniss vor, der mit For Felicila nochmal gut eineinhalb Sekunden rausholen konnte. Veniss flog mit seinem Pferd förmlich durch die Halle.

Kevin Staut reihte sich mit Vendome d´Anchat HDC hinter Veniss ein und wurde vom Schlussreiter Michael Jung nochmal einen Platz weiter durchgereicht, als dieser mit fischerSolution seine Zeit unterbot.

Pedro Veniss freute sich anschließend über seinen Sieg nach einer spannenden zweiten Runde.

Ergebnisse:

  1. Pedro Veniss, For Felicila / 41,79 Sek.
  2. Michael Jung, fischerSolution / 42,06 Sek.
  3. Kevin Staut, Vendome d´Anchat HDC / 42,36 Sek.
  4. Christian Ahlmann, Colorit / 43,23 Sek.
  5. Markus Beerbaum, Charmed / 43,45 Sek.

Steve Guerdat gewinnt Weltcup-Springen und somit Großen Preis 2017

19.11.2017 Es war ein anspruchsvoller Parcours und 16 Paare meisterten ihn fehlerfrei. Am Ende war Steve Guerdat der glückliche Gewinner des diesjährigen Weltcup-Springens und somit den Großen Preis von Stuttgart bei den Stuttgart German Masters.

Wie der Stechparcours fehlerfrei zu reiten war, zeigte als erstes Francois Mathy Jr. mit Uno de la Roque. Dass es allerdings noch viel schneller geht, sah man bei Simone Blum. Sie hatte DSP Alice gesattelt und holte mit einer flüssigen schnellen Runde 12 Sekunden mehr raus.

Philipp Weishaupt folgte ihr mit Asathir und war nochmal über eine Sekunde schneller. Es gab zwei knifflige Wendungen und lange Wege die Reiter und Pferde herausforderten.

Weishaupt konnte seine Führung lange halten. Nah an der Bestzeit war Christian Ahlmann, der Epleaser van´t Heike gesattelt hatte. Epleaser war längere Zeit verletzt und muss jetzt seine Form wiederfinden, die heute schon sehr beachtlich war. Sie reihten sich hinter Weishaupt ein.

Steve Guerdat hatte den Ritt von Philipp Weishaupt gesehen und wusste, dass er mit Hannah auf jeden Fall die Zeit schaffen konnte. Am Ende gab das Paar alles und es wurde der Sieg im Großen Preis von Stuttgart. „Ich war schon fünfmal Zweiter hier und wollte endlich mal gewinnen“, sagte er nach dem Springen.

Ergebnisse:

  1. Steve Guerdat, Hannah / 48,19 Sek.
  2. Philipp Weishaupt, Asathir / 48,76 Sek.
  3. Christian Ahlmann, Epleaser van´t Heike / 49,13 Sek.
  4. Simone Blum, DSP Alice / 50,14 Sek.
  5. Eduardo Alvarez Aznar, Rokfeller de Pleville Bois Mar / 50,22 Sek.

Bertram Allen gewinnt Springen mit Winning Round

19.11.2016 Am Samstagabend wurde ein Springen mit Winning round ausgetragen. 15 Paare kamen in die zweite Runde. Eine erste schnelle Zeit legte Sergio Alvarez Moya vor, der zwei Ritte später von Carlos Enrique Lopez Lizarao auf Cuplandra geschlagen wurde. Lopez konnte sehr lange die Führung halten.

Olivier Philippaerts und Philip Rüping reihten sich knapp hinter Lopez ein. Dann kam der vorletzte Starter Bertram Allen mit Dino W. Der junge Ire nahm die kürzesten Wege und fegte durch den Parcours. Das Paar holte nochmal eine Sekunde mehr raus und siegte im Springen mit Winning round.

Ergebnisse:

  1. Bertram Allen, Dino W / 40,18 Sek.
  2. Carlos Enrique Lopez Lizarao / 41,01 Sek.
  3. Philip Rüping, Clinta / 41,12 Sek.
  4. Olivier Philippaerts, H&M Challenge v. Begijnakker Z / 41,23 Sek.
  5. Pénélope Leprevost, Ratina d´la Rousserie / 41,51 Sek.

Christian Ahlmann gewinnt erneut Großen Preis

20.11.2016 Erneut sicherte sich Christian Ahlmann den Sieg im Großen Preis von Stuttgart und damit das Weltcup-Springen. Neunzehn Paare waren im Umlauf fehlerfrei geblieben und mussten im Stechen auf volles Risiko reiten, wenn sie vorne dabei sein wollten. Es waren lange Wege zu reiten und zwei enge Wendungen.

Die erste fehlerfreie Runde mit einer wirklich guten Zeit legte Cian O´Connor auf Good Luck vor. Er hielt die Führung lange. Martin Fuchs kam mit Clooney knapp hinter ihm ins Ziel.

IMG_3473 Christian Ahlmann u. Taloubet Z (Aachen 2016)
IMG_3473 Christian Ahlmann u. Taloubet Z (Archivbild: Aachen 2016)

Viele Reiter blieben ebenfalls ohne Fehler, konnten aber längst nicht die Zeit toppen. Steve Guerdat mit Bianca fegte gleich nach dem Start los und ging auf absolutes Risiko. Er war schneller als O´Connor.

Dass Christian Ahlmann mit Taloubet Z noch schneller sein würde, hätte man im ersten Moment wohl nicht gedacht. Aber Ahlmann konnte mit seinem Taloubet eine perfekte Linie reiten und Taloubet ging bei den engen Wendungen fantastisch mit. Dabei sahen sie nicht schneller aus, aber Taloubet erreichte das Ziel tatsächlich nochmal zwei Sekunden schneller als Bianca. Einfach sensationell!

Die letzten fünf Reiter konnten diese Zeit nicht mehr unterbieten und Christian Ahlmann war der Sieger im Grand Prix of Stuttgart. Außerdem war es ein krönender Abschluss für Taloubet Z, der jetzt aus dem aktiven Springsport verabschiedet wird.

Ergebnisse:

  1. Christian Ahlmann, Taloubet Z / 42,85 Sek.
  2. Steve Guerdat, Bianca / 44,95 Sek.
  3. Cian O´Connor, Good Luck / 45,03 Sek.
  4. Martin Fuchs, Clooney 51 / 45,10 Sek.
  5. Janne-Friederike Meyer, Goja / 45,34 Sek.

Weihegold und Isabell Werth gewinnen Weltcup-Dressur

19.11.2016 Es war ein sehr starkes Feld im diesjährigen Weltcup. Dennoch war ein Paar ganz eindeutig vorne: Isabell Werth auf Weihegold OLD. Die Stute war geschmeidig und kraftvoll unterwegs und bis auf einen klitzekleinen Fehler am Ende der Galoppwechsel – über den Isabell aber lachen konnte – zeigte sich das Paar in fantastischer Form.

Kristina Bröring-Sprehe und Desperados FRH traten sozusagen in die Fußstapfen der Führenden und folgten nah am Ergebnis der Führenden. Desperados FRH war schwungvoll und ausdrucksstark unterwegs.

Dritte im Bunde wurde Fabienne Lütkemeier, die ihren D´Agostino FRH unter dem Sattel hatte. Sie zeigte heute ebenfalls eine ihrer persönlichen Bestleistungen und D´Agostino war sehr flüssig vorwärtsgehend mit viel Schwung.

Ergebnisse:

  1. Isabell Werth, Weihegold OLD / 89,418 %
  2. Kristina Bröring-Sprehe, Desperados FRH / 86,306 %
  3. Fabienne Lütkemeier, D´Agostino FRH / 78,886 %
  4. Madeleine Witte-Vrees, Cennin / 78,145 %
  5. Hubertus Schmidt, Imperio TSF / 77,645 %

Christian Ahlmann wird Mercedes German Master 2015

20.11.2015 Zwölf Paare waren am Freitagabend dabei, um Mercedes German Master zu werden. Gleich der erste Reiter Douglas Lindelöw blieb mit Udermus fehlerfrei und nach ihm folgten noch sechs weitere Reiter.

Der Titelverteidiger von 2014 –  Ludger Beerbaum – verzichtete im Umlauf, nachdem Chaman am Mercedes-Steilsprung verweigert hatte.

Im Stechen beendete Douglas Lindelöw seine Runde mit einem Abwurf. Kevin Staut gab mit Ayade de Septon Et HDC ordentlich Gas, wie man es von dem Franzosen kennt. Kurz vor Schluss kam es jedoch zum Abwurf. Christian Ahlmann, auch ein typischer Schnell-Reiter, machte ordentlich Tempo mit Colorit und ritt ganz enge Wendungen. Am Ende eine Top-Zeit, die sie vorgelegt hatten.

John Whitaker und Ornellaia 3 waren auch flott unterwegs, aber die Wendungen waren nicht eng genug, um Ahlmann zu schlagen. Alexander Hinz und Campitello 2 blieben ebenfalls fehlerfrei, hatten aber nicht die Möglichkeit im Tempo mitzuhalten. Horse Gym´s Balance ging mit seinem Reiter Felix Hassmann schnell vorwärts, kassierte aber zwei Abwürfe.

Pénélope Leprevost wollte mit ihrer Stute Nice Stephanie alles riskieren, aber kam nicht passend und eine Verweigerung war das Resultat. Christian Ahlmann jubelte; er hatte gewonnen und wurde Mercedes German Master 2015.

Ergebnisse:

  1. Christian Ahlmann, Colorit / 33,06 Sek.
  2. John Whitaker, Ornellaia / 34,57 Sek.
  3. Alexander Hinz, Campitello / 38,39 Sek.
  4. Kevin Staut, Ayade de Septon Et HDC / 33,84 Sek. / 4 F.
  5. Douglas Lindelöw, Udermus / 34,93 Sek. / 4 F.

Cameron Hanley gewinnt Siegerrunde am Samstag

21.11.2015 Im Umlauf war Cameron Hanley mit Antello Z der langsamste Reiter, daher musste er in der Siegerrunde als erstes starten. Hier war von Langsamkeit keine Rede mehr: Er gab Gas, konnte passende Wendungen reiten und kam gut zum Sprung. Am Ende legte der Ire eine Zeit vor, die bis zum Schluss unschlagbar war.

IMG_1945 Cameron Hanley u. Antello Z (Kiel 2015)
IMG_1945 Cameron Hanley u. Antello Z (Archivbild: Kiel 2015)

Christian Ahlmann mit Cornado II und Patrice Delaveau mit Leontine Ledimar Z HDC folgten als nächstes und beide hatten am Ende die gleiche Zeit. Beide waren damit aber auch gut eine Sekunde langsamer als Hanley. Daniel Deusser ist mit First Class van Eeckelghem zurück und konnte sich auf den zweiten Platz schieben. Bei ihnen war das Grundtempo höher als bei Ahlmann und Delaveau.

Das älteste Pferd in dieser Runde war mit seinen 18 Jahren Plot Blue. Er präsentierte sich mit seinem Reiter Marcus Ehning in toller Form und bei jeder Wendung sah man die Erfahrung und das Können von beiden. Am Ende wurde es ein sehr guter fünfter Platz.

Ergebnisse:

  1. Cameron Hanley, Antello Z / 34,49 Sek.
  2. Daniel Deusser, First Class van Eeckelghem / 35,29 Sek.
  3. Christian Ahlmann, Cornado II / 35,87 Sek.
    Patrice Delaveau, Leontine Ledimar Z HDC / 35,87 Sek.
  4. Marcus Ehning, Plot Blue / 35,90 Sek.

Christian Ahlmann unschlagbar im Großen Preis von Stuttgart

22.11.2015 Die meisten Weltcup-Punkte gingen heute an Christian Ahlmann, als er den Großen Preis von Stuttgart gewinnen konnte.

Fünf Reiter waren in dem anspruchsvollen Parcours fehlerfrei geblieben. Douglas Lindelöw und Casello legten eine gute Zeit vor, die sofort die nachfolgenden Reiter unter Druck setzte. Cameron Hanley und Z Acodate DDL blieben ebenfalls fehlerfrei, konnten die Zeit aber nicht toppen. Patrick Stühlmeyer und Lacan kamen näher ran, aber in der ersten Wendung verloren sie Zeit, die nicht aufzuholen war.

Mit noch etwas engeren Wendungen und ein wenig mehr Grundtempo kam Christian Ahlmann mit Codex One ins Ziel und ging damit in Führung. Nur Patrice Delaveau und Lacrimoso 3 HDC hätten den Sieg noch gefährden können, aber die Mauer fiel und nach einem weiteren Abwurf gab Delaveau auf. Christian Ahlmann war der neue Sieger im Weltcup-Springen.

Ergebnisse:

  1. Christian Ahlmann, Codex One / 49,78 Sek.
  2. Douglas Lindelöw, Casello / 51,02 Sek.
  3. Patrick Stühlmeyer, Lacan / 52,03 Sek.
  4. Cameron Hanley, Z Acodate DDL / 52,87 Sek.
  5. Patrice Delaveau, Lacrimoso 3 HDC / aufgegeben

Unee BB als Süddeutscher Masterhengst ausgezeichnet

18.11.2015 In diesem Jahr ist Unee BB der Süddeutsche Masterhengst. Mit seiner Reiterin Jessica von Bredow-Werndl konnte er viele Erfolge feiern. Dies ist u. a. ein ausschlaggebender Punkt, wer die Auszeichnung bekommt. Die Nachzucht fließt ebenfalls in die Wertung mit ein. Ein Hengst, der besondere Leistungen erbracht hat, wird jedes Jahr bei den Stuttgart German Master ausgezeichnet. Im letzten Jahr war es Embassy II von Hans-Dieter Dreher (s. u.).


Beatriz Ferrer-Salat gewinnt Weltcup-Dressur

21.11.2015 In der Weltcup-Dressur konnte sich Beatriz Ferrer-Salat mit Delgado den Sieg holen. Das Paar war sehr locker und flüssig unterwegs und Delgado machte einen entspannten Eindruck. Die Lektionen wurden sehr schön geritten und von den Richtern entsprechend benotet. Dicht dahinter lag Isabell Werth mit Don Johnson FRH. Johnny ließ seine Reiterin nicht hängen und machte gut mit. Bei einigen Lektionen wirkte er leicht verspannt, aber Isabell war am Ende so zufrieden, dass sie übers Gesicht strahlte und ihn ordentlich lobte.

Ganz eng beieinander lagen Jessica von Bredow-Werndl mit Unee BB und Fabienne Lütkemeier mit D´Agostino FRH, die den Niederländer Diederik van Silfhout mit Arlando N.O.P. hinter sich ließen.

Ergebnisse:

  1. Beatriz Ferrer-Salat, Delgado / 83,300 %
  2. Isabell Werth, Don Johnson FRH / 82,975 %
  3. Jessica von Bredow-Werndl, Unee BB / 80,150 %
  4. Fabienne Lütkemeier, D´Agostino FRH / 79,900 %
  5. Diederik van Silfhout, Arlando N.O.P. / 78,700 %

Embassy II als German Masters Hengst geehrt

Am Mittwochabend – dem Eröffnungstag bei den Stuttgart German Masters – wurde der Hengst Embassy II als Masters Hengst 2014 ausgezeichnet. Embassy ist einer der erfolgreichen Sportpferde und ist als Deckhengst in Süddeutschland stationiert. Diese Auszeichnung wird in jedem Jahr in Stuttgart an Süddeutsche Hengste vergeben.


Ludger Beerbaum wird Mercedes German Master

12 Paare starteten im Springen um den Mercedes German Master und fünf von Ihnen kamen ins Stechen. Hans-Dieter Dreher und Embassy II waren als erstes dran und zeigten wo es hingehen muss. Dreher ließ Embassy laufen und der Hengst sprang hochmotiviert mit. Die Halle jubelte über ihren Lokalmatador. Bertram Allen versuchte sein Glück, aber kam auf einen Abwurf im Ergebnis. Ludger Beerbaum und Chaman griffen ebenfalls an und konnten die Wendungen noch besser nehmen und auf der letzten Linie mehr Zeit rausholen. Neue Führung! Steve Guerdat ließ Concetto Son laufen, aber dadurch kam es zum Abwurf. Letzter Starter war Marco Kutscher mit Cornet´s Cristallo, aber auch hier ein Abwurf durch zu schnelles Tempo. Ludger Beerbaum wurde der neue Mercedes German Master.

Ergebnisse:

  1. Ludger Beerbaum, Chaman / 37,63 Sek.
  2. Hans-Dieter Dreher, Embassy II / 37,96 Sek.
  3. Steve Guerdat, Concetto Son / 37,74 Sek. / 4 F.
  4. Marco Kutscher, Cornet´s Cristallo / 38,87 Sek. / 4 F.
  5. Bertram Allen, Belmonde / 39,05 Sek. / 8 F.

Kaya Lüthi gewinnt Siegerrunde am Samstagabend

Als letzte Starterin in der Siegerrunde rollte Kaya Lüthi mit Pret a tout das Feld von hinten auf und zeigte den erfahrenen Profis wo es lang ging. Sie war über eine Sekunde schneller als Marcus Ehning mit Singular LS La Silla. Ganz knapp dahinter kam Felix Hassmann auf Cayenne WZ, der eine ähnliche Linie wie Ehning ritt. „Wenn Marcus Ehning schnell war, kann man ihn nicht schlagen, aber ich dachte, ich reite einfach so schnell wie ich kann und hoffe, dass ich null bleibe“, sagte Kaya Lüthi anschließend über ihren Sieg.

Kaya Lüthi u. Pret a tout (Hamburg 2014)
Kaya Lüthi u. Pret a tout (hier in Hamburg 2014)

Ergebnisse:

  1. Kaya Lüthi, Pret a tout / 32,95 Sek.
  2. Marcus Ehning, Singular LS La Silla / 34,52 Sek.
  3. Felix Hassmann, Cayenne WZ / 34,59 Sek.
  4. Rolf-Göran Bengtsson, Unita Ask / 35,28 Sek.
  5. Eva Bitter, Argelith Squid / 35,35 Sek.

William Whitaker gewinnt den Longines FEI World Cup – Großer Preis von Stuttgart

Lucy Davis und Barron eröffneten das Stechen um den Großen Preis von Stuttgart und damit das Weltcup-Springen. Sie legten eine gute Runde vor ohne Fehler und mit einer guten Zeit. William Whitaker und Fandango riskierten alles und konnten noch über zwei Sekunden mehr rausholen. Damit legten sie die Meßlatte hoch für die folgenden Reiter, und wie sich rausstellte, konnte es keiner toppen. Marco Kutscher und Liberty Son hatten gleich am ersten Sprung einen Abwurf und Marcus Ehning ritt mit Cornado NRW eine Runde, die nicht am letzten Limit war. Hier war die Devise – fehlerfrei bleiben – und damit lagen sie richtig. Ein wenig schneller war dann noch Steve Guerdat mit Nino des Buissonnets. William Whitaker (25 Jahre alt) freute sich am Schluss über seinen großen Sieg und sagte nur „fantastisch“. Für Fandango ist es die erste Weltcup-Saison in der Halle.

Ergebnisse:

  1. William Whitaker, Fandango / 47,27 Sek.
  2. Lucy Davis, Barron / 49,84 Sek.
  3. Steve Guerdat, Nino des Buissonnets / 50,43 Sek.
  4. Marcus Ehning, Cornado NRW / 50,83 Sek.
  5. Edwina Tops-Alexander, Fair Light van T Heike / 52,72 Sek.

Fabienne Lütkemeier gewinnt den Weltcup

Der Sieg im Reem Acra FEI World Cup Dressage – Grand Prix Kür – ging an Fabienne Lütkemeier und D´Agostino. Das Paar zeigte eine sehr gute Kür: flüssig, locker und ohne Fehler. Damit konnten sie sich vor Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB platzieren. Hier gab es vereinzelt ein paar kleine Patzer, die nicht groß ins Gewicht fielen, aber natürlich etwas die Note beeinflussten. Unee reagierte manchmal etwas übereifrig auf seine Reiterin. Isabell Werth und Don Johnson FRH waren ebenfalls mit ein paar Fehlern unterwegs, kamen aber knapp vor Dorothee Schneider und Forward Looking. Für Fabienne Lütkemeier war dies der erste Weltcupsieg.

Ergebnisse:

  1. Fabienne Lütkemeier, D´Agostino FRH / 80,600 %
  2. Jessica von Bredow-Werndl, Unee BB / 80,375 %
  3. Isabell Werth, Don Johnson FRH / 79,500 %
  4. Dorothee Schneider, Forward Looking / 79,475 %
  5. Danielle Heijkoop, Kingsley Siro N.O.P. / 77,325 %

Reed Kessler unschlagbar im Zeitspringen

15.11.2013 Am Freitag konnte Reed Kessler zwei Zeitspringen für sich gewinnen. Sie verwies die anderen Reiter auf die Plätze. Hans-Dieter Dreher wurde Dritter.

Die junge Reed Kessler hatte am Freitag die richtigen Stiefel an und ihre Pferde waren sehr gut drauf. Am Nachmittag ging es um ein 1,45 m Zeitspringen, in dem Kessler gleich als zweite Starterin die Zeit vorgab und die anderen Reiter es nicht schafften diese zu toppen.

Sie war mit Soraya de l´Obstination sehr schnell unterwegs, und ließ den anderen keine Möglichkeit die Wendungen noch enger zu reiten, oder einfach mehr Tempo aufzubringen.

Es wurde ein Kampf zwischen jungen US-Amerikanerinnen. Lucy Davis und Hannah kamen Reed Kessler am nächsten und wurden Zweite.

Hans-Dieter Dreher und Lacidos blieben den beiden auf den Fersen und holten sich den dritten Platz. Eine Prüfung später, als Einstieg in den Abend, dann der nächste Sieg für Reed Kessler. Sie war diesmal mit Cylana unterwegs; die sehr schnell ist. Auch hier verwies sie die Profis auf die Plätze. Den zweiten Platz holte sich Patrice Delaveau mit Orient Express HDC. Das beste deutsche Ergebnis schaffte Reeds derzeitiger Trainer, Marcus Ehning mit Cornado NRW; sie kamen auf den neunten Platz.

Ergebnisse:

Preis der Raumpflege AG – Int. Zeitspringen (1,45 m)

  1. Reed Kessler, Soraya de l´Obstination / 52,02 Sek.
  2. Luca Davis, Hannah / 53,11 Sek.
  3. Hans-Dieter Dreher, Lacidos / 53,37 Sek.

Daniel Deusser gewinnt die Mercedes German Masters

15.11.2013 Die Mercedes German Masters konnte Daniel Deusser furios gewinnen. Mit großem Vorsprung holte er sich den Sieg.

Top-Reiter zeigen klasse Runden

Bei so gut wie voll besetzter Halle wurde die Prüfung Mercedes German Masters ausgetragen. 13 Reiter konnten sich in zwei Prüfungen für dieses Springen qualifizieren. Gleich der erste Starter Doda de Miranda blieb mit AD Uutje fehlerfrei und Ludger Beerbaum mit Chaman folgte ihm. Damit war sicher, dass es zu einem Stechen kommen würde.

Eine schöne Runde zeigten auch Marcus Ehning und Noltes Küchengirl; die gleichfalls um den Sieg reiten konnten. Auch der deutsche Meister Daniel Deusser mit Evita van de Veldbalie blieb fehlerfrei. Der Gewinner von 2009, Patrice Delaveau, konnte sich in diesem Jahr mit Lacrimoso nicht für das Stechen qualifizieren. Das Paar kam mit einem 4-Fehler-Ritt ins Ziel.

Ursula und Scott Brash, ein Paar das schon im Weltcup-Springen letztes Wochenende in Verona mit dabei war, zeigte in diesem Springen wieder ihre Klasse.

Derzeit einen guten Lauf hat Max Kühner, der sich mit Cornetta für das Stechen qualifizieren konnte.

Der letzte deutsche Starter, Philipp Weishaupt, zeigte sich in sehr guter Form, mit Leoville war auch er fehlerfrei.

Die Französin Pénélope Leprevost wollte den anderen in nichts nachstehen und blieb mit Nice Stephanie ohne Fehler. Unita brachte Rolf-Göran Bengtsson ebenso fehlerfrei ins Ziel.

Das rasante Stechen

Doda de Miranda, der das Stechen eröffnete, legte gleich vom Start weg gutes Tempo vor. Auf der letzten Linie ritt er mit gestrecktem Galopp zum Abschlußsprung und brachte eine Wahnsinnszeit auf die Anzeige.

Mit ganz knappen Wendungen, fast auf dem Teller gewendet, konnte sich Ludger Beerbaum mit Chaman sofort die neue Führung holen. Ein Raunen ging gleich am ersten Sprung durch die Halle, als Marcus Ehning und Noltes Küchengirl die Stange abwarfen.

Evita van de Feldbalie legte ihre Ohren an und peste mit Daniel Deusser durch den Parcours. Sie streckte sich und fegte über den letzten Sprung. Unglaublich wie das Paar noch mal fast 3 Sekunden schneller war. Hinter Daniel Deusser reihte sich Scott Brash mit Ursula ein. Mit einer identischen Zeit wie Ludger Beerbaum kamen Max Kühner und Cornetta ins Ziel. Philipp Weishaupt und Leoville waren auch auf der „Rennlinie“, aber am letzten Sprung fiel die Stange. Die Mauer wurde Pénélope Leprevost und Nice Stephanie zum Verhängnis.

Ergebnisse:

  1. Daniel Deusser, Evita van de Feldbalie / 37,69 Sek.
  2. Scott Brash, Ursula XII / 38,89 Sek.
  3. Ludger Beerbaum, Chaman / 40,57 Sek.

Hans-Dieter Dreher siegt im Großen Preis

17.11.2013 Hans-Dieter Dreher siegte mit einem Wahnsinnsritt im Großen Preis von Stuttgart und damit in der Longines Weltcup-Etappe. Ludger Beerbaum wurde Dritter.

Ein starker Umlauf

Ein schwerer Parcours mit Sprüngen bis zu 1,60 m wurden den Springpaaren aufgebaut. Als erstes blieb Billy Twomey mit Tinka´s Serenade fehlerfrei. Glück im Unglück hatte Stein Andresen. Sein Pferd Cassiopaia 55 blieb am vierten Sprung stehen und Stein fiel durchs Hindernis. Zum Glück war nichts passiert und er verließ unversehrt die Halle.

Der vierte Sprung hatte es für so einige Reiter in sich; mehrere Pferde parkten. Anscheinend gefielen ihnen die schrägen Planken nicht. Einige Paare später folgte die junge Lucy Davis mit Barron, sie ist eine Schülerin von Meredith Michaels-Beerbaum. Die Freude über ihren fehlerfreien Ritt war riesig.

Großer Jubel als Marcus Ehning mit Cornado NRW eine mustergültige, fehlerfreie Runde präsentierte, aber noch größer war der Jubel, als der Baden-Württemberger Lokalmatador Hans-Dieter Dreher mit Embassy II fehlerfrei bleib. Die beiden vorletzten Paare Meredith Michaels-Beerbaum und Bella Donna sowie Ludger Beerbaum und Chaman reihten sich in die fehlerfreien Ritte für das Stechen ein.

Hans-Dieter Dreher und Embassy unschlagbar

Billy Twomey und Tinka´s Serenade eröffneten mit einer flotten Runde das Stechen.

Aber die Führung wurde ihm gleich zwei Ritte später von Marcus Ehning und Cornado NRW abgenommen. Ehning konnte gute Wendungen reiten und den großen Galoppsprung von Cornado raus lassen.

Hans-Dieter Dreher u. Embassy
Hans-Dieter Dreher u. Embassy

Schlag auf Schlag ging es weiter: Steve Guerdat blieb gleich im Anschluss noch schneller, aber Hans-Dieter Dreher und Embassy ritten wie immer am Limit, mit Wendungen so eng wie möglich, als würden sie auf dem Teller drehen und noch mal schneller.

Roger-Yves Bost verlor viel Zeit als Castle Forbes Myrtille Paulois in einer Wendung wegrutschte, er dann nicht ganz passend über den Oxer kam und dabei noch seine Zügel verlor und die Stange fiel. Damit musste er den längeren Weg gehen und nahm sofort das Tempo raus.

Meredith Michaels-Beerbaum und Bella Donna waren nicht so schnell unterwegs; blieben aber ohne Fehler. Ludger Beerbaum mit Chaman versuchte noch die Zeit zu holen, dies war aber unmöglich. Hans-Dieter Dreher holte sich den Heimsieg im Großen Preis von Stuttgart und konnte sich über den Sieg der Longines Weltcup-Etappe freuen.

Ergebnisse:

  1. Hans-Dieter Dreher, Embassy II / 36,27 Sek.
  2. Steve Guerdat, Nino de Buissonnets / 37,37 Sek.
  3. Ludger Beerbaum, Chaman / 37,74 Sek.

Isabell Werth gewinnt German Dressage Masters

17.11.2013 Isabell Werth wurde German Dressage Master. Ulla Salzgeber kam auf Platz 2.

Am Sonntagmorgen ging es um den Sieg zum German Dressage Master. Bei gut besuchter Halle, waren die Pferde von der Atmosphäre eindeutig beeindruckt.

Isabell Hermann, die Lokalmatadorin, zeigte mit Number One ein schöne flüssige Dressur. Vor ihr war Patrick van der Meer mit Zippo unterwegs, hier sah es allerdings ganz anders aus. Zippo wirkte doch sehr eingeschüchtert und in sich verkrampft. Van der Meer hatte alle Hände voll zu tun, ihn unter Kontrolle zu halten.

Christoph Koschel und Rostropowitsch waren insgesamt locker und entspannt.

Bei Anabel Balkenhol und Diamonds Forever war wieder etwas mehr Nervosität dabei. Zweimal gab es leichte Aussetzer, da Diamonds Forever etwas übermotiviert vorwärts ging, aber ansonsten lief es recht gut; locker in den Bewegungen mit viel Schwung.

Die Österreicherin Renate Vogelsang war am Ende über ihr Ergebnis mit Fabriano überrascht, wie sie sagte. Sie fand ihn selbst etwas guckig auf die Schriftzüge. Fabriano war aber schön losgelassen und präsentierte eine tolle Galopptour.

Mit einem starken Auskeiler kam Don Johnson in die Halle. In der Prüfung war es anschließend eine ganz starke Präsentation von Don Johnson und Isabell Werth. Don Johnson war super konzentriert, auch wenn sich ein Strahler selbständig machte und mit seinem Lichtkegel für Irritationen sorgte. Isabell selbst sagte über ihren Ritt, dass sie anfangs etwas vorsichter geritten ist und später mehr rauslies. Es war genau die richtige Entscheidung.

Die kleinen Schilder an der Abgrenzung waren auch nichts für die Stute Girasol von Nadine Capellmann. Sie sah sie und bremste abrupt ab, und ließ sich nur schwer dazu bewegen, weiter zu gehen. Im Laufe der Prüfung beruhigte sie sich und zeigte ihr Können.

Victoria Max-Theurer, die zum 10. Mal in der Schleyer-Halle dabei war, konnte mit ihrem Augustin OLD voll zufrieden sein. Nur kleine Unregelmäßigkeiten waren zu sehen, aber die vielen nicht so stark ins Gewicht, glücklich verließ sie die Halle.

Nach einer einjährigen Verletzungspause, die auf der Koppel auskuriert wurde, ist Ulla Salzgeber mit Herzruf´s Erbe zurück. Sie haben seit Juni wieder trainiert, und Herzruf´s Erbe hat die Pause gut getan. Er ist motiviert dabei und hat seine Lektionen gut gemacht.

Mit ein wenig Vorsprung hat Isabell Werth mit Don Johnson den Titel „German Master Dressage“ gewonnen.

Ergebnisse:

  1. Isabell Werth, Don Johnson FRH / 77,333 %
  2. Ulla Salzgeber, Herzruf´s Erbe / 76,854 %
  3. Marcela Krinke Susmelj, Smeyers Molberg / 74,688 %

Kevin Staut gewinnt Großen Preis von Stuttgart

18.11.2012 Die Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart war wieder voll besetzt, als morgens die Dressurreiter und nachmittags die Springreiter an den Start gingen.

German Dressage Masters gewonnen von Anabel Balkenhol

Die Dressurreiter gingen morgens bei den German Dressage Masters an den Start. Hier konnte sich Anabel Balkenhol mit Dablino FRH den Sieg holen. Sie bekamen 75,933 %. Knapp dahinter konnte sich auf den zweiten Platz Victoria Max-Theurer mit Blind Date 25 platzieren. Sie erhielten 75,022 %. Der dritte Platz ging an Dorothee Schneider und Forward Looking mit 72,200 %.

Großer Preis von Stuttgart gewinnt ein Franzose

Nachmittags bei voll besetzter Halle konnten sich 11 Reiter für das Stechen im Großen Preis von Stuttgart qualifizieren.

Meredith Michaels-Beerbaum ging als erste Starterin mit Bella Donna ins Rennen, aber sie ritt mehr auf Sicherheit. Am Ende wurden sie Achte.

Danach kamen die Reiter, die es auf den Sieg angelegt hatten.Marcus Ehning und Noltes Küchengirl waren sehr schnell. Sie hatten am Ende 42,67 Sekunden und blieben eine ganze Zeit vorne.

Dann kam Kevin Staut mit Silvana H D C. Die Uhr blieb tatsächlich bei 42,66 Sekunden stehen. Damit holten sie sich den Sieg und Marcus Ehning wurde Zweiter.

Auf einen verdienten dritten Platz kam Luciana Diniz mit Winningmoud in 43,90 Sekunden. Auf die Frage im Interview, ob Marcus Ehning sich sehr ärgern würde Zweiter geworden zu sein, sagte er: „Ich muss mal mit Mercedes sprechen, ob ich wenigstens 4 Reifen bekomme.“ 😉


Helen Langehanenberg gewinnt Grand Prix

16.11.2012 In der Stuttgarter Schleyerhalle brodelt es wieder. Die Stuttgart German Masters sind in vollem Gange, und Reiter und Pferde in Hochform.

Damon Hill gut drauf

Der Freitag Vormittag zeigte gleich, was die Zuschauer dieses Wochenende zu sehen bekommen. Helen Langehanenberg und Damon Hill waren in Top Form und zeigten eine Dressur, die auch von den Richtern entsprechend hoch benotet wurde. Sie siegten im Grand Prix mit 82,766 %.

Eine ebenso tolle Leistung zeigten Kristina Sprehe und Desperados FRH. Für sie gab es am Schluss 77,255 % und den zweiten Platz. Auf Platz 3 kamen Valentina Truppa und Eremo del Castegno mit 75,362 %.

Rene Tebbel gewinnt Springen am Nachmittag

Nach der Dressur bekamen die Springreiter ihren Auftritt. Mit schnellen Zeiten fegten einige durch den Parcours. Am Ende hatte Rene Tebbel mit Pacolino die Nase vorn. Sie siegten mit 50,12 Sekunden. Auf den zweiten Platz kamen Pius Schwizer und Graciella mit 50,46 Sekunden. Dritte wurden Leon Thijssen und Quintera mit 50,48 Sekunden.

Patrice Delaveau gewinnt Qualifikation zum Mercedes German Master

Die Springreiter müssen in Stuttgart alle zeigen wie schnell sie sind. Am frühen Abend ging es nochmal um ein Zeitspringen. Hier hatten Patrice Delaveau und Carinjo HDC die richtige Linie gefunden. Sie gewannen in 65,10 Sekunden.

Zweite wurden Rodrigo Pessoa und HH Let´s Fly in 65,43 Sekunden, vor Pius Schwizer und Picsou du Chene, bei denen die Zeit nach 65,70 Sekunden stehen blieb.

Bester Deutscher war Ludger Beerbaum mit Zinedine. Sie kamen auf Platz 5 mit 66,18 Sek.

Lorena ist die Schnellste

Abends ging es dann noch um ein 1,55 m Springen mit Stechen. Marcus Ehning und Sabrina legten eine super schnelle Runde mit 35,00 Sekunden vor. War diese Zeit noch zu toppen? Bis zum Schluss musste Marcus zittern und dann kam als vorletzter Reiter Christian Ahlmann mit Lorena. Sie waren noch schneller und siegten mit 32,97 Sekunden vor Markus Ehning und Sabrina. Dritter wurde Pius Schwizer mit Coolgirl in 35,01 Sekunden. Sehr schön war auch die Show der Polizeireiter, und vor allem wurde hier ein Pferd geehrt, das zum letzten Mal in einer Show mitging. Ein Polizeipferd das 27 Jahre alt ist. Toll, wie auch alte Pferde noch „gebraucht“ werden und nicht aufs Abstellgleis kommen. Es läuft immer noch flott unterm Sattel, kaum vorstellbar, wenn man es nicht gesehen hätte.


Helen Langehanenberg gewinnt Weltcup Grand Prix Kür

17.11.2012 Am Samstag ging es weiter mit den hochkarätigen Prüfungen. Die Dressurreiter zeigten super Leistungen und der Abend gehörte ganz den Springreitern.

Anabel Balkenhol gewinnt Grand Prix

Am frühen Morgen zeigte Anabel Balkenhol mit Dablino FRH einen tollen Grand Prix. Sie waren nicht zu schlagen und gewannen mit 75,702 % die Prüfung. Mit 72,128 % wurden Victoria Max-Theurer und Blind Date 25, Zweite. Dritte wurden Dorothee Schneider und Forward Looking mit 71,468 %.

Internationaler Rekord für Helen Langehanenberg und Damon Hill

Nachmittags ging es dann um die Weltcupprüfung Grand Prix Kür. Hier begeisterte Helen Langehanenberg mit Damon Hill die Zuschauer. Sie zeigten eine Kür, wie sie bisher noch keiner von diesem Paar besser gesehen hatte.

Damon Hill war nicht zu schlagen. Sie bekamen verdiente 86,775 % und siegten in der Prüfung. Damit schafften sie ihren eigenen Internationalen Rekord im Weltcup. Kristina Sprehe und Desperados FRH wurden Zweite mit 82,275 %. Auf den dritte Platz kam Valentina Truppa mit Eremo del Castegno, sie erhielten 80,600 %.

Ben Maher gewinnt nach Siegerrunde

Abends war es dann an den Springreitern zu zeigen was sie können. In einem internationalen Springen mit Siegerrunde kämpften die Reiter um den Platz in der Siegerrunde. 16 Reiter hatten sich am Ende dafür qualifiziert.

Marcus Ehning und Cornado NRW legten die erste fehlerfreie Runde mit 42,11 Sekunden vor. Bis zum vorletzten Reiter konnte Marcus Ehning seine Zeit halten. Doch dann kam Ben Maher mit Aristo Z und unterbot die Zeit. Er kam bei 39,85 Sekunden ins Ziel und siegte damit. Auf den zweiten Platz kam Leon Thijssen mit Quintera in 41,75 Sekunden. Damit verwies er Marcus Ehning und Cornado NRW auf den dritten Platz.

Anschließend wurde das Dressurpaar Silvia Ikle und Salieri Ch aus dem Sport verabschiedet.

Übersicht Sieger

Sieger Springen

Großer Preis – FEI World Cup

Mercedes German Master

Sieger Dressur

FEI World Cup – Grand Prix de Dressage

FEI World Cup – Grand Prix Freestyle

Zur Homepage des Veranstalters geht es hier.

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